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 Spielberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken 1:2 (1:1)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken 1:2 (1:1)   So 30 März 2014 - 23:05

Zitat :
Generalprobe misslungen: Die TuS verliert 1:2 gegen Zweibrücken
Verdienter Auswärtssieg für den starken Aufsteiger - Der eingewechselte Stahl trifft zum zwischenzeitlichen 1:1

Drei Tage vor dem Pokalviertelfinale gegen den SV Eintracht Trier kassierte die TuS vor 1617 Zuschauern im Stadion Oberwerth eine verdiente 1:2-Heimniederlage gegen den starken Aufsteiger SVN Zweibrücken. Nach vier ungeschlagenen Ligaspielen in Folge ohne Gegentor lagen die Schängel gegen Zweibrücken bereits nach 26 Sekunden in Rückstand. Abdessamad Fachat besorgte aus 13 Metern eiskalt die frühe 1:0-Führung (1.). Praktisch mit dem Halbzeitpfiff gelang dem eingwechselten Michael Stahl nach einem weiten Einwurf von André Marx der 1:1-Ausgleich (45.+1). Der 2:1-Siegtreffer für den SVN Zweibrücken dann in der 61. Minute. Carlier traf in Billard-Manier aus sieben Metern, Admir Softic konnte das Leder nicht mehr von der Linie kratzen. Letztlich eine verdiente und sehr bittere Heimniederlage vor dem Pokalspiel gegen Eintracht Trier.

Auf insgesamt fünf Positionen hatte TuS-Teamchef Evangelos Nessos seine Startelf zum 3:0-Heimsieg gegen den SC Pfullendorf geändert. Für Stefan Haben (Risswunde am Bein), Michael Stahl, Eldin Hadzic, Kevin Lahn und Patrick Stumpf kamen Admir Softic, Christian Luitz, Johannes Göderz, Kerim Arslan und Akiyoshi Saito ins Spiel.

Die Gäste aus Zweibrücken erwischten einen Start nach Maß. Gleich der erste Angriff führte zur 1:0-Führung. Es waren gerade einmal 26 Sekunden gespielt, als Fachat aus 13 Metern einschieben konnte (1.). Der starke Aufsteiger baute immer wieder Druck auf. Innenverteidiger André Marx rettete immer wieder in höchster Not. Ein weiter Einwurf von Marx führte dann auch zur großen Chance für die TuS. Der Ball segelte genau auf den Kopf von Julius Duchscherer, der allerdings aus zwei Metern am Tor vörbeiköpfte (16.). Das Spiel der Gäste blieb strukturierter, die Schängel versuchten über den Kampf ins Spiel zu finden. Bei einem Kopfball des aufgerückten Backmann war TuS-Keeper Vollborn zur Stelle (18.). Ein Fallrückzieher von U19-Spieler Christian Luitz trudelte am Tor der Gäste vorbei (26.). Fünf Minuten später dann noch einmal die TuS: Bei einem Softic-Heber lauerte Anel Dzaka am langen Pfosten und köpfte das Spielgerät ans Außennetz (31.). Zwei Minuten später die große Chance zum 2:0 für den SVN Zweibrücken: Nach einem Ballverlust im Spielaufbau war Lienhard auf und davon, konnte bei seinem Schussversuch im letzten Moment erneut von Marx gestört werden (33.). Bitter für die TuS: Noch in der ersten Halbzeit mussten Anel Dzaka und Johannes Göderz mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden. Eldin Hadzic und Michael Stahl ersetzten die beiden. In der Schlussphase der ersten 45 Minuten drängte die TuS noch einmal auf den Ausgleich. Erst schlenzte Julius Duchscherer einen Freistoß vom Strafraumeck an die Latte (43.), mit dem Halbzeitpfiff dann der 1:1-Ausgleich durch Michael Stahl. Einen langen Einwurf von André Marx schoss der Mittelfeldspieler aus fünf Metern in die Maschen (45.+1). Der 1:1-Ausgleich mit dem Pausenpfiff.

Auch in der zweiten Halbzeit war das Spiel der Gäste besser. In der 55. Minute kratzte TuS-Torwart Vollborn den Ball nach einem Schuss von Carlier von der Linie, fünf Minuten später die erneute Führung für den SVN Zweibrücken. Nach einem Seitfallzieher von Carlier aus sieben Metern schlug der Ball nach Kontakten von Mimbala und Softic völlig unglücklich ins Tor ein (61.). Die TuS warf alles nach vorne und kam nach einer scharfen Gentner-Hereingabe beinahe durch Michael Stahl zum 2:2. Der Volleyschuss des Koblenzer Torschützen flog einen Meter über die Latte (67.). Weitere Halbchancen durch Luitz (71.) und den eingwechselten Patrick Stumpf (73.) verpufften. Die Gäste nutzten die Räume und konterten brandgefährlich. Ein Pfostenschuss von Lienhard hätte fast zum 3:1 geführt (80.). Wegen wiederholten Foulspiels flog André Marx in der 83. Minute mit Gelb-Rot vom Platz. In Unterzahl warf Koblenz noch einmal alles nach vorne. SVN-Trainer Peter Rubeck wechselte in der 85. Minute mit dem ehemaligen Schängel Patrick Nonnenmann den vierten Innenverteidiger ein und verwaltete somit geschickt den verdienten 2:1-Auswärtserfolg.

Quelle: www.tuskoblenz.de
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken 1:2 (1:1)   So 30 März 2014 - 23:06

Hier die Pressekonferenz nach der Niederlage gegen Zweibrücken:

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken 1:2 (1:1)   Mo 31 März 2014 - 16:24

Zitat :
Nessos sieht „schlechteste Leistung seit Amtsantritt“

Fünffach umgekrempelte Elf der TuS Koblenz muss sich gegen Zweibrücken mit 1:2 geschlagen geben – Nur Stahl trifft

Koblenz. Genau 20 Sekunden dauerte es im Spiel der Fußball-Regionalliga Südwest gegen den SVN Zweibrücken, da war die makellose Gegentorbilanz der TuS Koblenz aus den jüngsten vier Begegnungen nur noch Makulatur. Abdessamad Fachad erzielte das frühe Tor für den Gegner, der ein weiteres durch Rudy Carlier und Ebewa-Yam Mimbala in Co-Produktion (61.) folgen ließ – das sollte in der Summe reichen, um eine an diesem Tag stark umgekrempelte Elf des Gastgebers knapp mit 2:1 (1:1) auf Distanz zu halten.

Gleich fünf Akteure hatte TuS-Teamchef Evangelos Nessos aus der Startformation rotiert: Eldin Hadzic, Michael Stahl, Kevin Lahn und Patrick Stumpf machten es sich zunächst einmal auf der Bank bequem, Stefan Haben fehlte gänzlich wegen Schienbeinproblemen. Dafür durften sich Johannes Göderz, Admir Softic, Akiyoshi Saito, Kerim Arslan und Julius Duchscherer von Beginn an beweisen. Softic hatte sich von seinem Augenhöhlenbruch offenbar so gut erholt, dass er wieder ohne Gesichtsmaske spielen konnte.

SVN-Trainer Peter Rubeck beherzigte im Gegensatz zu Nessos das Prinzip, niemals ein erfolgreiches Team zu ändern: Er schickte die identische Elf wie zuletzt beim 5:0 in Pfullendorf in der obligatorischen 4-4-2-Variante aufs Feld. Diese Maßnahme fruchtete schon unmittelbar nach dem Anpfiff. Die digitale Stadionuhr zeigte gerade einmal 20 gespielte Sekunden, da endete abrupt die gegentorlose Zeit des Gastgebers nach 375 Minuten. Den ersten Angriff der Zweibrücker sah die Koblenzer Defensive wie paralysiert zwar kommen, hatte da aber noch kein Mittel gegen die leichtfüßigen Angreifer des SVN parat. Der Ball landete an der Strafraumgrenze beim völlig frei stehenden Fachat, der mit präzisem Flachschuss ins linke Eck dem TuS-Schlussmann Fabrice Vollborn keine Abwehrchance ließ.

Nach nur 13 Minuten musste die TuS schon wechseln, Solo-Sechser Göderz ging mit Oberschenkelproblemen vom Feld, für ihn kam Hadzic. Der zweite Tausch aus dem gleichen Grund (40.) brachte knapp sechs Minuten nach dieser Zwangsmaßnahme den etwas überraschenden Ausgleich durch Michael Stahl, der für den angeschlagenen Anel Dzaka aufs Feld gekommen war. Ein weiter Einwurf von André Marx fiel ihm acht, neun Meter vor dem Ziel genau in die Füße – da ließ sich der Mann mit der Nummer acht natürlich nicht zweimal bitten. Rubeck konnte diese Ergebnisentwicklung kaum fassen: „Wir haben sehr gut begonnen und hätten eigentlich schon in den ersten 30 Minuten nachlegen müssen.“

Das angeblich Versäumte holten die Gäste jedoch nach etwas mehr als einer Stunde nach: Einen Fachat-Freistoß wischte Vollborn noch spektakulär aus der Gefahrenzone, dann wurde es turbulent. Der sich anschließende Seitfallzieher von Carlier knallte gegen Pfosten, Latte und die Hacke des auf der Linie postierten Innenverteidigers Admir Softic. War der Ball da schon im vollen Umfang drin? Mimbala drückte das abprallende Spielgerät vorsichtshalber gänzlich ins Koblenzer Gehäuse und ließ sich anschließend auch gebührend vor der Tribüne feiern. Schiedsrichter Dominik Bartsch jedenfalls schrieb dem Kongolesen im Spielbericht den Treffer gut. Da gab es nachher aber zwei Meinungen. Der nicht der deutschen oder englischen Sprache mächtige Carlier, zu dieser Szene befragt, zeigte auf seinen französischen Landsmann Adam Bouzid, der auch bereitwillig dolmetschte: „Er sagt, das Tor gehört ihm, der Ball war schon nach seinem Schuss drin.“

Für die Koblenzer machte das keinen Unterschied, sie warfen in der Schlussphase mit dem Mut der Verzweiflung alles nach vorn, doch vieles blieb in den hektischen Minuten gegen Ende nur Stückwerk. Und ab der 83. Minute musste die TuS zu allem Überfluss auch noch mit einem Mann weniger auskommen, nachdem Marx nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Für Nessos war es nur eines von vielen Übeln, die er da gesehen hatte: „Ich war seit meinem Amtsantritt im September des Vorjahres noch nie so von meiner Mannschaft enttäuscht. So geht das einfach nicht. Da müssen sich einige hinterfragen, was sie heute hier auf ihrer Ego-Schiene abgeliefert haben. Der Sieg des Gegners ist absolut verdient.“

Und der hätte am Ende in Überzahl noch deutlicher ausfallen können, ja sogar müssen, doch der gute Patrick Lienhard traf nur den Pfosten, nachdem er Vollborn schon elegant ausgetanzt hatte (79.). „Jetzt fehlen uns nur noch fünf Punkte gegen den Abstieg“, sagte Rubeck, der in der Summe natürlich mit der Darbietung seiner Schützlinge zufrieden war. Vielleicht auch mit dem Ex-Koblenzer Patrick Nonnenmann, der an alter Wirkungsstätte ab der 85. Minute zu seinem ersten Punktspiel-Einsatz für Zweibrücken kam: „Ich war eine Weile angeschlagen und kam auch mit der Umstellung nicht so schnell zurecht. Jetzt bin ich aber voll im Saft.“

Und dann gab er seinen ehemaligen Mitstreitern noch mit auf den Weg: „Haut Trier am Mittwoch weg, ihr schafft das.“ In der gezeigten Form und der gewählten Formation wird das Rheinland-Pokalduell mit der Eintracht aber sicher ein schwieriges Unterfangen für die TuS.

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