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 Spielberichte: TSG Pfeddersheim - TuS Koblenz 2:1 (0:1)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TSG Pfeddersheim - TuS Koblenz 2:1 (0:1)   Mo 27 Aug 2018 - 22:52

Zitat :
Schängel unterliegen in Pfeddersheim
Späte 1:2-Auswärtsniederlage für die TuS Koblenz bei der TSG

Die TuS Koblenz hat ihr Auswärtsspiel bei der TSG Pfeddersheim durch ein spätes Gegentor knapp mit 1:2 verloren. Nach der Pausenführung durch Admir Softic drehten Atsushi Kikutani (72.) und Marcell Oehler (88.) die Partie im zweiten Durchgang zugunsten der Gastgeber.

Amodou Abdullei sorgte für den ersten Abschluss des Spiels, als er nach einem Einwurf am gegnerischen Fünfmeterraum an die Kugel kam. TSG-Torwart Patrick Stofleth war zur Stelle und packte beim Versuch des Koblenzer Mittelstürmers sicher zu (9.). Auf der Gegenseite wurde es für die TuS-Defensive in der 24. Spielminute brenzlig. Nach einer Flanke von rechts setzte Waaris Bhatti zum Drehschuss an, den Dieter Paucken im Koblenzer Kasten festhielt. Elf Minuten später probierte es Felix Könighaus für die TuS, sein Schuss nach einem langen Einwurf konnte von der vielbeinigen TSG-Abwehr geblockt werden.

Als vieles bereits auf ein torloses Unentschieden zur Pause hindeutete, schlugen die Schängel in der Schlussminute der ersten Hälfte eiskalt zu. Nach einer scharfen Freistoßhereingabe von rechts durch Könighaus beförderte der spielende Co-Trainer Admir Softic die Kugel mit dem Kopf zum 1:0-Halbzeitstand in die Maschen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Hausherren mehr vom Spiel. So zog ein Pfeddersheimer bei einem gefährlichen Angriffsversuch von links nach innen, verpasste dann jedoch den Abschluss (49.). Kurz darauf war es ein zentraler Schuss, der für Gefahr sorgte. Von der TuS-Defensive wurde der Ball noch zur Ecke abgelenkt (55.). Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit hatten die Pfeddersheimer den Torschrei bereits auf den Lippen, als Sebastian Kaster eine Rechtsflanke im Zentrum nur knapp verpasste (61.).

Im Gegenzug brachte die TuS einen sehenswerten Spielzug aufs Feld. Über Necmi Gür und Eldin Hadzic kam die Kugel in die Mitte. Dort war ein Pfeddersheimer Abwehrspieler einen Schritt schneller am Ball als der lauernde Abdullei (67.). Auch an der nächsten Koblenzer Offensivaktion war Hadzic beteiligt. Er spielte das Leder zu Abdullei, der jedoch den TSG-Torwart am kurzen Pfosten nicht bezwingen konnte (70.).

Der Ausgleich für Pfeddersheim in der 72. Spielminute: Ein Schuss von Atsushi Kikutani aus rund 18 Metern passte genau im Winkel. Sechs Minuten nach dem 1:1 hatte Bhatti die Pfeddersheimer Führung vor Augen, als er auf links plötzlich frei vor Paucken auftauchte. Dieser war mit dem Fuß zur Stelle und hielt somit seine Farben im Spiel.

Die Schlussminuten brachen an – und beide Teams waren auf der Suche nach dem Lucky Punch. Nach einer Flanke von rechts durch Rudolf Gonzalez kam Abdullei in der Mitte lediglich einen Schritt zu spät und verpasste damit den möglichen Führungstreffer. Dieser gelang den Gastgebern zwei Minuten vor dem Ende. Bhatti setzte sich auf der linken Seite durch und passte den Ball anschließend zu Marcell Oehler, der den 2:1-Endstand markierte.

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TSG Pfeddersheim - TuS Koblenz 2:1 (0:1)   Mo 27 Aug 2018 - 22:53

Zitat :
Führung reicht der TuS schon wieder nicht
Oberliga Koblenzer verlieren bei der TSG Pfeddersheim 1:2 – Admir Softics Kopfballtrefferist zu wenig

Pfeddersheim. Für viele TuS-Koblenz-Anhänger war Pfeddersheim gewiss noch mit positiven E rinnerungen verbunden, nachdem vor etwas mehr als zwei Jahren ein ganz wichtiger Sieg für die spätere Meisterschaft in der Fußball-Oberliga gelang. Nach neuerlichen 90 Minuten inmitten der rheinhessischen Weinberge war davon nicht viel übrig geblieben, die Koblenzer kassierten eine 1:2 (1:0)-Niederlage. Besonders bitter: Bereits zum dritten Mal in der noch jungen Saison gab die TuS eine Führung aus der Hand.

Entsprechend tief hingen die Köpfe der Spieler, viele saßen nach dem Abpfiff auf dem Rasen noch länger zusammen. Einer der Pechvögel: Leon Gietzen. Der 18-jährige Rechtsverteidiger hatte in den vergangenen Wochen angedeutet, dass er durchaus das Potenzial für die Oberliga hat. In der 87. Minute aber ließ er sich von TSG-Stürmer Waaris Bhatti ausspielen, anstatt zuvor den Ball rustikal herauszuschlagen. Die Folge: Bhatti legte quer zu Marcell Öhler, dem der 2:1-Siegtreffer gelang. „Das darf so nicht passieren“, haderte Trainer Anel Dzaka, „ich habe mit ihm direkt nach dem Spiel darüber gesprochen.“ Zweiter Pechvogel: Eldin Hadzic. Schon in der ersten Spielminute kassierte er eine fragwürdige Gelbe Karte von der saarländischen Schiedsrichterin Alessia Jochum, fortan galt es, sich zu zügeln. Was auch lange Zeit gut gelang. Doch dann war da diese vertrackte 71. Spielminute: Pfeddersheims Atsushi Kikutani kam an den Ball und Hadzic fälschte unglücklich ab, sodass Dieter Paucken im Tor geschlagen war.

Durch den Dreier überholte die TSG die TuS in der Tabelle. Erneut waren die Schängel stark ersatzgeschwächt angetreten: Jurij Gros fehlte im Aufgebot wegen seiner noch nicht auskurierten Fußverletzung, bei Giovani Lubaki konnte Dzaka noch nicht abschätzen, wann er wieder einsatzbereit sein wird. Immerhin meldete sich Michael Stahl zurück. „Er hatte aber nur einmal mittrainiert, ein Einsatz wäre zu früh gekommen“, erwägt Dzaka aber, ihn am Freitag im Pokal eine Halbzeit spielen zu lassen. Als kurz nach der Pause auch Verteidiger Marc Kositzki wegen anhaltender Knieprobleme nicht weitermachen konnte, passte dies ins Bild. Jedoch hatte sich die TuS zu diesem Zeitpunkt die Führung durchaus verdient. „Wir haben wenig gegnerische Torchancen zugelassen“, fasste Dzaka zusammen, „hätten aber für mehr Entlastung sorgen müssen.“ So sollte ein Standard die Führung besorgen: Der Freistoß von Felix Könighaus kam genau auf den Kopf des erneut spielenden Co-Trainers Admir Softic, der die Kugel ins Netz bugsierte. „Das haben wir schlecht verteidigt“, haderte TSG-Trainer Marc Heidenmann, doch um den Zwei-Meter-Riesen Softic am Kopfball zu hindern, hätte es schon einer ausfahrbaren Drehleiter oder eines Trampolins bedurft.

Eine Führung der TuS hatte jedoch zuvor gegen Engers und Schott Mainz nicht zu Zählbarem gereicht. „Ein sehr kompakter, robuster Gegner“, hatte auch Heidenmann im Vorfeld der Partie bereits erkannt. Nur die Routine fehlte. „Wir hätten den Ball mehr laufen lassen müssen“, analysierte Dzaka, der in der Endphase mit Könighaus sowie den eingewechselten Leon Waldminghaus und Lukas Szymczak erneut drei noch für die U19 spielberechtigte Akteure auf dem Feld hatte. Mancher Schiedsrichter hätte beim Stand von 1:1 Elfmeter für die TuS gegeben, als Rudolf Gonzalez Voss von Tobias Bräuner niedergedrückt wurde (80.). Auf der anderen Seite hatte Paucken kurz zuvor per Fußabwehr das 2:1 von Bhatti verhindert (77.), doch hatten die Platzherren in Durchgang zwei insgesamt einen Tick mehr vom Spiel.

„Weiter arbeiten“ – das abschließende Fazit Dzakas unterschied sich nicht von seinen Statements der vergangenen Wochen. Dass abermals nur ganz wenig gefehlt hatte, um das spärliche Punktekonto etwas aufzufüllen, dürfte kein Trost sein.

RZ Frühausgabe vom Montag, 27. August 2018, Seite 14.
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