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 Abbruch der Fußballsaison: Oberligisten sind sich einig

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Abbruch der Fußballsaison: Oberligisten sind sich einig   Abbruch der Fußballsaison: Oberligisten sind sich einig EmptySa 2 Mai 2020 - 2:36

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Abbruch der Fußballsaison: Oberligisten sind sich einig
Warum Eisbachtal, Engers, TuS Koblenz und Karbach den Weg des Fußballverbandes Rheinland mitgehen –Softic hofft auf eine Regelung, die die TuS in die Regionalliga führt

Koblenz. Mit klarer Mehrheit haben sich die Vereine aus der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar im Rahmen einer Videokonferenz für einen Abbruch der Saison 2019/20 ausgesprochen. Voraussetzung ist, dass die laufende Runde nicht mehr bis zum 30. Juni regulär beendet werden kann, was angesichts von noch 13 ausstehenden Spieltagen unmöglich scheint. Nun ist es Sache des zuständigen Regionalverbandes Südwest, auf Grundlage der Abstimmung eine Entscheidung zu treffen, wie es weitergeht. Dem Vernehmen nach stimmten 15 der 18 Klubs für ein sofortiges Ende der aktuell wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Spielzeit. Dabei entspricht das Szenario, auf das sich die Vereine mehrheitlich geeinigt haben, dem Modell, das auch im Fußballverband Rheinland favorisiert wird. Das bedeutet: Es würde Aufsteiger geben, aber keine Absteiger. Alternativ präferiert der Südwestdeutsche Fußballverband (SWFV) eine Fortsetzung der Saison zu einem späteren Zeitpunkt (frühestens ab 1. September). Auch diese Variante stand zur Abstimmung, fand in den Reihen der 18 Oberligisten aber keine Mehrheit. Eintracht Trier und der FV Dudenhofen, als Fünfter und Sechster der Tabelle jeweils noch mit Ambitionen nach vorne, sollen für eine Fortsetzung zu einem späteren Zeitpunkt (frühestens ab dem 1. September) gestimmt haben, während sich der SV Gonsenheim bei dem vor allem von Vertretern aus dem Fußballverband Rheinland (FVR) vorangetriebenen Abstimmungsszenario mit zwei Varianten enthalten hat.

Dzaka:Keine einfache Situation

Noch besser als Trier und Dudenhofen steht die TuS Koblenz in der Tabelle da. Koblenz hat als Tabellenvierter drei Punkte weniger als Tabellenführer TSV Schott Mainz, den die TuS laut Spielplan als nächstes im Stadion Oberwerth zu Gast gehabt hätte. Vor der TuS sind außer Mainz nur die zweiten Mannschaften des 1. FC Kaiserslautern und der SV Elversberg, die beide nicht aufstiegsberechtigt sind. Sodass die Koblenzer derzeit sogar berechtigt wären, eine Relegation zu spielen und gegebenenfalls in die Regionalliga aufzusteigen. Trotzdem hat die TuS für einen Abbruch der Saison gestimmt. „Das ist keine einfache Situation für uns alle. Ein sofortiger Abbruch der laufenden Saison ist die einzig vernünftige Möglichkeit, um den Vereinen überhaupt so etwas wie Planungssicherheit zu geben“, sagt TuS-Trainer Anel Dzaka, und Admir Softic, Vorstand Sport im Verein, ergänzt: „Sollte es nicht möglich sein, die Saison bis zum 30. Juni zu beenden, sind wir als Verein für einen Abbruch. Wir sehen auch keinen Grund dafür, dass es im September weitergehen soll. Natürlich müssen wir abwarten, was die Behörden sagen und die Regierung beschließt. Da sind noch viele Fragen offen. Es muss geklärt werden, wie das mit den Aufstiegsplätzen läuft. Die sportliche Leitung der TuS ist zufrieden mit der Leistung die ganze Saison über. Die Mannschaft war immer im oberen Drittel der Tabelle. Wir haben es uns ein Stück weit verdient, eine Chance haben zu können, um an einer Relegation teilzunehmen oder über das Thema Aufstieg mitzusprechen. Wenn die Verbände von Kulanz und Solidarität sprechen, findet sich hoffentlich eine Regelung, die unserer Leistung gerecht wird.“ Auch der Vorstand der TuS Koblenz macht in einem Statement klar: „Wir halten eine Fortführung der Saison unter gesundheitlichen, organisatorischen undsportlichen Aspekten für falsch. Und zwar unabhängig davon, was das letztlich für die TuS Koblenz in Fragen der Spielklasse bedeutet. Daher unterstützen wir die Forderungen, diese Saison nicht fortzuführen und erst dann eine neue Saison zu beginnen, wenn diese wirklich verantwortbar ist.“ Und weiter heißt es in der Mitteilung: „Denn auch über den Sport hinaus müssen und werden wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Die TuS Koblenz möchte nicht mitverantworten, dass dringend benötigte Testkapazitäten durch den Betrieb einer Fußballliga fehlen. Wir möchten auch ganz sicher nicht potenziell der Auslöser für eine neue Infektionswelle sein. Zudem fühlen wir uns in der Verantwortung, die Gesundheit unserer Spieler zu schützen. Und: Wir sehen in der aktuellen Situation nicht, dass der Fußball eine gesellschaftliche Sonderstellung einnehmen sollte. Solidarität ist in diesen Tagen das Stichwort. Daher gilt für die TuS Koblenz: Wir distanzieren uns in aller Deutlichkeit von sogenannten Geisterspielen.“ Die Spieler um Kapitän Michael Stahl hätten natürlich am liebsten weitergespielt. „Dafür trainieren wir täglich“, sagt Stahl, „aber wir ordnen uns in das Gesamte ein, denn es gibt im Moment wichtigere Dinge als den Wunsch, wieder auf dem Platz zu stehen. Wir halten uns weiterhin fit und werden als TuS Koblenz vorbereitet sein,wenn es wieder losgeht –wann immer das auch sein wird.“

Reifenscheidt: Kein Flickenteppich

An der Videokonferenz der Oberligisten hat auch Patrick Reifenscheidt von den Eisbachtaler Sportfreunden teilgenommen. „Die handelnden Personen tun sich schwer, man will rechtlich auf der sicheren Seite sein, und das weitere Vorgehen nur im Einklang mit den behördlichen Entscheidungen treffen“, sagt Reifenscheidt, „aber wichtig ist auch, dass es endlich Planungssicherheit für die Vereine gibt. Nur dann haben wir die Transparenz, die wir brauchen, um seriös mit Spielern oder Sponsoren über die Zukunft sprechen zu können.“ Reifenscheidts Eisbachtaler würden von einem Abbruch ohne Absteiger profitieren, stehen sie doch mit deutlichem Rückstand am Tabellenende. „Das wäre natürlich schön für uns, aber in der augenblicklichen Situation muss ich sagen, dass ich da relativ emotionslos bin, die Saison ist gelaufen, da hilft nur der klare Schnitt.“ Und der sei wichtig, damit es in Zukunft überhaupt noch Amateurfußball gibt. „Unser Ziel muss doch sein, dass auch in der nächsten Saison – wann immer die auch beginnt –in den Amateurligen ein geregelter Spielbetrieb stattfindet. Und dafür müssen einheitliche Lösungen her und kein Flickenteppich.“ In der Videokonferenz sei klar dargelegt worden, dass es, um nicht weniger als die Existenz vieler Vereine geht. Dass es bei der Abstimmung letztlich auf ein Ergebnis hinauslief, das dem im FVR vorgezeichneten Weg entspricht, kommt für Eisbachtals Sportlichen Leiter nicht von ungefähr. „Mein Eindruck war, dass die Vereine aus dem Rheinland sehr gut vorbereitet waren“, sagt er. „Der FVR hat sich klar positioniert und uns als Verein hervorragend abgeholt.“ Hahn:DasChaoswäreperfekt Martin Hahn, der Vorsitzende des FV Engers, ärgert sich allerdings, dass sich die verschiedenen Fußballverbände so unterschiedlich positionieren. „Es macht halt nur Sinn, wenn alle Verbände gleich entscheiden. Eigentlich hätte der DFB auch für den Amateurbereich eine Richtlinie festlegen müssen. Jetzt besteht die Gefahr, dass wir in Deutschland einen Flickenteppich bekommen. Dann wäre das Chaos perfekt“, sagt Hahn, dessen Verein ebenfalls für einen Abbruch der Saison ist. FVE-Trainer Sascha Watzlawik meint dazu: „Aus sportlicher Sicht wäre ein Abbruch keine gute Lösung. Doch eine solche Entscheidung bringt auch Vorteile für die kommende Spielzeit. Karbach und Eisbachtal bleiben sicher in der Liga, und Mülheim-Kärlich würde aufsteigen. Das gibt viele Derbys in der Liga für uns und dann hoffentlich auch viele Zuschauer.“ Für Engers käme ein Abbruch also auch Willkommen. „Wie wir in den kommenden Wochen weiter arbeiten, darüber kann ich endgültig nur etwas sagen, wenn der Plan genau feststeht. Wir haben bisher nicht ein Mal trainiert. Macht ja auch keinen Sinn. Der Sportplatz ist gesperrt. Warum soll ich mit zwei Mann und Abstand jetzt durch den Wald laufen. Die Jungs halten sich schon selber fit. Da habe ich Vertrauen. Ab wann und wie wir wieder trainieren, lege ich nach der Entscheidung des Verbands fest“, sagt Watzlawik.

Bernd lobt die Verbandspräsidenten

Für den FC Karbach hatte sich der Klubchef Daniel Bernd in die virtuelle Sitzung eingeloggt. Bernd kam als Dritter an die Reihe, die Teams wurden von hinten nach vorne befragt. Eigentlich wäre Karbach als Vierter an der Reihe gewesen, aber bei Bingen hakte die Technik ein wenig, sodass die Meinungsäußerung der Hassia über einen Chat lief. Alles Dinge, die vor einigen Wochen nicht vorstellbar gewesen wären und die jetzt in vielen Bereichen schon fast zum Alltag gehören. Bernd legte noch einmal die Meinung des FC dar, nämlich dass Karbach wie fast alle anderen Klubs der fünfthöchsten Klasse für den Abbruch und das aus seiner Sicht die Saison wirtschaftlich und emotional abgeschlossen ist. „Es war sehr harmonisch, wie das alles abgelaufen ist, es gab keinen negativen Touch in der ganzen Diskussion“, fand Bernd, „ich fand es gut, dass zu Beginn vom Südwest-Präsidenten Drewitz gesagt wurde, dass jeder gehört werden soll. Ich war ja schnell dran. Wir hatten aber schon vorher mit den Rheinlandvertretern untereinander gesprochen mit dem Verband, und ich muss sagen, dass da auch Präsident Desch hinter seinen Vereinen steht, das muss man mal loben. Wir fühlen uns da auch sehr, sehr gut informiert vom Verband.“

Quelle: https://www.rhein-zeitung.de/sport/fussball-regional/oberliga-rheinland-pfalz-saar_artikel,-abbruch-der-fussballsaison-oberligisten-sind-sich-einig-_arid,2118030.html

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