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 Spielberichte: TuS Koblenz - SV Röchling Völklingen 1:1 (0:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - SV Röchling Völklingen 1:1 (0:0)   Sa 26 März 2016 - 21:50

Zitat :
1:1-Unentschieden: Punkteteilung gegen Röchling Völklingen
Tony Schmidt bringt die TuS in Führung – Gäste gleichen per Elfmeter aus

Die TuS Koblenz hat am 24. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar einen Heimsieg verpasst. Trotz zahlreicher Großchancen reichte es für das Team von Cheftrainer Petrik Sander gegen den SV Röchling Völklingen nur zu einem 1:1 (0:0)-Unentschieden.



Vor 1269 Zuschauern im Stadion Oberwerth strahlte die TuS in der ersten Hälfte vor allem nach ruhenden Bällen Torgefahr aus. Nach einer Ecke von Tony Schmidt kam Angelo Hauk aus 16 Metern zum Schuss, SV-Keeper Sebastian Buhl rettete in höchster Not auf der Linie (15.). Nur fünf Minuten später sorgte der aufgerückte Koblenzer Innenverteidiger Robert Stark wiederum nach einem Eckball für Unruhe im Gästestrafraum, sein Kopfball ging nur einen halben Meter am Pfosten vorbei. Auch die nächsten beiden Koblenzer Chancen resultierten aus Standardsituationen. Erst scheiterte Hauk mit einem Freistoß an Torwart Buhl (25.), kurz darauf köpfte Stark eine Schmidt-Ecke an den Pfosten (30.). Die Führung der Schängel war zu diesem Zeitpunkt längst überfällig, und dennoch wollte sie einfach nicht fallen. Die letzte Chance vor der Halbzeitpause besaß schließlich Lutz Radojewski. Im Fallen suchte der Mittelfeldspieler an der Strafraumgrenze den Abschluss, Völklingens Caner Metin konnte die Kugel auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Schlussmann klären (34.). Während sich die Koblenzer in den ersten 45 Minuten Chance um Chance erarbeiteten, kamen die Gäste lediglich zweimal in die Nähe von TuS-Keeper Sebastian Patzler. Ein Freistoß von Nico Zimmermann trudelte zwar nur knapp, aber letztlich doch ungefährlich am Kasten vorbei (24.), zudem verfehlte Stürmer Sammer Mozain nach einem Eckball per Seitfallzieher das anvisierte Ziel deutlich (35.).

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff besorgte Schmidt die hochverdiente Koblenzer Führung. Zunächst scheiterte TuS-Kapitän André Marx noch mit einem Kopfball am glänzend reagierenden Torwart Buhl, Sekundenbruchteile später setzte Schmidt den Ball aus spitzem Winkel in die Maschen (50.). Schon vor dem 1:0 hatte Hauk nach einem langen Zuspiel von Marx aus vielversprechender Position eine gute Einschussgelegenheit ausgelassen (49.). Die TuS blieb am Drücker und wollte sofort den zweiten Treffer nachlegen. Mit einem satten Schuss aus 20 Metern prüfte Hauk den Gästekeeper (53.), ehe kurz darauf eine scharfe Ecke von Schmidt im Strafraum an Freund und Feind vorbei segelte (56.). Wie aus dem Nichts fiel in der 61. Spielminute der Ausgleich. Einer der seltenen Vorstöße der Gäste führte zu einem Elfmeter, Fatih Günes kam im Sechzehner gegen Marx zu Fall. Zimmermann ließ sich nicht zweimal bitten und traf sicher vom Punkt. Das 1:1 war aus Sicht der Gäste mehr als schmeichelhaft, die TuS hätte zuvor bei konsequenter Chancenverwertung frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen können. In der 77. Minute dann fast die erneute Führung der Schängel: Nach einer maßgenauen Flanke von Schmidt wollte Fatjon Celani den Ball am Fünfmeterraum mit der Brust annehmen statt direkt mit dem Kopf den Abschluss zu suchen – die Chance war vertan. Nur drei Minuten später hatte Radojewski das 2:1 auf dem Fuß, seinen Schuss aus 16 Metern konnte Keeper Buhl noch zur Ecke parieren. Fünf Minuten vor Schluss kam Völklingen zu einem Entlastungsangriff. Nach einem langen Ball stürmte der eingewechselte Pascal Stelletta in Richtung TuS-Tor, der aufmerksame Koblenzer Schlussmann Patzler kam aus seinem Kasten und konnte die Situation so entschärfen. In der 86. Minute wurde es dann turbulent: Schmidt bekam im gegnerischen Strafraum einen Schlag ins Gesicht, zur Verwunderung aller entschied Schiedsrichter Marco Deyerling jedoch auf Freistoß für Völklingen. Deyerling unterbrach daraufhin die Partie sogar für einige Minuten. Während Völklingen sich nach Wiederanpfiff mit dem Unentschieden zufrieden gab, wollte die TuS den Sieg mit aller Macht erzwingen. Die Koblenzer sollten auch noch zu einer letzten vielversprechenden Gelegenheit kommen. Nach einer Ecke von der linken Seite verpasste Fabian Montabell am kurzen Pfosten nur um Haaresbreite. Ein Tor fiel nicht mehr, stattdessen wurde kurz vor Schluss Abwehrspieler Stark noch vom Platz gestellt. Für die TuS war es nach dem 2:2 unter der Woche bei Arminia Ludwigshafen das zweite Unentschieden in Folge.

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Zuletzt von TuS-Thomas am Sa 26 März 2016 - 23:59 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - SV Röchling Völklingen 1:1 (0:0)   Sa 26 März 2016 - 21:53

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - SV Röchling Völklingen 1:1 (0:0)   Mo 28 März 2016 - 20:45

Zitat :
TuS Koblenz vergisst zum wiederholten Mal das Toreschießen

Koblenz. Wenn ein Fußballspiel erst nach mehr als 100 Minuten endet, dann ist üblicherweise eine Verlängerung daran schuld. Anders beim 1:1 (0:0) im Spiel der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar zwischen TuS Koblenz und dem SV Röchling Völklingen: Fünf Minuten vor dem regulären Ende unterbrach Schiedsrichter Marco Deyerling die am Ende hitzige Partie für etwa sieben Minuten, nachdem einige unbesonnene Koblenzer Fans über den Zaun geklettert waren und ihrem Unmut am Spielfeldrand lauthals Luft verschafften.

Die wenigen Ordnungskräfte in dieser Ecke des Stadions wirkten überfordert und reagierten überhaupt nicht. So beschwichtigten die Koblenzer Spieler Fatjon Celani und Angelo Hauk die aufgebrachten Anhänger und hinderten sie daran, den Platz zu stürmen. Auslöser dieser Kurzschlusshandlung: Nach dem schmeichelhaften Völklinger Ausgleich wuchs der ohnehin vorhandene Ärger, weil der Schiri in vielen strittigen Szenen nach dem Eindruck der Koblenzer nahezu ausnahmslos gegen den Gastgeber entschied.

Gellende Pfeifkonzerte und wütende Kommentare waren die Vorboten der geschilderten Spielunterbrechung. Deyerling sah sich wohl zu der drastischen Maßnahme gezwungen, weil er die Sicherheit des Gespanns und der Spieler gefährdet sah, und ließ erst einmal alle Beteiligten in die Katakomben des Koblenzer Umkleidetrakts verschwinden.

Zum Vergleich: Dieser Gefahr sah sich Deyerlings Kollege Heiko Kreutz eine Woche zuvor beim Spiel der Koblenzer in Karbach permanent ausgesetzt, schließlich waren die Fans dort aufgrund der baulichen Umstände nur knapp drei Meter vom Spielfeldrand entfernt. Da das Spiel dort letztlich den für die TuS gewünschten Verlauf nahm, blieb eine ähnliche Aktion jedoch aus.

TuS-Vorstandsmitglied Frank Linnig sagte zu den Vorkommnissen: "Wir kommentieren das jetzt nicht. Fakt ist aber, dass Leute aus der Kurve da nichts zu suchen haben. Wir müssen abwarten, wie der Verband das sieht."

Knapp sieben Umdrehungen des Sekundenzeigers später ging es ohne erneute Zwischenfälle bis zur 102. Minute weiter. Fazit des sportlichen Vergleichs: Der Spitzenreiter kam trotz bester Gelegenheiten nicht über ein Unentschieden hinaus, es war schon das vierte Remis der ambitionierten Schängel in der Rückrunde. Die Tabellenführung bleibt zumindest erhalten, denn der SC Hauenstein kam in den Genuss eines spielfreien Wochenendes und konnte somit (noch) nicht am härtesten Konkurrenten im Titelrennen vorbeiziehen.

Zur Aufstellung der Schängel reicht einmal mehr ein einziger Satz: Trainer Petrik Sander vertraute der Anfangsformation, die zuvor zwei Mal den Rasen betreten hatte. Ähnlich wie in Ludwigshafen spielte die TuS eine ansehnliche erste Hälfte - mit dem kleinen, aber entscheidenden Unterschied: Es fehlten die Erfolgserlebnisse in Form von Toren. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit machte Koblenz weiter Dampf, diesmal mit Erfolg: Tony Schmidt spitzelte den Ball von der Torauslinie aus spitzem Winkel ins Netz (49.).

Diese verdiente Führung hatte aber nur zwölf Minuten lang Bestand. Beim ersten konstruktiven und bis zum Ende auch einzigen guten Vorstoß der Gäste nach der Pause holte TuS-Kapitän André Marx den Völklinger Fatih Hasim Günes im rechten Strafraumeck von den Beinen. Es gab Elfmeter, den nutzte Nico Zimmermann zum überraschenden Ausgleich (61.). Positiv überrascht war vor allem der Völklinger Coach Günter Erhardt, der nach dem Abpfiff auch freimütig zugab: "Das war unsere einzige Aktion vorm Tor des Gegners."

Den gewählten Vergleich des Gästetrainers (Vollprofis gegen Feierabendfußballer) wollte Kollege Sander so nicht stehen lassen: "Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Solche Gedanken kommen immer dann auf, wenn wir solche Spiele wie heute abliefern. Es ist nervig, sich dafür zu entschuldigen, dass wir vielleicht zwei- oder dreimal in der Woche mehr trainieren. Das mache ich nicht. Auch wir haben Studenten und Spieler, die arbeiten gehen."

Sander hatte im Übrigen zwei Spieler als Auslöser des bitteren Ausgleichs erkannt. Neben Marx war das offenbar Michael Stahl, der wenige Minuten nach dieser Aktion auch für Eldin Hadzic vom Feld musste: "Der Fehler ist zwei Spielern passiert, die letztes Jahr nicht bei den A-Junioren gespielt haben."

Die Koblenzer versuchten es fortan mit der sprichwörtlichen Brechstange, doch das notwendige Quäntchen Glück fehlte an diesem sonnigen Nachmittag vollends. Noch einmal Sander: "Wir laden den Gegner ein und hauen uns selbst regelmäßig die Beine weg. Wir hatten genügend Möglichkeiten, das zweite Tor zu erzielen. Das ist zu fahrig, zu sorglos, zu kompliziert. Wenn du zum Beispiel am Fünfmeterraum den Ball lieber mit der Brust annimmst, statt zu schießen, ist das auch Ausdruck dessen, was wir zurzeit spielen."

Jetzt aber gleich von einer Koblenzer (Ergebnis-)Krise zu sprechen, wäre wohl weit hergeholt. Die Analyse ist simpel, dafür bedarf es keines ausgemachten Fußballexperten: Die TuS dominiert durchweg ihre Gegner, "vergisst" aber wiederholt das Toreschießen. Dass das im Aufstiegsrennen aber nicht zum Dauerzustand wird, dafür wollen Sander und seine Schützlinge im nun folgenden Auswärtsspiel beim TSV Schott Mainz (Samstag, 14 Uhr) sorgen.

TuS Koblenz: Patzler - Stahl (65. Hadzic), Marx, Stark, Matuwila - von der Bracke - Schmidt, Radojewski, Saito (79. Tewelde), Hauk - Celani (90.+3 Montabell).

Röchling Völklingen: Buhl - Guss (72. Pascal Stelletta), Onyemba Obici, Weber, Klein - Zimmermann, Meridja, Günes, Feka (46. Chouaib) - Metin, Mozain.

Schiedsrichter: Marco Deyerling (Mannheim). Tore: 1:0 Schmidt (49.), 1:1 Zimmermann (61., Foulelfmeter).

Gelb-Rote Karte: Stark (Koblenz, 90.+12). Zuschauer: 1269.

Die nächste Aufgabe für Koblenz: am Samstag um 14 Uhr beim TSV Schott Mainz.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-oberliga/tus-koblenz_artikel,-TuS-Koblenz-vergisst-zum-wiederholten-Mal-das-Toreschiessen-_arid,1462472.html
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