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 Vorberichte: TuS Koblenz - 1. FC Saarbrücken

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Vorberichte: TuS Koblenz - 1. FC Saarbrücken   Mi 27 Sep 2017 - 1:51

Zitat :
Gute Leistung stellt Trainer Sander nicht zufrieden
Fußball-Regionalliga Koblenz hat beim 1:2 in Mannheim nur 16 Spieler dabei – Am Donnerstag kommt der 1. FC Saarbrücken aufs Oberwerth

Koblenz. Wenn Gerd Dais, Trainer des SV Waldhof Mannheim, in seiner Analyse von „einem blauen Auge“ spricht und zweimal den Begriff „Glück“ bemüht, dann rückt das die 1:2 (0:0)-Auswärtsniederlage der TuS Koblenz ins rechte Licht. Nur knapp schrammten die Schängel an einem Unentschieden vorbei. Viermal in neun Spielen der Fußball-Regionalliga Südwest haben sie nun verloren, viermal mit einem Tor Unterschied.

Das bedeutet in der Summe: Auch wenn die Koblenzer im Vergleich zum Gros der Konkurrenten ihr Handwerk mit eher bescheidenen (Finanz-)Mitteln betreiben, stimmt die erforderliche Leistung. „Das hilft uns auf Dauer nicht weiter“, rollt TuS-Coach Petrik Sander die Augen, wenn es zwar lobende Worte, aber keine Punkte gibt. So bleibt seine Elf auch vorerst dort, wo sie der Anhang nicht sehen möchte: in der Abstiegszone.

Ob sich die Situation am Donnerstag um 19 Uhr im Heimspiel gegen den ambitionierten 1. FC Saarbrücken bessert, muss zumindest mit Blick auf die Tabelle bezweifelt werden. 13 Plätze trennen den Gastgeber vom Gegner, der in diesem Jahr einen weiteren Anlauf unternimmt, in die Dritte Liga zu springen. Das wollen auch die Mannheimer, doch die hatten über weite Strecken enorme Probleme im Duell mit der TuS.

„Wir waren viel, viel besser im Spiel und haben eine halbe Stunde lang dominiert“, beschrieb Sander die beste Phase seiner Elf. Nach 13 Minuten verwehrte der Schiedsrichter den Gästen die große Möglichkeit zum Führungstreffer, als er nach einem klaren Foulspiel von Kevin Conrad an Sturmspitze Dejan Bozic den Koblenzern einen Foulelfmeter verweigerte. Und als Bozic in der 51. Minute allein auf den Mannheimer Keeper Markus Scholz zusteuerte, war das Glück des Tüchtigen einmal mehr nicht auf der Seite des Underdogs. Wenig später brach das Unheil über die Gäste herein: SVW-Kapitän Hassan Amin traf per Freistoß zum 1:0 (63.).

Diesen Rückstand machte die TuS durch Bozic nach schöner Vorarbeit von Kevin Lahn zwar noch wett (68.), doch ein spätes Tor von Nicolas Hebisch, dem ein Querschläger im Strafraum maßgerecht auf den Kopf fiel (84.), besiegelte die Niederlage.

Als Felix Käfferbitz drei Minuten vor dem Ende ins Spiel kam, um vielleicht mit einer Aktion noch ein Remis zu retten, waren die offensiven Optionen der Koblenzer an diesem Abend vor 4283 Zuschauern im Prinzip erschöpft. Mit dem zweiten Torhüter Levent Vanli und den beiden eher defensiv orientierten Ioannis Nalbantis und Jordi Arndt war die Bank nur noch unzureichend besetzt. „Da kannst du dem Spiel natürlich keine Impulse mehr geben“, ärgerte sich Sander darüber, dass ihm in dieser Hinsicht die Hände gebunden waren.

Gut möglich, dass die TuS auch im morgigen Heimspiel gegen Saabrücken nicht annähernd die maximale Stärke von 18 möglichen Akteuren auf dem Spielberichtsbogen erreicht. „Wir laufen personell auf der letzten Rille. Der Ausfall von fünf Spielern ist nicht zu verkraften“, hebt der Trainer hervor. Das bedeutet mit Blick in die nahe Zukunft: Die beiden langzeitverletzten Erik Wekesser und Dimitrios Popovits fehlen natürlich auch gegen den Tabellenzweiten, daneben ist auch nicht mit dem Einsatz der angeschlagenen Jan Engels und Sandrino Reingans zu rechnen. Ob der vor dem Mannheim-Spiel kurzfristig erkrankte Dino Bajric wieder zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten.

Und als ob das nicht schon übel genug wäre, verlängert Sander diese Liste: „Es kann sein, dass sich Ricardo Antonaci einen Zeh gebrochen hat. Und Andreas Glockner und Kevin Lahn klagen über Beschwerden.“ Rein rechnerisch könnte es also enorm eng werden, aber Zuwachs aus der zweiten Mannschaft ist aufgrund fehlender Sporttauglichkeitsuntersuchungen nicht zu erwarten. Kurzum: Improvisationskunst ist mal wieder gefragt. Sollten Antonaci, Glockner und Lahn dennoch mitmischen, dann könnte die TuS zumindest mit der Elf gegen Saarbrücken antreten, die in Mannheim eine ordentliche Vorstellung abgegeben hat.

RZ Koblenz und Region vom Mittwoch, 27. September 2017, Seite 25.
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TuS-Thomas
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BeitragThema: Re: Vorberichte: TuS Koblenz - 1. FC Saarbrücken   Mi 27 Sep 2017 - 1:52

Zitat :
Der Gegner unter der Lupe: 1. FC Saarbrücken

Saarbrücken. „Die haben eine noch höhere Qualität als Mannheim.“ Mit diesem einen Satz hat Petrik Sander schon vieles, wenn nicht gar alles über den 1. FC Saarbrücken gesagt. Der TuS-Trainer ergänzt aber noch: „Man muss sich ja nur das Torverhältnis anschauen.“ Und das verrät, dass die Saarländer die meisten Tore (26) im Südwesten erzielt und die wenigsten ( 8 ) kassiert haben. Da kommt die Koblenzer Bilanz (10:13) im Vergleich äußerst bescheiden daher.

Nur dreimal verließen die Saarländer in dieser Saison den Platz nicht als Sieger: Bei der SV Elversberg (0:0) und beim SC Freiburg II (1:3) geschah dies auf fremdem Terrain, beim jüngsten 2:2 gegen den FC-Astoria Walldorf kam der FCS beim „Heimspiel“ in Völklingen nur mit Mühe noch zu einem Punktgewinn. Zur Pause lag die Elf von Trainer Dirk Lottner bereits mit 0:2 hinten, bevor Patrick Schmidt – Saarbrücker Torjäger vom Dienst – per Doppelpack (50., 81.) das Schlimmste noch verhindern konnte. Schmidt führt das Tableau der Topscorer auch mit zehn Erfolgserlebnissen an, sein Teamkollege Kevin Behrens (acht) steht ihm in puncto Treffsicherheit kaum nach.

In der Vorsaison war die TuS in beiden Spielen gegen Saarbrücken auf Augenhöhe. Zu Hause gab es nach einem Gegentor durch Schmidt ein unverdientes 0:1, im Rückspiel ergatterten die Koblenzer ein respektables 1:1. Lange führten sie durch das Elfmetertor von Andreas Glockner, dann besorgte Schmidt spät den Endstand. „Da waren wir nah an ihnen dran“, erinnert sich Sander. Jetzt auch?

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