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 Spielberichte: SC Freiburg II - TuS Koblenz 4:3 (3:2)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: SC Freiburg II - TuS Koblenz 4:3 (3:2)   Mo 27 Nov 2017 - 1:30

Zitat :
TuS holt zwei Tore auf – und verliert dennoch
Regionalliga Koblenzer müssen sich beim SC Freiburg II mit 3:4 geschlagen geben

Freiburg. Nach dem souveränen 3:0-Pokalsieg in Trier schaffte die TuS Koblenz vier Tage später auch erstmals drei Treffer am Stück in der laufenden Saison der Fußball-Regionalliga Südwest. Da aber der gastgebende SC Freiburg II gleich viermal ins Schwarze traf, mussten sich die Schängel im Möslestadion unterm Strich mit 3:4 (2:3) geschlagen geben. Ein bitteres Resultat gegen zuvor schon dreimal in Folge siegreiche Breisgauer, die zehnte Niederlage mit jeweils nur einem Tor Unterschied wirft die TuS im Abstiegskampf ein Stück zurück. Denn die Konkurrenz im Keller schlief nicht, die Wormatia aus Worms (4:0 beim FSV Mainz 05 II) und die Stuttgarter Kickers (4:1 gegen den FC-Astoria Walldorf) machten viel Boden gut. „Ja, unsere Lage ist prekär. Wer das jetzt noch nicht verstanden hat, ist auf dem falschen Dampfer“, räumte TuS-Trainer Petrik Sander auch unumwunden ein.

Gute Vorsätze und vorab getanktes Selbstvertrauen waren nach so einem Spiel dahin. Sander fügte hinzu: „Das setzt dem Ganzen die Krone auf. Wir haben drei Tore erzielt und leichtfertig vier zugelassen, der Defensivverbund war heute schlecht.“ Die TuS war im 4-4-2 angetreten. Für den gelbgesperrten Nicolai Lorenzoni kam Daniel von der Bracke ins Team, er spielte im Zentrum der Abwehr neben Kapitän André Marx. Dafür rückte Michael Schüler auf die Position des Linksverteidigers. Vorne gab Andreas Glockner eine hängende Spitze neben Lukas Hombach.

Gerade mal 17 Minuten waren gespielt, da hatte es den Anschein, als ob gegen ballgewandte Breisgauer an diesem Nachmittag nichts zu holen war. Kai Brünker brachte den Gastgeber in Führung (13.), der allein vor TuS-Torwart Chris Keilmann auftauchende Mohamed Dräger stellte nur wenig später gar auf 2:0 (17.). War damit schon alles verloren? Ganz und gar nicht, urplötzlich waren die Schängel wieder zurück im Geschehen: Ivan Sachanenko brachte Ricardo Antonaci im Strafraum zu Fall, den fälligen Foulelfmeter versenkte Andreas Glockner zum 1:2 (34.).

Doch die Freude darüber währte kaum 180 Sekunden, dann schlug die Bundesliga-Reserve des SC unerbittlich zurück. Nach langer Hereingabe von Kolja Herrmann stand Christoph Daferner ungedeckt am zweiten Pfosten und nickte problemlos ein – 3:1 (37.). Drei Gegentreffer in einer einzigen Halbzeit, das hatte die Hintermannschaft der TuS in dieser Saison noch nicht schlucken müssen. Aber damit war noch lange nicht Feierabend im ersten Abschnitt. Marco Müller überlistete den Freiburger Keeper Constantin Frommann mit einem gefühlvollen Lupfer, abgegeben kurz vor der Strafraumlinie – die TuS war zum günstigen Zeitpunkt wieder zurück in der Partie (45.).

Und es sollte in der zweiten Hälfte noch besser kommen. Nach durchwachsenem Verlauf konnten die Freiburger einen Freistoß in die eigene Gefahrenzone nur ungenügend klären, Michael Stahl nahm Maß auf Höhe der 16-Meter-Linie und feuerte das Spielgerät volley zum 3:3 ins gegnerische Netz (64.). Sander wechselte zunächst nur einmal, um die funktionierende Einheit nicht aus dem Rhythmus zu bringen, Erik Wekesser kam für Lukas Hombach: „Isoliert betrachtet, haben wir die zweite Halbzeit bis kurz vor Schluss mit 1:0 gewonnen. Da haben wir auch so gespielt, wie wir uns das von Anfang an vorgenommen hatten.“

In der letzten Minute der regulären Dauer brachte er Marco Koch, der vor kurzem noch von Sander suspendiert gewesen war, für Kevin Lahn, um noch ein paar wertvolle Sekunden von der Uhr zu nehmen. Die leichte Verzögerung hielt den SCF jedoch nicht davon ab, in der Nachspielzeit ein viertes und entscheidendes Erfolgserlebnis zu feiern. Über die linke Seite kam der Ball zu Dräger, der mit seinem zweiten Treffer in dieser Begegnung und dem achten insgesamt den Koblenzern eine empfindliche Niederlage beibrachte.

Stahl mochte es stellvertretend fürs gesamte Team kaum glauben: „Da liegen wir wohl jetzt im zweistelligen Bereich, was die Zahl der verschenkten Punkte in dieser Saison angeht. Ein Tiefschlag, ganz schwer in Worte zu fassen. Wir haben nicht gut begonnen, haben uns dann reingekämpft und Moral bewiesen. Und als du das Gefühl entwickelst, das hier komplett drehen zu können, bekommst du noch so ein Ding. Es hilft aber nichts, wir müssen jetzt weiter nach vorne blicken.“

Und das heißt konkret: Der nächste Versuch, einen Sieg zu landen, startet am kommenden Sonntag um 14 Uhr im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers. Fehlen wird dann Flügelmann Kevin Lahn, und das auch für den Rest des Jahres. Sander erläutert: „Er wird am Montag am Fuß operiert, das ist schon seit dem Sommer so geplant. Auch wenn das jetzt zur Unzeit kommt, muss das gemacht werden, sonst hat er dauerhaft Probleme.“

RZ Frühausgabe vom Montag, 27. November 2017, Seite 24.
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TuS-Thomas
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BeitragThema: Re: Spielberichte: SC Freiburg II - TuS Koblenz 4:3 (3:2)   Mo 27 Nov 2017 - 1:31

Zitat :
TuS holt zwei Tore auf und verliert am Ende doch noch
Bittere 3:4-Niederlage bei der Bundesligareserve des SC Freiburg

Am 21. Spieltag der Regionalliga Südwest musste die TuS Koblenz eine bittere Auswärtsniederlage hinnehmen. Beim SC Freiburg II verlor die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander mit 3:4 (2:3). Der Siegtreffer für die Hausherren fiel erst in der Nachspielzeit. Zuvor hatte die TuS ein furioses Comeback gestartet und war nach einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand zum Ausgleich gekommen.

Die Schängel mussten im Möslestadion einem frühen 0:1 hinterherlaufen. Nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte wurde Kai Brünker freigespielt und vollstreckte eiskalt zur Freiburger Führung (12.). Nur fünf Minuten später kam es für die Koblenzer sogar noch schlimmer: Mohamed Dräger tauchte blank vor TuS-Keeper Chris Keilmann auf, ging an diesem vorbei und schob das Leder mühelos ins verwaiste Tor zum 2:0 ein. In der 26. Spielminute wurde es für die TuS erneut gefährlich, ein zentraler Schuss von Felix Roth aus rund 18 Metern flog in die Arme von Keilmann. Auf der Gegenseite flankte Ricardo Antonaci den Ball von rechts in die Mitte, doch der aufgerückte TuS-Kapitän André Marx kam gegen SCF-Keeper Constantin Fromman einen Schritt zu spät (29.). Kurz darauf konnten die Blau-Schwarzen auf 1:2 verkürzen. Nach einem Foulspiel von Ivan Sachanenko an Antonaci entschied Schiedsrichter Michael Kimmeyer auf Elfmeter, den Andreas Glockner sicher in die linke untere Ecke verwandelte (33.). Lange konnten sich die Koblenzer über den Treffer aber nicht freuen, denn der SCF stellte fast postwendend den alten Abstand wieder her. Einen langen Diagonalball von Kolja Herrmann köpfte Christoph Daferner am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz zum 3:1 ein (36.). Die TuS zeigte in der Folge Moral und kam noch vor dem Halbzeitpfiff zum erneuten Anschlusstreffer. Marco Müller zog von rechts nach innen und überlupfte den gegnerischen Schlussmann aus rund 17 Metern (44.).

In den zweiten Durchgang starteten die Schängel hellwach. Den Koblenzern war anzumerken, dass sie den schnellen Ausgleich erzielen wollten. Im Anschluss an einen Einwurf kam Lukas Hombach zentral zum Schuss, doch SCF-Torwart Fromman packte sicher zu (50.). Wenig später musste die TuS am eigenen Fünfmeterraum eine brenzlige Situation überstehen. Nach einem Freistoß von der linken Seite, getreten vom erfahrenen Freiburger Kapitän Ivica Banovic, gelang den Gastgebern fast das 4:2. Keven Schlotterbeck kam an den Ball, doch der aufmerksame Marx konnte das Leder noch entscheidend zur Ecke abwehren (57.). Statt der möglichen Freiburger Vorentscheidung fiel auf der Gegenseite der Ausgleich. Die Hausherren konnten einen Ball im eigenen Sechzehner nicht klären, Michael Stahl nahm die Kugel mit der Brust an und versenkte das Leder unhaltbar aus 16 Metern zum 3:3 (64.). Zehn Minuten später hätten die Koblenzer gerne einen Strafstoß gesehen, nachdem Michael Schüler im Sechzehner von seinem Gegenspieler zu Fall gebracht worden war. Dieses Mal allerdings blieb der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Kimmeyer aus. Die TuS hielt die Partie bei den favorisierten Breisgauern offen, der Spielausgang war vollkommen offen. In der 77. Minute hatten die Schängel das Glück auf ihrer Seite, als Dräger einen Flankenball von Kolja Herrmann haarscharf am Kasten vorbeiköpfte. Umso bitterer war es, dass die Koblenzer in der Nachspielzeit doch noch den Gegentreffer zum 3:4-Endstand kassierten. Ein hoher Ball von der linken Seite erreichte in der Mitte Dräger, der den Fuß zum Freiburger Siegtreffer hinhielt (90.+1).

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