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 Spielberichte: FSV Frankfurt - TuS Koblenz 1:0 (0:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: FSV Frankfurt - TuS Koblenz 1:0 (0:0)   Do 24 Aug 2017 - 2:05

Zitat :
Namavizadeh schockt überlegene Koblenzer
Regionalliga TuS dominiert das Spiel beim FSV Frankfurt, muss sich aber mit 0:1 geschlagen geben - Fünfte Gelbe Karte für Kapitän Marx

Frankfurt. Zumindest ein Tor hat die TuS Koblenz in den fünf vorherigen Pflichtspielen (inklusive DFB-Pokal) immer erzielt. Doch in der englischen Woche der Fußball-Regionalliga Südwest blieb der Mannschaft von Trainer Petrik Sander ein Treffer verwehrt, im Spiel beim FSV Frankfurt gingen die Schängel trotz einiger wirklich guter Chancen komplett leer aus. Der Gegner aus der Mainmetropole präsentierte sich in der Offensive wesentlich harmloser, nutzte aber kaltschnäuzig eine der wenigen Gelegenheiten nach 74 Minuten durch Maziar Namavizadeh. Unterm Strich stand somit für die TuS ein ernüchterndes 0:1 (0:0) beim zuvor punktlosen Drittliga-Absteiger. Zu allem Überfluss musste Routinier Michael Stahl nach 80 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Sander war nach dem Spiel bedient: „Unfassbar, solch ein Spiel so zu verlieren.“

Die Aufstellung der TuS überraschte nicht. Für den wegen Gehirnerschütterung fehlenden Marco Müller rückte Dino Bajric in die Startformation und nahm den Platz auf der Doppelsechs neben Stahl ein. Die daraus resultierende Konsequenz: Daniel von der Bracke rückte ins Zentrum der Abwehr, Michael Schüler nahm die Position des Linksverteidigers ein. FSV-Coach Alexander Conrad vertraute trotz des vorangegangenen 0:6 in Walldorf bis auf eine Ausnahme der gleichen Elf. Nico Seegert saß lediglich auf der Reservebank, dafür kam der frisch verpflichtete Nestor Djengoue ins Team.

Die Koblenzer hatten im ersten Abschnitt wesentlich mehr vom Spiel, konnten aber zum Leidwesen ihres Anhangs daraus kein Kapital schlagen. Das Gros der Fans traf erst eine Viertelstunde nach dem Anpfiff im Stadion am Bornheimer Hang ein, da standen schon zwei Gelegenheiten der TuS auf den Zetteln der Pressevertreter. Nach einem Freistoß von Andreas Glockner verpassten gleich drei ganz in Rot gekleidete Gästespieler nacheinander den hereinsegelnden Ball am Frankfurter Fünfmeterraum – was den sonst eher besonnenen Sander an der Seitenlinie zu einem kleinen Tobsuchtsanfall verleitete (4.).

Dass der Ball in der 15. Minute nach dem Kopfball von Dejan Bozic knapp am linken Posten des FSV-Gehäuses vorbeiflog, nahm der Koblenzer Coach schon eine Spur gelassener hin – ohne zu wissen, dass sich diese Nachlässigkeiten vorm gegnerischen Tor bis zum Abpfiff wie ein roter Faden durch das Spiel seiner Mannschaft ziehen sollten.

In der Folge wirkten die Gäste gegen einen verunsicherten Drittliga-Absteiger wesentlich strukturierter im Spiel nach vorn. Vor allem über die linke Seite und den flinken Dimitrios Popovits sorgte die TuS wiederholt für Gefahr. Erst traf Kevin Lahn den Ball nach guter Vorarbeit des Griechen nicht richtig (25.), dann machte es Glockner in ähnlicher Position nicht viel besser und vertändelte (30.).

Etwas besser, aber immer noch nicht gut genug machte es die Koblenzer Nummer zehn nach 38 Minuten. Lahn legte links auf Popovits, der fand Glockner in der Mitte – doch der Ball strich knapp am Aluminium vorbei. Es war so etwas wie ein Weckruf für die Frankfurter, die fortan bis zum Pausenpfiff das Geschehen bestimmten. Aber mehr als die Situation, in der TuS-Kapitän André Marx die FSV-Sturmspitze Namavizadeh im Strafraum angeblich regelwidrig zu Fall gebracht haben soll, sprang für den nun mehr bemühten Gastgeber vorerst nicht heraus.
Auf Marx müssen die Schängel beim Heimspiel am kommenden Samstag in Montabaur gegen Wormatia Worms verzichten, er sah nach einem Offensivfoul (59.) seine fünfte Gelbe Karte im fünften Punktspiel und ist somit für eine Partie gesperrt. Acht Minuten zuvor war die TuS Koblenz nur hauchdünn am Führungstreffer vorbeigeschrammt. Bajric traf nach Popovits-Flanke nur den linken Pfosten. Dem aufgerückten Schüler war auch kein Erfolgserlebnis vergönnt, sein Versuch mit dem Kopf verfehlte das Ziel (62.).

Das sollte sich wie so oft im Fußballsport bitter rächen. Namavizadeh schnappte sich am Strafraum der Koblenzer den Ball, drang zentral in den Gefahrenbereich ein und ließ sich auch von drei ihn umringenden Abwehrspielern nicht vom Torschuss abbringen. Der bis dato extrem wenig geprüfte TuS-Schlussmann Chris Keilmann hatte das Nachsehen – 0:1 (74.). Was folgte, war wenig später noch ein Schuss von Popovits in den Frankfurter Abendhimmel (76.), die dritte Niederlage in der Liga war nicht mehr zu verhindern. Fast hätte Namavizadeh kurz vor dem Ende sogar noch das 2:0 erzielt. An Keilmann war er schon vorbeigedribbelt, doch dann verhinderte der mitgelaufene Daniel von der Bracke Schlimmeres.

Jetzt haben die Koblenzer bis zum Samstag Zeit, sich von dieser unnötigen Pleite zu erholen. Dann kommt Wormatia Worms mit der Empfehlung eines 3:1-Erfolgs gegen den bisherigen Spitzenreiter aus Walldorf zum Spiel nach Montabaur.

Frankfurt: Aulbach - Becker, Sierck, Djengoue, Huckle - Azaouagh, Andacic (66. Seegert) - Pollasch, Bell Bell (75. Dalmeida), Schick - Namavizadeh (90.+2 Eshele).

Koblenz: Keilmann – Antonaci (90. Engels), Marx, von der Bracke, Schüler - Bajric, Stahl (80. Käfferbitz) – Lahn, Glockner, Popovits – Bozic (68. Wekesser).

Schiedsrichter: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach).

Zuschauer: 1603.

Tor: 1:0 Namavizadeh (74.).

Gelbe Karten: Huckle, Becker - Marx (5., nächstes Spiel gesperrt).

Nächste Aufgabe für Koblenz: am Samstag um 14 Uhr gegen Wormatia Worms (in Montabaur).
RZ Koblenz und Region vom Donnerstag, 24. August 2017, Seite 15

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BeitragThema: Re: Spielberichte: FSV Frankfurt - TuS Koblenz 1:0 (0:0)   Do 24 Aug 2017 - 2:07

Zitat :
TuS unterliegt beim FSV Frankfurt
0:1 gegen den Drittliga-Absteiger

Mit einer Niederlage im Gepäck musste die TuS Koblenz die Heimreise vom Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt antreten. Vor 1603 Zuschauern setzte sich der Drittliga-Absteiger gegen die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander mit 1:0 (0:0) durch. Neben der Niederlage mussten die Koblenzer zwei weitere Nackenschläge verkraften: Kapitän André Marx sah seine fünfte Gelbe Karte und Michael Stahl musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Die Schängel begannen druckvoll und kamen bereits in der Anfangsminute zur ersten Torchance. Eine Hereingabe von Andreas Glockner verpasste Dejan Bozic in der Mitte nur knapp. Drei Minuten später brannte es erneut lichterloh im Frankfurter Strafraum. Einen Glockner-Freistoß verlängerte Michael Stahl mit dem Kopf, die lauernden Dino Bajric und André Marx flogen am zweiten Pfosten nur haarscharf am Leder vorbei. Der FSV tauchte nach rund einer Viertelstunde das erste Mal nennenswert im Koblenzer Sechzehner auf. Maziar Namavizadeh setzte einen Schuss aus spitzem Winkel ans Außennetz, stand dabei aber ohnehin im Abseits (14.). Danach wurde es wieder auf der anderen Seite gefährlich. Über Glockner und Kevin Lahn kam die Kugel zu Bozic, der den Ball Zentimeter am Kasten vorbeiköpfte (17.). Kurze Zeit später verhinderte Daniel von der Bracke Schlimmeres. Der Koblenzer Innenverteidiger rettete nach einer scharfen Hereingabe von Robert Schick vor dem hinter ihm lauernden Namavizadeh zur Ecke (22.). Bis zum Pausenpfiff erspielte sich die TuS ein Chancenplus, einzig beim Torabschluss haperte es. Auffälligster Schängel war Dimitrios Popovits, der auf der linken Seite immer wieder für Unruhe sorgte. In der 26. Minute wurde Lahn vom Griechen freigespielt, traf die Kugel aber nicht richtig. Sechs Minuten vor dem Pausenpfiff eine ähnliche Situation: Wieder initiierte Popovits einen Angriff über den linken Flügel. Glockner kam im Zentrum an den Ball, setzte die Kugel aber links am Gehäuse vorbei.

Mit einem Pfostentreffer ging es im zweiten Durchgang weiter. Marx flankte den Ball von links in den Sechzehner, wo Bajric zum Kopfball ansetzte, aber nur das Aluminium traf (53.). Auf der gegenüberliegenden Seite sorgte Leon Bell Bell für Torgefahr. Der Frankfurter sprintete bis zur Torauslinie und legte den Ball zurück auf Namavizadeh, der aus zentraler Position verzog (57.). Fünf Minuten später herrschte dann Unruhe im Frankfurter Fünfmeterraum, doch Michael Schüler konnte den Ball nach einer Glockner-Ecke am zweiten Pfosten nicht entscheidend kontrollieren. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff ging der FSV überraschend in Führung. Namavizadeh startete am gegnerischen Strafraum einen Alleingang, kam ins Straucheln, konnte die Kugel aber dennoch vorbei an TuS-Keeper Chris Keilmann im Kasten unterbringen (74.). Die TuS versuchte umgehend zu antworten. Nach einer Glockner-Flanke von der rechten Seite setzte Popovits das Leder drüber (76.). In der Folge bemühten sich die Schängel, die drohende Niederlage abzuwenden, kamen aber nicht mehr entscheidend zum Abschluss. Stattdessen hatte Namavizadeh in der Nachspielzeit das 2:0 vor Augen, verpasste aber freistehend vor dem Tor den Abschluss (90.+3).

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