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 Spielberichte: VfB Stuttgart II - TuS Koblenz 2:1 (1:1)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: VfB Stuttgart II - TuS Koblenz 2:1 (1:1)   Mi 4 Okt 2017 - 13:00

Zitat :
Schreckgespenst: Breier ärgert die TuS schon wieder

Regionalliga Koblenzer verlieren beim VfB Stuttgart II mit 1:2 – Müller erzielt das einzige Tor

Koblenz. Das aktuelle Schreckgespenst der TuS Koblenz hat einen Namen: Pascal Breier. Der Stürmer des VfB Stuttgart II mit der Nummer neun traf nicht nur in der Vorsaison gleich dreimal gegen die Schängel, sondern auch doppelt beim aktuellen 2:1 (1:1) seiner Mannschaft am zwölften Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest.

Jeweils zwölf Minuten brauchte er zu Beginn der ersten und auch zweiten Halbzeit, um den Koblenzern praktisch im Alleingang die fünfte Saisonniederlage beizubringen. Dass die abermals nur mit einem Tor Differenz ausfiel, mochte TuS-Trainer Petrik Sander fast schon nicht mehr hören: „Ja, absolut ärgerlich. Wir konnten leider nicht an die Leistungen der letzten Auswärtsspiele anknüpfen. Dem Gegner ist heute aber auch nicht viel eingefallen.“ Die Konkurrenz im Tabellenkeller trat zum Teil im Gleichschritt auf der Stelle: Der FSV Frankfurt (1:3 bei der TSG Hoffenheim II) und Röchling Völklingen (1:3 bei der SV Elversberg) gingen am Tag der Deutschen Einheit ebenfalls komplett leer aus. Weil aber der SSV Ulm einen 0:2-Pausenrückstand gegen die Stuttgarter Kickers noch in ein 3:2 ummünzte, hat sich der Abstand der Koblenzer zum rettenden Ufer auf nunmehr vier Zähler vergrößert.

Ein kurzer Blick auf den Spielbericht genügte, um zu erkennen, dass Sander bei der Begegnung im Gazi-Stadion auf der Waldau exakt jener Formation vertraute, die fünf Tage zuvor ein 1:1 gegen den 1. FC Saarbrücken geholt hatte. Der sportlich Verantwortliche relativierte: „Zum dritten Mal hintereinander standen nur 16 Spieler zur Verfügung. Das soll bestimmt nicht als Ausrede herhalten, zeigt aber doch, wie knapp bemessen unser Handlungsspielraum derzeit ist.“

Sein Pendant Andreas Hinkel musste wiederum auf den etatmäßigen Torwart Florian Kastenmeier (Knieverletzung) verzichten. Doch da Ersatzmann Ramon Castellucci seine Sache beim 3:1 in Walldorf gut gemacht hatte, sagte der VfB-Coach: „Wir können uns auf beide verlassen.“ In Hayk Galstyan (Armenien), Stjepan Radeljic (Bosnien) sowie Caniggia Elva (Kanada) fehlten allerdings gleich drei Spieler, die für ihre Heimatländer international im Einsatz sind.

Was den Offensivbemühungen der stürmischen Stuttgarter in den ersten Minuten aber überhaupt keinen Abbruch tat. Lohn für diesen Aufwand war das frühe 1:0. Eine kurz ausgeführte Ecke kam zu Benedict dos Santos, der neu ins Team gerutscht war, nach der folgenden Hereingabe brauchte der VfB-Mann mit der Nummer neun auf dem Rücken am Fünfmeterraum im Getümmel nur noch den Fuß hinzuhalten (12.).

Der Anfangselan des Gasgebers verpuffte ab diesem Zeitpunkt, die Gäste kamen in der Folge wesentlich besser ins Spiel. Mit der ersten wirklich guten Chance schaffte die TuS zwei Minuten vor der Pause den Ausgleich. Einen Eckball von Nicolai Lorenzoni wuchtete der aufgerückte Marco Müller aus rund zehn Meter Entfernung relativ zentral ins Stuttgarter Tor, Schlussmann Castellucci gab dabei keine allzu gute Figur ab.

Wie sich die Bilder gleichen: Wieder waren zwölf Minuten einer Halbzeit gespielt, wieder war Breier zur Stelle, wieder nur wenige Meter vor dem Tor der Koblenzer. Er schaltete in der Gefahrenzone am schnellsten und erteilte Keeper Chris Keilmann erneut das Nachsehen. Der Koblenzer Trainer konnte so viel Dusel kaum fassen: „Zweimal ist ihm der Ball nach Standardsituationen genau vor die Füße gefallen. Diese Tore hätten Müller, Meier, Schulz oder Schmidt auch gemacht.“

Diesmal sollte es aber nur vier Minuten bis zur dicken Ausgleichschance für die Gäste dauern. Kevin Lahn arbeitete sich in den Strafraum vor, scheiterte aber in der Situation eins gegen eins am herausstürzenden Castellucci und am Außennetz des Stuttgarter Gehäuses. Da fühlte sich Sander schon wieder an das fehlende Glück respektive die Schwäche im Abschluss erinnert: „Einmal konnten wir den Rückstand noch reparieren, ein zweites Mal war uns das nicht gegönnt.“

Er reagierte schließlich doppelt auf den negativen Spielstand, brachte erst Marco Koch für Dino Bajric (69.) ins Spiel, später noch Felix Käfferbitz für Daniel von der Bracke (81.). Die TuS warf in den Schlussminuten alles nach vorne, der neuerliche Gleichstand wollte aber nicht gelingen. Die nun folgende Aufgabe ist noch schwerer zu lösen, am kommenden Sonntag (14 Uhr) gibt Spitzenreiter Kickers Offenbach seine Visitenkarte im Stadion Oberwerth ab.

Stuttgart: Castellucci - Sommer, Walter, Feisthammel, Scheidl - Dos Santos (90.+1 Collinge), Groiß, Sonora - Breier, Sessa (71. Toptik), Ferdinand (83. Stefandl).

Koblenz: Keilmann – Antonaci, Marx, Schüler, Müller - von der Bracke (81. Käfferbitz), Stahl – Lahn, Bajric (69. Koch), Lorenzoni – Bozic.

Schiedsrichter: Tobias Fritsch (Bruchsal).

Zuschauer: 492.

Tore: 1:0 Breier (12.), 1:1 Müller (43.), 2:1 Breier (57.).

Gelbe Karten: Scheidl - Schüler (2).

Nächste Aufgabe für Koblenz: am Sonntag um 14 Uhr gegen Kickers Offenbach.

RZ Koblenz und Region vom Mittwoch, 4. Oktober 2017, Seite 13.
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BeitragThema: Re: Spielberichte: VfB Stuttgart II - TuS Koblenz 2:1 (1:1)   Mi 4 Okt 2017 - 13:04

Zitat :
Personell gebeutelte TuS verliert in Stuttgart
Knappe 1:2-Niederlage bei der Bundesligareserve des VfB

Die TuS Koblenz muss weiter auf ihren ersten Auswärtssieg der Saison warten. Beim VfB Stuttgart II konnten die personell arg gebeutelten Schängel den Ausfall gleich mehrerer Stammkräfte nicht kompensieren. Vor 492 Zuschauern unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander der Bundesligareserve knapp mit 1:2 (1:1).

Die Stuttgarter starteten hellwach in die Partie. Nach einem Flankenball von Jan Ferdinand zog Pascal Breier ab, die Kugel flog gefährlich rechts am Kasten vorbei (1.). Nur fünf Minuten später war die VfB-Reserve erneut im Angriff. Benedict dos Santos stürmte in Richtung TuS-Tor, Keeper Chris Keilmann kam aus dem Kasten und entschärfte damit die brenzlige Situation. In Unterzahl – Dino Bajric musste gerade an der Seitenlinie behandelt werden – gerieten die Schängel nach einer knappen Viertelstunde in Rückstand. Im Anschluss an einen kurz ausgeführten Eckball kam die Kugel zu dos Santos, der das Leder in den Sechzehner spielte. Breier stand genau richtig und schob die Kugel aus rund fünf Metern ins lange Eck (12.). Danach gab auch die TuS ihre ersten Torschüsse der Partie ab. Beide Male war es Kevin Lahn, der es von der rechten Seite probierte (20., 27.). Der Anfangselan der Stuttgarter war zu diesem Zeitpunkt bereits merklich zurückgegangen, dennoch blieben den Schwaben gefährlich. In der 32. Minute hielt der sichere Keilmann einen direkten Freistoß von Joel Sonora, zehn Minuten später war der TuS-Torwart gegen den enteilten Nicolas Sessa zur Stelle. Kurz vor der Pause fiel dann der Ausgleich für die Koblenzer. Einen Eckball von Nicolai Lorenzoni wuchtete Marco Müller mit dem Kopf zum 1:1-Halbzeitstand in die Maschen (43.).

Obwohl die Koblenzer besser in den zweiten Durchgang gestartet waren (Bozic verpasste eine gefährliche Flanke von Ricardo Antonaci nur knapp, 48.), waren es die Stuttgarter, die in der 57. Spielminute erneut in Führung gingen. Einen abgewehrten Schuss von dos Santos versenkte Breier in Torjägermanier aus rund zehn Metern zum 2:1. Kurz darauf hatte Lahn gleich zweimal den schnellen Ausgleich auf dem Fuß. Erst scheiterte der Flügelspieler an Torwart Ramon Castellucci, den Nachschuss setzte Lahn ans Außennetz (60.). 20 Minuten vor dem Ende bot sich dem Stuttgarter Sonora eine gute Gelegenheit, der zentrale Linksschuss des VfB-Spielers flog nur knapp über die Latte. Aufgrund des knappen Spielstands blieb es bis in die Schlussphase spannend. Die TuS spielte immer wieder bemüht nach vorne und wollte den Ausgleich erzwingen, allein es fehlte die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor. Sieben Minuten waren noch zu spielen, als Bozic eine Freistoß-Hereingabe von Lorenzoni am Kasten vorbeiköpfte. Kurze Zeit später sorgte erneut ein Lorenzoni-Freistoß für Unruhe im Stuttgarter Strafraum. Der Ball wurde gefährlich in Richtung Fünfmeterraum geschlagen und rollte dann aus einer unübersichtlichen Situation heraus knapp ins Toraus (88.) – es sollte die letzte nennenswerte Aktion des Spiels sein.

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