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 Spielberichte: TuS Koblenz - Kickers Offenbach 0:1 (0:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - Kickers Offenbach 0:1 (0:0)   So 8 Okt 2017 - 21:54

Zitat :
TuS Koblenz bringt Spitzenreiter in Unterzahl in Bedrängnis - und verliert 0:1

Wenn der Tabellenführer bei einer 15 Plätze tiefer positionierten Mannschaft gewinnt, ist das durchaus als normal zu bezeichnen. Dass sich der Unterlegene in dieser Saison nun schon siebenmal (inklusive DFB-Pokal) mit nur einem Tor Differenz geschlagen geben musste, aber sicher nicht. Das aktuelle 0:1 (0:0) der TuS Koblenz in ihrem zwölften Auftritt in der Fußball-Regionalliga Südwest gegen die Kickers Offenbach ist aufgrund der Gegebenheiten aller Ehren wert. Die dringend benötigten Punkte bringt das jedoch nicht. Wieder nicht.

Die Analyse von OFC-Trainer Oliver Reck klang auch mehr wie Mängelverwaltung, als er den achten Sieg seiner ähnlich wie Koblenz ersatzgeschwächten Mannschaft einzuordnen versuchte: „Ich beantworte keine Fragen zu unserer angespannten Personalsituation. Die Jungs, die auf dem Platz waren, haben das gut gemacht. Es war in der ersten Halbzeit ein offenes Spiel, da hätte alles passieren können. Nach der Führung haben wir es verpasst, für klare Verhältnisse zu sorgen. Dass das dann noch schiefgehen kann, hat ja Saarbrücken hier erlebt. Wenn der Lattenschuss am Ende reingeht, dürfen wir uns nicht beschweren.“

Sein Pendant Petrik Sander haderte: „Das passt in die Reihe unserer bisherigen Negativerlebnisse. Unsere personelle Situation ist eine einzige Katastrophe. Wir müssen da noch unbedingt etwas tun, das werden wir auch. Und wir können das auch. So wollen wir ein Zeichen setzen, das wir das nicht alles einfach so hinnehmen, was im Moment passiert.“

Über die Aufstellung der TuS gibt es im Grunde genommen nicht viele Worte zu verlieren: Sander vertraute zum dritten Mal in Folge der gleichen Anfangsformation und in der Summe wieder jenen 16 Spielern, die zurzeit aus 21 verfügbar sind. Reck stellte hingegen die komplette linke Seite um, im Gegensatz zum jüngsten 4:3 gegen Walldorf waren Christos Stoilas (Abwehr), Serkan Firat (Mittelfeld) und Varol Akgöz (Angriff) für die Offenbacher mit dabei.

Und Letztgenannter war es auch, der nach rund vier gespielten Minuten mit einem Sololauf fast das 1:0 für die in Rot gekleideten Gäste vorbereitet hätte. Sein zielgenauer Pass in die Gefahrenzone vorm Koblenzer Tor fand Sturmpartner Florian Treske, doch der scheiterte am aufmerksamen und glänzend reagierenden TuS-Keeper Chris Keilmann.

Richtig gute Gelegenheiten auf beiden Seiten blieben in der Folge absolute Mangelware. Einen kleinen Aufreger gab's nach einer halben Stunde, als der Koblenzer Kapitän André Marx den auf der rechten Abwehrseite davoneilenden Ihab Darwiche umklammerte. Konsequenz: die Gelbe Karte. Zehn Minuten nach der Halbzeit musste die Nummer 16 erneut „beherzt“ eingreifen, als er Treske kurz hinter der Mittellinie rigoros per taktischem Foulspiel stoppte. Michael Stahl hatte einen Rückpass viel zu kurz gespielt und den Abwehrchef so in eine Notlage gebracht. Sander mochte das kaum glauben: „Eine unglückliche Situation, im Prinzip werfen wir André da ja selbst runter.“ Da blieb dem guten Unparteiischen Patrick Kessel aber auch keine andere Wahl.

Als wäre die durch den Platzverweis resultierende Unterzahl für 33 Minuten nicht schon übel genug, fiel 120 Sekunden später auch noch der einzige Treffer des Nachmittags. Dren Hodja brachte den Ball von der linken OFC-Seite in den Koblenzer Strafraum, dieses Ding – halb Schuss, halb Flanke – flog schließlich irgendwie über die Linie, weil Akgöz den Schlussmann der Schängel vorm Tor ein wenig irritierte. Wer nun aber glaubte, dass die bis dato gut geordnete TuS auseinanderbrechen würde, sah sich gründlich getäuscht. Der Tabellenführer beschränkte sich merkwürdigerweise mehr darauf, den Vorsprung zu halten, als gegen die dezimierte TuS noch nachzulegen.

Einmal wäre das fast gelungen, doch da stand Keilmann im Weg, als er einen Kopfball von Hodja prächtig parierte (68.). Und dann bewahrheitete sich Sanders Halbzeitprognose („Eine Chance kriegen wir noch“): Dejan Bozic nagelte nach 86 Minuten und ein paar Sekunden einen Schuss von der Strafraumgrenze ans Offenbacher Gehäuse – die Latte erzitterte, dem Tabellenführer blieb somit der Verlust zweier Punkte erspart.

Sanders Fazit und Ausblick: „Wir haben jetzt gegen alle Schwergewichte der Liga gespielt. Da hätte das eine oder andere Spiel auch anders ausgehen können. Es wird aber Zeit, dass wir jetzt den Wendepunkt schaffen. Und zwar am Freitag auf Kunstrasen in Mainz.“ Im Spiel bei Schlusslicht TSV Schott Mainz muss die TuS auf den gesperrten Marx verzichten. Denkbar, dass dann Michael Schüler und Daniel von der Bracke das Pärchen im Zentrum der Abwehr bilden, diese Aufgabe lösten sie absolut zufriedenstellend nach dem Platzverweis gegen ihren Kapitän. Eine nicht ernst gemeinte „Personalie“ will der Trainer bis dahin noch klären: „Einer meiner Vorgänger suchte immer nach dem Seuchenvogel, wenn es mal nicht lief. Ich muss erst noch herausfinden, wer das im Moment bei uns wohl ist.“

Koblenz: Keilmann – Antonaci, A. Marx, Schüler, Müller (67. M. Koch) - von der Bracke, Stahl – Lahn, Bajric (82. Käfferbitz), Lorenzoni – Bozic.

Offenbach: Brune - J.-H. Marx,

Maier, Göcer, Stoilas - Darwiche (85. Sentürk), Rapp, Hodja, Firat (89. Jürgens) - Treske, Akgöz (64. Vetter).

Schiedsrichter: Patrick Kessel (Norheim).

Zuschauer: 2172.

Tor: 0:1 Hodja (57.).

Gelb-Rote Karte: A. Marx (55.) wegen wiederholten Foulspiels.

Gelbe Karten: Müller (2), Koch (1) - Akgöz, J.-H. Marx.

Nächste Aufgabe für Koblenz: am Freitag um 19 Uhr beim TSV Schott Mainz.

Quelle: https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-regionalliga_artikel,-tus-koblenz-bringt-spitzenreiter-in-unterzahl-in-bedraengnis-und-verliert-01-_arid,1714276.html
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - Kickers Offenbach 0:1 (0:0)   So 8 Okt 2017 - 21:55

Zitat :
Trotz Unterzahl und Personalnot: TuS verkauft sich gegen Offenbach teuer
Knappe 0:1-Niederlage gegen die Kickers vor 2172 Zuschauern

Die TuS Koblenz hat sich gegen den Tabellenführer Kickers Offenbach trotz Personalnot und knapp 35-minütiger Unterzahl teuer verkauft. Dem Ligaprimus musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander vor 2172 Zuschauern im Stadion Oberwerth äußerst knapp mit 0:1 (0:0) geschlagen. Pech hatten die Koblenzer kurz vor Schluss, als ein Schuss von Dejan Bozic gegen die Latte flog.

Keine fünf Minuten waren gespielt, da bewahrte TuS-Keeper Chris Keilmann seine Mannschaft mit einer starken Parade vor einem frühen Rückstand. Varol Akgoez setzte am gegnerischen Strafraum zum Solo an und passte die Kugel zu Florian Treske. Dieser scheiterte im Eins-gegen-Eins am reaktionsschnellen Keilmann, der das Leder noch zur Ecke ablenken konnte. Offenbach baute in der Anfangsphase zwar Druck auf, die nächste Torchance ging aber auf das Konto der Schängel. Nach einem Zuspiel von Nicolai Lorenzoni zog Bozic auf der linken Seite in den Sechzehner, sein Abschluss strich nur knapp am langen Pfosten vorbei (23.). Die nächsten Minuten gehörten den Blau-Schwarzen, die nun immer mutiger wurden. In der 28. Minute kam Nicolai Lorenzoni bei einer Flanke von Rechtsverteidiger Ricardo Antonaci nur einen Schritt zu spät angerauscht, kurz darauf gab Lorenzoni dann einen gefährlichen Schuss vom linken Strafraumeck ab (29.). Brenzlig wurde es für die TuS-Defensive in der 34. Minute. Eine scharfe Hereingabe von Serkan Firat erreichte am langen Pfosten Ihab Darwiche, der den Ball aus fünf Metern Entfernung aber nicht aufs Tor bringen konnte. Die letzte Chance vor dem Pausenpfiff gehörte wiederum den Schängeln: Bei einem direkten Freistoß von Lorenzoni fehlte nicht viel zum Torerfolg (45.).

Mit einem Nackenschlag ging es im zweiten Durchgang für die Koblenzer weiter. Der bereits verwarnte TuS-Kapitän André Marx sah nach einem Foulspiel am Mittelkreis die Gelb-Rote Karte und musste vom Platz runter (56.). Nur eine Minute später gleich der nächste Rückschlag für das Sander-Team. Ein langer Ball von Dren Hodja von der linken Seite schlug ins lange Eck zur Gästeführung ein. Fast hätte Hodja in der 69. Minute das 2:0 nachgelegt. Darwiche konnte sich auf rechts durchsetzen und flankte den Ball nach innen. Hodja stieg zum Kopfball hoch, scheiterte aber am aufmerksamen Koblenzer Torwart Keilmann. Auf der Gegenseite verpasste Bozic den möglichen Ausgleich, als er nach einer Lorenzoni-Ecke einen Kopfball zu hoch ansetzte (72.). Die Schlussviertelstunde brach an, und die TuS gab sich auch in Unterzahl gegen den Spitzenreiter noch längst nicht geschlagen. Im Gegenteil: Wieder war es Bozic, der zehn Minuten vor dem Ende den Ausgleich vor Augen hatte. Sein Schuss aus rund 17 Metern flog genau in die Arme von OFC-Torhüter Sebastian Brune. In der 85. Minute hätte Florian Treske für die Kickers alles entscheiden können, doch Michael Schüler konnte den Versuch des Gästespielers in höchster Not noch blocken. So kam die TuS noch einmal zu einer letzten Torchance. Bozic setzte im Rückraum zum Schuss an, scheiterte aber an der Latte (88.). Trotz einer starken kämpferischen Leistung blieb den Koblenzern damit am Ende ein Punktgewinn verwehrt.

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