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 TuS hat für Abstiegsfall einen Plan B in der Tasche

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TuS-Thomas
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BeitragThema: TuS hat für Abstiegsfall einen Plan B in der Tasche   TuS hat für Abstiegsfall einen Plan B in der Tasche EmptySa 18 Apr 2015 - 9:53

Zitat :
TuS hat für Abstiegsfall einen Plan B in der Tasche
Fußball-Regionalliga Koblenz heute gegen Kassel wieder mit variablem System – Entlassener Geschäftsführer kündigt rechtliche Schritte an

Koblenz. Mit dem 2:1 im Nachholspiel beim SVN Zweibrücken hat die TuS Koblenz den 16. Platz in der Fußball-Regionalliga Südwest zementiert. Jetzt gilt es, im Heimspiel gegen Hessen Kassel am heutigen Freitagabend ab 19.30 Uhr die Lücke auf den oberen Tabellennachbarn FK Pirmasens zu verkleinern.
TuS-Trainer Petrik Sander wollte gar nicht mehr groß auf das Geschehen in Zweibrücken eingehen, tat es dann aber doch: „Es war eine Muss-Aufgabe mit wackligem Charakter. Für die Spieler war es schwierig, nach Offenbach im Kopf umzuswitchen.“ Was er damit meinte: Vor 7191 Zuschauern in einem modernen Stadion auf topgepflegtem Rasen der Profession nachzugehen, ist ein himmelweiter Unterschied zu dem, was Zweibrücken zu bieten hatte. Nämlich eine Geisterkulisse und eine marode Grünfläche in einer eher für Leichtathleten idealen Arena.
„Seit diesem Abend muss auch der Begriff Spieldominanz neu definiert werden“, bemerkte TuS-Präsidiumsmitglied Frank Linnig süffisant an. Denn SVN-Coach Guido Hoffmann hatte seine Mannschaft als spielbestimmend eingestuft, die auch aufgrund der Mehrzahl an guten Chancen hätte gewinnen müssen. Alles eine Frage des (subjektiven) Blickwinkels. Wie dem auch sei: Die Punkte gingen mit nach Koblenz, jetzt konzentriert sich die TuS aufs Kräftemessen mit Hessen Kassel.

Am variablen 4-1-4-1-System scheint der Koblenzer Coach mittlerweile Gefallen gefunden zu haben. Anstelle von Eldin Hadzic fand sich nun aber Akiyoshi Saito im zentralen Mittelfeld wieder. „Das war keine Entscheidung gegen Eldin, sondern eine für Aki“, entkräftete Sander die Annahme, er habe seine Nummer 7 gestrichen, weil Hadzics Auftritt in Offenbach nicht seiner Vorstellung entsprach. Vielmehr sollte Saito eine etwas offensivere Ausrichtung verkörpern, was er mit seinem frühen Treffer zum 1:0 für die TuS ja auch nachhaltig unterstrich. Vor diesem Hintergrund wird der Japaner wohl auch gegen Kassel von Beginn an auflaufen.

André Marx muss derweil schon zum dritten Mal zwangspausieren: Nach einer Gelb- und einer Rotsperre wird er diesmal nach der Gelb-Roten Karte aus dem Zweibrücken-Spiel die Partie nur von der Tribüne aus beobachten können. „Vieles spricht dafür“, beantwortete Sander die Frage, ob José Matuwila den verwaisten Platz in der Innenverteidigung einnehmen wird. Daniel Reith und Samir Benamar müssen ein weiteres Mal verletzungsbedingt passen. Für Felix Lietz könnte es genau eine Woche nach seiner schweren Schulterprellung aber vielleicht reichen. „Hinter seinem Einsatz steht aber noch ein großes Fragezeichen“, schränkt Sander ein. Anel Dzaka ist nach dem Ablauf seiner Gelbsperre wieder an Bord. Ebenso Youngster Jeremy Heyer, der den Trainer bei seinem 21-Minuten-Debüt zu überzeugen wusste.

Die Bewerbungsfrist für die kommende Regionalligasaison ist übrigens am Mittwoch abgelaufen, die TuS hat ihre Unterlagen schon vorher eingereicht. Und pünktlich zum Ablauf dieses Termins haben sich die Koblenzer von ihrem Geschäftsführer getrennt. Walter Convents wurde fristlos gekündigt, seine Aufgaben übernimmt Peter Schilling bis zum 30. Juni. Die fast am Rande vollzogene Entlassung wird wohl ein Nachspiel haben. Convents sagte der Rhein-Zeitung wenige Stunden nach seiner Demission: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen und fühle mich ungerecht behandelt. Die Kündigung werde ich nicht akzeptieren und Rechtsmittel dagegen einlegen. Ich habe am Montag einen Termin mit einem Anwalt. Da es sich um ein schwebendes Verfahren handelt, möchte ich mich nicht weiter zum Sachverhalt äußern.“

Irgendeinen negativen Einfluss aufs sportliche Geschehen dürfte diese unerfreuliche Geschichte aber nicht haben, dafür ist die Mannschaft einfach zu weit weg von den administrativen Abläufen. Was aber für die kickenden Angestellten definitiv von Belang sein dürfte: Die TuS hat einen Plan B in der Tasche und sich für den Fall des Abstiegs für die kommende Saison auch in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar beworben, hier läuft die Frist erst am 4. Mai aus. „Alles andere wäre ja auch sträflich“, wirbt Linnig um Verständnis für die getroffene Vorsichtsmaßnahme. Ob dieser Plan B auch in die Tat umgesetzt werden muss, entscheidet sich möglicherweise erst am 31. Mai nach dem Ablauf der Aufstiegsspiele zur Dritten Liga. Notfalls müssen sich die Spieler bis dahin gedulden, bevor konkret über die Verlängerung einer Reihe von Verträgen entschieden wird.

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 17. April 2015, Seite 13.
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