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 Spielberichte: TuS Koblenz - FSV Mainz 05 II 1:1 (0:1)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - FSV Mainz 05 II 1:1 (0:1)   Sa 19 Aug 2017 - 1:35

Zitat :
TuS: Popovits-Treffer bringt den Ausgleich
Fußball-Regionalliga Koblenz und die Reserve des 1. FSV Mainz 05 trennen sich in Mülheim-Kärlich mit 1:1 – Eine turbulente Schlussphase

Mülheim-Kärlich. Die TuS Koblenz wartet in der Fußball-Regionalliga Südwest zwar weiter auf den ersten Sieg, präsentierte sich aber beim 1:1 (0:1) im vierten Saisonspiel gegen einen zuvor starken FSV Mainz 05 II in guter Verfassung. Im „Heimspiel“ auf dem Rasenplatz in Mülheim-Kärlich bot die Elf von Trainer Petrik Sander über weite Strecken eine ansehnliche Leistung.

Ein schneller Blick auf den Spielbericht vor dem Anpfiff genügte, um festzustellen: Sander vertraute haargenau der Formation, die sich exakt eine Woche zuvor in Zwickau lange erfolgreich gegen eine scheinbar übermächtige SG Dynamo Dresden gestemmt hatte. Und ähnlich wie im DFB-Pokal kamen die Koblenzer ganz gut ins Geschehen, eine knappe halbe Stunde lang hielten die Schängel die Gefahr vom Keilmann-Kasten fern.
Speziell Dejan Bozic hatte im ersten Spielabschnitt viel Freiraum, erstes Indiz war eine Halbchance nach acht Minuten, die aber nichts einbrachte. Hochkarätiger war da schon der Kopfball des aufgerückten Michael Schüler, den der gute Mainzer Keeper Finn Dahmen nur mit Mühe entschärfte. Im Anschluss war wieder die Koblenzer Sturmspitze mit der Nummer 19 an der Reihe (25., 27.), zum Leidwesen der Koblenzer Anhänger wieder ohne den gewünschten Erfolg.

Ein knapp verzogener Distanzschuss des FSV durch Benjamin Trümner (29.) war die erste nennenswerte Gelegenheit der Gäste, sie läutete eine kleine Drangperiode der Mainzer ein. Und die führte auch prompt zum 0:1, allerdings half die TuS da gleich doppelt tatkräftig mit. Zunächst verursachte Ricardo Antonaci auf der rechten Abwehrseite einen Freistoß, als er einen Mainzer unsanft von den Beinen holte und dafür auch die Gelbe Karte sah. Die Standardsituation nutzte 05-Kapitän Sebastian Tyrala zur Führung, sein Schrägschuss aus gut 30 Meter Entfernung schlug im hinteren Winkel ein, TuS-Schlussmann Chris Keilmann sah in dieser Situation nicht sonderlich gut aus (31.).

Das Tor stellte den Spielverlauf zu diesem Zeitpunkt ein wenig auf den Kopf, gemessen an der Zahl der guten Gelegenheiten. Aber die TuS ließ sich vom Rückstand nur wenig beirren, allein Bozic hätte in der knappen Viertelstunde bis zum Pausenpfiff den Gleichstand wieder herstellen können. Bei zwei Kopfbällen (37., 45.+1) war der Mainzer Mann mit der 25 zwischen den Pfosten zur Stelle, einem scharfen Schuss übers Tor brauchte Dahmen nur hinterherschauen.

Neben dem 0:1 zur Pause musste der Gastgeber auch einen Ausfall verkraften: Im luftigen Zweikampf prallten Linksverteidiger Marco Müller und der Mainzer Fabian Grau mit den Köpfen zusammen – das Resultat: während der Mainzer weiterspielen konnte, musste Müller wenig später den Platz räumen, für ihn kam Dino Bajric (39.).
Nach dem Wechsel brauchte die TuS ein paar Minuten, um spielerisch an die erste Halbzeit anknüpfen zu können. Ein Fehler des Mainzers Bote Nzuzi Baku im Aufbau brachte André Marx in Szene, der den Gegenangriff über Bozic ankurbelte. Der drang in den Strafraum ein und bediente den an diesem Abend wiederum lauffreudigen Dimitrios Popovits am langen Pfosten, der Ausgleich war für ihn nur noch Formsache (57.).

Nach 72 Minuten brachte Sander mit Erik Wekesser einen frischen Angreifer für den bis dahin überzeugenden Bozic, der lange Wege zurückgelegt hatte. Aber erst in den letzten Minuten nahm die Begegnung noch einmal richtig Fahrt auf: Erst scheiterte Kevin Lahn nach schönem Solo an Dahmen (84.), dann rettete Keilmann auf der Gegenseite gegen den allein vor ihm auftauchenden Heinz Mörschel das Unentschieden (87.). Mit nunmehr zwei Zählern aus vier Spielen kann die TuS nicht zufrieden sein, aber der kommende Gegner steht deutlich schlechter da. Der noch punktlose FSV Frankfurt, am Mittwoch um 19 Uhr nächster Gegner der TuS im Volksbank-Stadion, kassierte zur gleichen Zeit ein ernüchterndes 0:6 beim FC-Astoria Walldorf.

Koblenz: Keilmann – Antonaci, Marx, Schüler, Müller (39. Bajric) – von der Bracke, Stahl – Lahn (86. Käfferbitz), Glockner, Popovits – Bozic (72. Wekesser).

Mainz: Dahmen - Moos, Grau, Ihrig, Neubauer - Tyrala, Baku - Costly, Mörschel, Trümner (74. Petermann) - Lappe.
Schiedsrichterin: Karoline Wacker (Marbach).

Zuschauer: 1003.

Tore: 0:1 Tyrala (31.), 1:1 Popovits (57.).

Gelbe Karten: Antonaci, Marx - Baku, Moos, Neubauer, Lappe, Ihrig.

Nächste Aufgabe für Koblenz: am Mittwoch um 19 Uhr beim FSV Frankfurt.

RZ Frühausgabe vom Samstag, 19. August 2017, Seite 25.
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TuS-Thomas
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - FSV Mainz 05 II 1:1 (0:1)   Sa 19 Aug 2017 - 1:36

Zitat :
Punkteteilung gegen Mainzer Bundesligareserve
1:1-Unentschieden in Mülheim-Kärlich

Punkteteilung im Heimspiel der TuS Koblenz gegen die Bundesligareserve des 1. FSV Mainz 05: Vor 1003 Zuschauern in Mülheim-Kärlich trennte sich die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander mit einem 1:1 (0:1)-Unentschieden von den Landeshauptstädtern.

Nach einer viertelstündigen Abtastphase waren es die Schängel, die den ersten gefährlichen Ball in Richtung gegnerisches Tor abgaben. Nach einer Flanke von Andreas Glockner zwang der aufgerückte Michael Schüler den Mainzer Schlussmann Finn Gilbert Dahmen zu einer Parade (17.). Auch die nächsten beiden Torchancen gehörten der TuS. In der 19. Minute nahm der schnelle Dimitrios Popovits auf der linken Seite Fahrt auf, seinen Schuss hielt Dahmen sicher fest. Sieben Minuten später sorgte ein Kopfball von Dejan Bozic nach einem langen Glockner-Einwurf und anschließender Kopfballverlängerung von Kapitän André Marx für Torgefahr. Auf der Gegenseite tauchten die Gäste nach einem Konter gefährlich vor TuS-Keeper Chris Keilmann auf, doch der Schuss von Marcel Costly ging rechts am Kasten vorbei (28.). Im Minutentakt ging es mit Torchancen weiter. Ein Schuss von Tevin Ihrig konnte von einem Koblenzer Abwehrbein noch zur Ecke abgefälscht werden (29.), keine 60 Sekunden später musste Keilmann bei einem Mainzer Kopfball eingreifen. Kurz darauf dann die Gästeführung: Ein weiter Freistoß vom erfahrenen FSV-Kapitän Sebastian Tyrala wurde länger und länger und schlug letztlich im Koblenzer Gehäuse ein (31.). Fast wäre den Koblenzern der schnelle Ausgleich gelungen, doch der Mainzer Torhüter Dahmen war bei einem Bozic-Kopfball noch mit den Fingerspitzen dran (38.). Auch TuS-Keeper Keilmann konnte sich auszeichnen, er lenkte einen Schuss von Costly über die Latte (41.). Mit zwei guten Gelegenheiten von Bozic (45.+1, 45.+2) ging schließlich eine unterhaltsame erste Hälfte zu Ende.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es spannend. In der 57. Spielminute vergaben die Mainzer nach einem Konter die Vorentscheidung, als Heinz Mörschel den Ball über das Tor setzte. Der FSV-Spieler stand beim Abschluss aber ohnehin im Abseits (57.). Auf der Gegenseite zielte Schüler im Anschluss an eine Glockner-Ecke etwas zu hoch (58.). Nach einer knappen Stunde fiel dann der Ausgleich. Bozic setzte sich stark auf der linken Seite durch und brachte den Ball an den zweiten Pfosten zu Popovits, der das Leder aus kurzer Distanz im Kasten versenkte (59.). Das Tor gab den Koblenzern reichlich Auftrieb. Viel fehlte nicht und die Schängel hätten das Spiel binnen weniger Minuten gedreht, als ein Schuss von Glockner nur knapp über das Tor ging (61.). Kurz darauf hatten die Koblenzer den Torschrei schon auf den Lippen. Ein langer Glockner-Einwurf rutschte durch und landete im Gewühl an den Pfosten (65.). Schrecksekunde für alle TuS-Fans dann in der 80. Spielminute: Eine unglückliche, gefährliche Rückgabe rollte am leeren Koblenzer Kasten vorbei. In der Schlussphase hatten beide Seiten den Siegtreffer auf dem Fuß. Für die TuS vergab Kevin Lahn, der nach einem Solo am gegnerischen Torwart scheiterte (86.). Auf Mainzer Seite fand Karl-Heinz Lappe seinen Meister im reaktionsschnellen Keilmann (88.). Somit blieb es am Ende beim 1:1-Unentschieden.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - FSV Mainz 05 II 1:1 (0:1)   Mo 21 Aug 2017 - 12:10

Zitat :
Sander: Wir spielen leider nicht zu Null
Regionalliga TuS Koblenz holt ein 1:1 gegen den FSV Mainz 05 II – Müller mit Gehirnerschütterung

Mülheim-Kärlich. Auf Dimitrios Popovits konnte sich die TuS Koblenz nach dem 1:1 bei den Stuttgarter Kickers ein weiteres Mal verlassen: Der flinke Flügelmann der Schängel mit der 18 auf dem Rücken sorgte mit seinem dritten Saisontreffer (einer gelang ihm noch im DFB-Pokal gegen Dynamo Dresden) für das finale 1:1 (0:1) am vierten Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest gegen den 1. FSV Mainz 05 II.

Trainer Petrik Sander war mit der aktuellen Darbietung auf dem ramponierten Rasen einverstanden, das gilt trotz bescheidener Ausbeute auch für den vorangegangenen Verlauf: „Bis auf das erste Spiel in Völklingen haben Einsatzwille und Laufbereitschaft gestimmt, die Basiselemente sind vorhanden. Die Gegner waren ja auch alles andere als Laufkundschaft. An den Reaktionen konnte man doch ablesen, dass es dem Publikum gefallen hat. Wir haben alles rausgehauen und uns diesen Punkt verdient. Mit ein bisschen mehr Glück in der einen oder anderen Situation hätten wir hier auch gewinnen können.“ Wenig amüsiert war er indes über die Führung der Mainzer Männer, als sich ein lang gezogener Freistoß von Kapitän Sebastian Tyrala hinter Keeper Chris Keilmann ins Netz senkte: „Wir spielen im Moment leider nicht zu Null, irgend so ein Ding fällt bei uns immer rein. An unserer defensiven Qualität müssen wir arbeiten, das ist entscheidend.“

Vorausgegangen war ein mit Gelb geahndetes Foul auf der rechten Abwehrseite von Ricardo Antonaci, mit der daraus resultierenden Standardsituation nahm das Unheil für die Koblenzer ihren Lauf (31.). Stichwort Verwarnung: Kapitän André Marx handelte sich im vierten Punktspiel zum vierten Mal den Gelben Karton ein und steht schon in der Frühphase der Saison dicht vor einer Zwangspause. Wer den kampferprobten Hünen in der Innenverteidigung kennt, der weiß, dass er sich davon aber nicht im Ansatz beirren lässt.

Der Mainzer Coach Dirk Kunert bewertete das Geschehen wie folgt: „Wir hatten ein paar Standardsituationen zu überstehen und hatten einen richtig ekligen Gegner, der uns alles abverlangt hat. Insofern können wir mit dem Unentschieden leben. Die Bedingungen dieses Spiels waren allerdings eine reine Katastrophe, das muss man so deutlich sagen – kein Vorwurf an die TuS, die ja selbst darunter leiden muss. Mit Fußball hatte das dementsprechend wenig zu tun.“ Was er vornehmlich meinte, war der holprige Untergrund mit aus seiner Sicht viel zu hohem Rasen, der den Spielfluss der Mainzer hemmte. Dass sich seine Schützlinge die Umkleidekabine mit einer Jugendmannschaft der gastgebenden SG 2000 teilen musste, erwähnte er nur am Rande.

Zurück zum Spiel: Von der Ballbesitzquote einmal völlig abgesehen, hatte die TuS in der Summe die weitaus besseren Gelegenheiten, das Spiel trotz Rückstand noch für sich zu entscheiden. Zunächst einmal entpuppte sich ein Spieler an diesem verregneten Tag als Retter in der Not, der schon beim 1:1 in Stuttgart gegen die Kickers getroffen hatte: Popovits markierte nach Zuspiel des starken Dejan Bozic den verdienten Ausgleich (57.).

Exemplarisch für die sich anschließend bietenden Möglichkeiten der Schängel sei nur eine genannt, als der blendend aufgelegte 05-Keeper Finn Dahmen den Ball nach einem Schuss aus dem Gewühl unmittelbar vorm Tor heraus mit viel Mühe noch an den Innenpfosten lenken konnte. Dass das Pendel aber auch zur anderen Seite hätte ausschlagen können, verdeutlicht die Szene drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit, als Keilmann Kopf und Kragen gegen den allein vor ihm auftauchenden Karl-Heinz Lappe riskierte und das drohende 1:2 verhinderte.

Neben zwei Punkten verlor die TuS auch Linksverteidiger Marco Müller, der im luftigen Zweikampf mit dem 05er Fabian Grau eine Gehirnerschütterung erlitt und über Nacht zur Beobachtung ins Krankenhaus musste. Ob es für ihn bis zum Spiel am Mittwoch beim FSV Frankfurt um 19 Uhr reicht, stellt Sander infrage: „Bei solchen Geschichten musst du vorsichtig sein. Aber Dino Bajric hat das für ihn auf dem Platz ja gut gelöst.“

Youngster Felix Käfferbitz kam gegen Ende der Partie nur kurz zum Einsatz. Jan Engels, Jordi Arndt und Ioannis Nalbantis blieb hingegen nur der unliebsame Platz auf der Reservebank. Sander beschwichtigt: „Diese Spieler verfügen noch über kaum Erfahrung im Männerbereich. Man muss ihnen Zeit geben, sie behutsam heranführen und darf nicht früh den Stab über sie brechen.“

RZ Koblenz und Region vom Montag, 21. August 2017, Seite 14.
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