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 Spielberichte: 1. FC Saarbrücken - TuS Koblenz 3:0 (1:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: 1. FC Saarbrücken - TuS Koblenz 3:0 (1:0)   Sa 6 Sep 2014 - 17:19

Zitat :
Taylor trifft tapfere TuS mit seinem Tor ins Herz
Fußball-Regionalliga Südwest Die Koblenzer verlieren nach anfänglich guter Leistung noch glatt mit 0:3 beim neuen Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken

Saarbrücken. Die TuS Koblenz verlor am achten Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest erwartungsgemäß beim 1. FC Saarbrücken mit 0:3 (0:1). Damit übernahm der Gastgeber auch die Tabellenführung, weil der SV Elversberg zeitgleich mit 0:1 in Kassel verlor. Doch das klare Endergebnis im Ludwigsparkstadion täuscht schon ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg. Denn die Schängel waren zumindest eine Stunde lang ein durchaus ebenbürtiger Spielpartner, präsentierten sich aber im Abschluss einmal mehr zu harmlos, um den weitaus effizienteren Gastgeber auch nur in die Nähe eines Punktverlusts zu bringen.

Auf zwei Positionen hatte TuS-Teamchef Evangelos Nessos seine Startformation verändert. Einmal, weil er musste, ein zweites Mal, weil er es wollte: Der gelbgesperrte Anel Dzaka fehlte komplett, für den zuletzt auf der Doppelsechs angesiedelten Akiyoshi Saito war diesmal nur ein Platz auf der Ersatzbank reserviert. Das Koblenzer System war eine Art Tannenbaum (4-3-2-1). Eldin Hadzic spielte zentral vor der Abwehr, links begleitet von Julius Duchscherer, rechts von Kevin Steuke. Davor flankierten Dustin Ernst und Samir Benamar als Halbstürmer die einzige Spitze Danko Boskovic. Um es vorwegzunehmen: Das funktionierte wirklich gut, Saarbrücken hatte anfangs enorme Probleme, sich darauf vernünftig einzustellen. Der Saarbrücker Coach Fuat Kilic brauchte sich nach dem jüngsten 2:1-Sieg in Nöttingen keine großartigen Gedanken zu machen, er vertraute der gleichen Elf im 4-4-2-System.
Auch wenn das aufgrund des negativen Halbzeitresultats ein wenig paradox klingen mag, die Koblenzer waren in den ersten 45 Minuten das wesentlich produktivere Team. Allein Benamar hatte reichlich Freiraum auf der linken Seite, scheiterte jedoch gleich dreimal in aussichtsreicher Position: Nach einem Duchscherer-Freistoß wurde er vorm Saarbrücker Tor noch in letzter Sekunde geblockt (3.), bei zwei Distanzschüssen verfehlte er zunächst das anvisierte Ziel (9.), dann fand er im FCS-Schlussmann David Hohs (14.) seinen Meister. Koblenz presste in dieser Phase sehr geschickt und verleitete den Gastgeber zu vielen Abspielfehlern im Aufbau. Erst nach 23 Minuten kamen die plan- und ideenlos wirkenden Saarbrücker zum ersten nennenswerten Torschuss, doch Sven Söklers Versuch war nicht wirklich gefährlich. Und dann fiel praktisch aus heiterem Himmel die zu diesem Zeitpunkt definitiv unverdiente Führung der Saarländer. Eine Ecke von der rechten Angriffsseite wurde in die Mitte verlängert, wo Dennis Wegner kaum Mühe hatte, nach exakt einer halben Stunde zum 1:0 für den Aufstiegsaspiranten einzuköpfen. Kaum 60 Sekunden danach war Wegner wieder frei, doch diesmal war ihm das Glück nicht hold. Auf der Gegenseite war der aufgerückte André Marx nach einer Duchscherer-Ecke mit dem Kopf zur Stelle (41.), doch das Spielgerät segelte schließlich unkontrolliert über die Latte.

Fast im Gegenzug tauchte Wegner wieder allein vor TuS-Keeper Fabrice Vollborn auf, doch der verkürzte geschickt den Winkel und lenkte den herannahenden Ball mit dem Schienbein aus der Gefahrenzone. Ein zweites Gegentor vor der Pause hätten die Schängel auch nicht verdient gehabt, doch das wäre den Saarbrücker Fans unter den immerhin 4215 Zuschauern sicher herzlich egal gewesen. Auch im zweiten Spielabschnitt hielten die Koblenzer zunächst munter mit und beschäftigten den Gegner ordentlich. Nach 55 Minuten kam Duchscherer im Strafraum des neuen Spitzenreiters einen Schritt zu spät, sonst wäre der Ausgleich fällig gewesen. Besser machte es der Gegner elf Minuten danach auf der anderen Seite: Kapitän Matthew Taylor löste sich in der Koblenzer Gefahrenzone und besorgte per Drehschuss das umjubelte 2:0 der Platzherren. Nessos setzte ab der 71. Minute alles auf eine Karte: Für den eher defensiveren Steuke kam der erst Anfang der Woche verpflichtete Bence Szenes ins Spiel. Doch der 20-jährige Ungar konnte dem Spiel keine Wende mehr verleihen.

Auf der Gegenseite verpasste es Taylor sträflich, mit einem lässigen Schlenzer übers Tor die Entscheidung herbeizuführen (76.). Die besorgte schließlich der über rechts enteilte Sökler, als er schnurstracks auf Vollborn zulief und das Spielgerät aus spitzem Winkel in die Maschen drosch (85.). Fast hätte der eingewechselte Patrick Zoundi sogar das 4:0 erzielt (88.), doch er traf nur den Querbalken. Fazit: Die Koblenzer wehrten sich gegen einen scheinbar übermächtigen FCS lange nach Leibeskräften, doch in der letzten halben Stunde ging ihnen wie so oft die Puste aus.

1. FC Saarbrücken - TuS Koblenz 3:0 (1:0)

Saarbrücken: Hohs - Meyerhöfer (46. Kunert), Schäfer, Chrappan, Chaftar - Mandt (84. Döringer), Hahn, Sauter, Sökler - Taylor, Wegner (69. Zoundi).

Koblenz: Vollborn - Arslan, Reith, A. Marx, Fritsch - Steuke (71. Szenes), Hadzic (82. Matuwila), Duchscherer (85. Wurm) - Ernst, Benamar - Boskovic.

Schiedsrichter: Marcel Schütz (Worms).

Zuschauer: 4215.

Tore: 1:0 Wegner (30.), 2:0 Taylor (66.), 3:0 Sökler (82.).

Gelbe Karten: Meyerhöfer - Marx, Hadzic, Boskovic.

Das nächste Spiel für Koblenz: am Freitag, 12. September, um 19 Uhr gegen den 1. FC Kaiserslautern II.

RZ Koblenz und Region vom Samstag, 6. September 2014, Seite 27.


Zuletzt von TuS-Thomas am Sa 6 Sep 2014 - 17:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Spielberichte: 1. FC Saarbrücken - TuS Koblenz 3:0 (1:0)   Sa 6 Sep 2014 - 17:20

Zitat :
Der 1. FC Saarbrücken kontert die TuS aus: 0:3-Auswärtsniederlage
Mehr als 60 Minuten war die TuS die bessere Mannschaft - Neuzugang Szenes kam 20 Minuten zum Einsatz

Am Freitagabend musste sich die TuS dem 1. FC Saarbrücken vor 4215 Zuschauern im Ludwigsparkstadion mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. Die TuS bleibt somit nach der fünften Niederlage im achten Saisonspiel im Tabellenkeller der Regionalliga Südwest. Die Saarländer übernahmen durch den Heimsieg gegen die Schängel die Tabellenführung. Dennis Wegner (30.), der Ex-Koblenzer Matthew Taylor (67.) und Sven Sökler (82.) schossen den Favoriten zum Sieg im Traditionsduell, dabei war die TuS lange Zeit die klar bessere Mannschaft. Beste Chancen durch Samir Benamar (11., 16.), Danko Boskovic (24.), Andre Marx (40.) und Julius Duchscherer (51., 56.) blieben ohne Erfolg. Bis zur 2:0-Führung der Gastgeber waren die Schängel spielbestimmend und hatten deutlich mehr Ballbesitz. Allerdings blieb die Mannschaft von Teamchef Evangelos Nessos im Abschluss einmal mehr blass. Der 1. FC Saarbrücken konterte sich im eigenen Stadion zum 6. Saisonsieg.

Ohne den gesperrten Anel Dzaka sowie die verletzten Michael Stahl und Co. ging die TuS als klarer Außenseiter ins Spiel gegen den Drittligaabsteiger. Kevin Steuke rückte für Dzaka ins Team, Julius Duchscherer kam für Akiyoshi Saito. Von Beginn an entwickelte sich eine muntere Partie. Die TuS störte die Saarländer im Aufbauspiel sehr früh, spielte mutig nach vorne und kam zu zahlreichen Torchancen. Nach einem Duchscherer-Freistoß gelang es Samir Benamar den Ball nicht über die Linie zu spitzeln (3.), kurz darauf jagte Benamar den Ball nach einem Konter aus aussichtsreicher Position über die Latte (11.). Auch die dritte Chance der Partie gehörte der TuS, vom 1. FC Saarbrücken war hingegen nichts zu sehen. Nach Steuke-Zuspiel zog Benamar aus zehn Metern ab, FCS-Keeper Hohs konnte den Schuss nur nach vorne abklatschen (16.). Es dauerte bis zur 22. Minute, ehe die Gastgeber das erste Mal auf das Koblenzer Tor schießen sollten. Söklers Versuch aus der zweiten Reihe ging fünf Meter am Kasten vorbei. Praktisch im Gegenzug wieder ein schneller Angriff der TuS und die nächste dicke Chance zur 1:0-Führung: Dieses Mal setzte Kevin Steuke seinen Mannschaftskameraden Dustin Ernst über rechts in Szene, dessen Rückpass landete bei TuS-Stürmer Boskovic. Aus acht Metern zog der 32-Jährige direkt ab, Hohs konnte das Leder erneut erst im Nachfassen kontrollieren (24.). Eine Führung der Schängel wäre zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient gewesen. Ein Eckball sorgte dann für die schmeichelhafte Führung der Gastgeber: Nach einer Sauter-Hereingabe stand Dennis Wegner am langen Pfosten genau richtig und köpfte unbedrängt ein. Es war der erste Ball, der überhaupt in Richtung TuS-Tor flog (30.). Trotz des Rückstandes ließ sich die junge TuS-Mannschaft nicht beeindrucken, spielte weiter nach vorne und hatte durch den aufgerückten Andre Marx (42.) den 1:1-Ausgleich auf dem Kopf. Saarbrücken blieb seiner Linie treu und konterte. Eine Minute vor dem Pausenpfiff hatte Torschütze Wegner nach einem Konter sogar das 2:0 auf dem Fuß, TuS-Keeper Fabrice Vollborn rettete mit einem starken Reflex gegen den freistehenden Angreifer (44.). Ein mehr als unverdienter 0:1-Halbzeitrückstand.

Der 1. FC Saarbrücken reagierte in der Pause und brachte mit Timo Kunert einen neuen Rechtsverteidiger für den überforderten Marco Meyerhoefer, der in den ersten 45 Minuten gegen Samir Benamar kein Land gesehen hatte. Die TuS blieb die spielerisch bessere Mannschaft und kam durch Duchscherer (49.) und Benamar (49.) zu weiteren Halbchancen. In der 51. Minute hatte Duchscherer nach Benamar-Vorarbeit den Ausgleich auf dem Fuß, blieb aber im Strafraum hängen. Fünf Minuten später war es noch enger: Wiederum setzte sich Julius Duchscherer im Strafraum durch, im letzten Moment konnte FCS-Verteidiger Chrappan mit eine fairen Grätsche zur Ecke klären (56.). Und der 1. FC Saarbrücken? Die Gastgeber blieben ideenlos, vom ehemaligen Zweitligastürmer Matthew Taylor war 67 Minuten nichts zu sehen. Doch dann schlug der Amerikaner eiskalt zu. Eine Chaftar-Hereingabe verwertete Taylor eiskalt aus zehn Metern. Er setzte sich im Zweikampf gegen Andre Marx durch (67.). Die 2:0-Führung spielte den Gastgebern in die Karten, die Gegenwehr der TuS war gebrochen. TuS-Neuzugang Bence Szenes kam zu seinem Debüt, doch den Schängeln ging in der Schlussphase die Puste aus. Saarbrücken konterte hingegen munter weiter. Alleine Matt Taylor vergab in der 77. und 81. Minute hundertprozentige Gelegenheiten. Zunächst knallte er nach einem Zoundi-Pass den Ball aus drei Metern in den Nachthimmel (77.), vier Minuten später setzte er freistehend einen Kopfball am Tor vorbei (81.). Für den 3:0-Endstand sorgte schließlich Sven Sökler nach einem Konter über die rechte Außenbahn. Aus spitzem Winkel schoss der Angreifer den Ball am kurzen Pfosten vorbei in die Maschen (82.). Die Gastgeber konterten sich jetzt in einen Rausch. Kurz vor dem Abpfiff hatte die TuS noch einmal Glück, als ein Zoundi-Heber an der Latte landete (89.) und ein Chaftar-Schlenzer Zentimeter über das Tor flog (90.). Letztlich eine mehr als unglückliche Niederlage für die TuS, die sich für ihre gute Leistung über 60 Minuten nicht belohnen konnte.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: 1. FC Saarbrücken - TuS Koblenz 3:0 (1:0)   Sa 6 Sep 2014 - 17:24

Zitat :
FCS fährt den nächsten Sieg ein

Der 1. FC Saarbrücken hat den vierten Sieg in Serie eingefahren und sich damit die nächsten Punkte gesichert. Gegen die TuS Koblenz konnten die Blau-Schwarzen einen 3:0-Erfolg verbuchen. Dennis Wegner, Matthew Taylor und Sven Sökler markierten die Tore für die Blau-Schwarzen.

Der Beginn war zerfahren. Die Malstatter hatten zwar mehr Ballbesitzt, wurden aber ganz früh attackiert und konnten zunächst nicht gefährlich vor dem Koblenzer Tor auftauchen. Die TuS selbst kam aber auch nicht zu großen Chancen und prüfte David Hohs nur zweimal aus der Distanz.

„Wir haben Koblenz, bestimmt sechs-, oder siebenmal gesehen. Es war in allen Spielen so, dass sie aus dem Abwehrpressing, maximal aus Mittelkreishöhe agiert haben, um dann über lange Bälle und Standards etwas zu produzieren. Heute haben sie versucht, uns früh zuzustellen, früh zu attackieren. Teilweise hatten wir zu viele Aktionen bei der Spieleröffnung, anstatt den ersten Block einfach zu überspielen und die Pressingsituationen nicht zuzulassen“, so Cheftrainer Fuat Kilic.

Richtig gut funktionierte es dann in der 30. Minute, der erste Torschuss saß direkt. Christian Sauter flankte einen Eckball von der rechten Seite in den Strafraum, über Peter Chrappan landete der Ball bei Dennis Wegner, der sich endlich mit seinem ersten Saisontor belohnte. Wegner hätte vor dem Pausenpfiff sogar noch nachlegen können. Sven Sökler passte genau in die Schnittstelle der Abwehr, Wegner war durch, doch Keeper Fabrice Vollborn konnte parieren.

Im zweiten Durchgang konnte Koblenz dann kaum noch für Akzente sorgen, der FCS umso mehr. Für die Vorentscheisung sorgte zunächst Matthew Taylor. Nach Ballgewinn ging es schnell nach vorne, Wegner verzögerte geschickt, Mounir Chaftar ging über die linke Seite durch und Matthew Taylor beförderte den Ball ins Netz.

Zweimal tauchte Taylor in der Folge noch brandgefährlich vor Vollborn auf, zielte allerdings nicht genau genug. Das tat aber dann Sökler. Christian Sauter, der die Fäden im Mittelfeld zog, bediente Sökler mit einem Traumpass. Sökler zog Richtung Tor, Vollborn machte die kurze Ecke auf und die Entscheidung war perfekt.

Es hätten noch ein paar Tore draufgepackt werden können. Am engsten war es bei einem Abschluss von Patrick Zoundi. TuS-Keeper Vollborn war geschlagen, die Latte stand allerdings im Weg. Es war aber reine Nebensache, den die Punkte wanderten zum FCS.

„Wir hatten klare Vorteile, mehr Ballbesitz, klar nach vorne gespielt, diese Kontinuität haben wir dann in der 2. Halbzeit weiter fortgeführt, weiter nach vorne gespielt und was wichtig war, Ruhe und Geduld aufgebracht und eine Chance nach der anderen produziert. Der Sieg hätte noch höher ausfallen müssen. Ansonsten bin ich froh, dass wir das Spiel so sachlich über die Bühne gebracht haben, nach hinten noch Luft hatten draufzulegen. Ich bin super glücklich über die nächsten drei Punkte und stolz auf meine Mannschaft“, so Kilic, der auch wieder von der Unterstützung begeistert war, "genial, wie unsere Fans uns immer wieder antreiben."

Durch den dreifachen Punkterfolg zog der FCS in der Tabelle an der SV Elversberg vorbei. Die SVE konnte im dritten Spiel in Serie nicht dreifach punkten (zwei Niederlagen, ein Remis) und musste deshalb die Tabellenführung an die Blau-Schwarzen abgeben. Eine große Rolle spielt das aber aktuell noch nicht. „Das ist im Moment uninteressant, wichtig ist, dass wir uns weiterentwickeln und in der Spitzengruppe festsetzen“, so Kilic.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: 1. FC Saarbrücken - TuS Koblenz 3:0 (1:0)   Di 9 Sep 2014 - 0:25

Zitat :
Für die TuS geht der Schuss wieder nach hinten los
Fußball-Regionalliga Südwest Zwei gegensätzliche Trainerstimmen beim 0:3 in Saarbrücken

Saarbrücken. Ein Spiel, zwei Meinungen: Nach dem 0:3 (0:1) der TuS Koblenz am achten Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest beim 1. FC Saarbrücken argumentierten die beiden beteiligten Trainer in gegensätzliche Richtungen. „Das Ergebnis ist eindeutig zu hoch ausgefallen, wir hätten hier einen Punkt verdient gehabt. Diese Leistung macht Mut“, befand TuS-Teamchef Evangelos Nessos im Brustton der Überzeugung. Sein Kollege Fuat Kilic hielt in seiner Analyse dagegen: „Wir hatten klare Vorteile, wesentlich mehr Ballbesitz und hätten 5:0 oder 6:0 gewinnen müssen.“

Eine dritte, vielleicht etwas ausgewogenere Stimme zum Ablauf hätte Milan Sasic abgeben können. Der 55-Jährige hat ja schon beide Mannschaften trainiert, gab sich aber als Angestellter des FCS-Hauptsponsors unmittelbar nach der Pressekonferenz vor Ort ganz diplomatisch. Schmunzelnd sagte er: „Ich habe so etwas lange Jahre kommentiert, aber das mache ich jetzt nicht mehr.“ Die Aussagen der beiden aktuellen Übungsleiter klingen widersprüchlich, haben aber beide auch einen hohen Wahrheitsgehalt. Es liegt – wie so oft – alles im Auge des jeweiligen Betrachters. Die Koblenzer Variante des Geschehens: Die TuS hielt als krasser Außenseiter erstaunlich lange und vor allem gut dagegen, wurde dann aber Opfer ihres kraftraubenden Pressings. Spätestens nach dem 2:0 durch FCS-Kapitän Matthew Taylor (66.) war wohl allen klar, dass am Spielausgang tendenziell nicht mehr zu rütteln war. Die Geschichte aus Saarbrücker Sicht: Der neue Tabellenführer brauchte eine gehörige Weile, um sich mit der Koblenzer Taktik und dem gegnerischen 4-3-2-1-System vertraut zu machen, am Ende machte sich jedoch die Geduld bezahlt und vor allem die höhere Leistungsdichte im Kader bemerkbar. „Brutale Qualität“, nennt Nessos diese Ansammlung hochkarätiger Kicker: „Die machen dann auch mal aus fast gar nichts ein Tor.“ Gegen in der Schlussphase sichtlich resignierende Koblenzer hätten die Gastgeber tatsächlich noch weitere Tore schießen können außer dem letzten durch Sven Sökler (82.), vielleicht sogar müssen. Unterm Strich steht nun jenes 0:3, das einmal mehr das Manko der Koblenzer widerspiegelt. Es bedarf keines ausgemachten Experten, um das elementare Problem zu erkennen, dazu genügt ein einziger Blick auf die Bilanz. Nur fünf Tore hat die TuS in acht Spielen erzielt – Liga-Minusrekord. Das müsste nicht sein, meint Nessos: „Allein in den ersten 25 Minuten in Saarbrücken hatten wir vier, fünf Möglichkeiten, da musst du dann auch mal zustechen.“

Was mindestens genauso schwer wiegt wie die Abschlussschwäche: Mit enormem Aufwand machen die Schängel zwar spielerische Defizite wett, doch in der letzten halben Stunde fehlt dann die nötige Kondition, um in der Bahn zu bleiben. Neun der nunmehr 13 Gegentore fielen in der zweiten Halbzeit, gleich acht davon zwischen der 62. und 85. Minute. Das sieht beileibe nicht nach Zufall aus.
Dass dann auch noch Pech respektive eine falsche Entscheidung den Außenseiter aus der Spur bringt, ist fast schon bezeichnend. Denn was dem Schiedsrichtergespann beim Treffer zum 1:0 (30.) gänzlich verborgen geblieben war: Schütze Dennis Wegner stand nach einem Eckball und der sich anschließenden Kopfballverlängerung von Peter Chrappan im Abseits, das geben sowohl die Videozusammenfassung als auch stehende Bilder zum Spiel eindeutig wieder. TuS-Akteur Samir Benamar, der unmittelbar hinter Wegner stand, hob auch direkt nach dem Einschlag anklagend die Arme. „Das war doch klar zu sehen“, gab der Spieler mit der Nummer 29 später zu Protokoll und schob dann hinterher: „Aber so etwas passt natürlich zu unserer Situation.“ Es wäre nun sicher zu einfach, die Schuld nur beim Mann mit der Pfeife zu suchen, die Misere muss sich die TuS schon selbst ankreiden. Wer ordentlich mithält, einige Chancen kreiert, aber absolut nichts daraus macht, darf sich nun wirklich nicht wundern, wenn der Schuss auf einmal nach hinten losgeht. Benamar: „Wir haben uns ja ganz gut verkauft, aber hatten vorn einfach kein Glück.“

Ob Benamar, Dustin Ernst oder auch Julius Duchscherer – alle tauchten zumindest einmal gefährlich vorm Saarbrücker Gehäuse auf. Nicht aber Danko Boskovic, der trotz seines Treffers gegen Mannheim und bei allem Bemühen den Ruf seiner Klasse immer noch schuldig bleibt. Noch einmal Benamar: „Ehrlich, wir müssen mal ein paar eklige Bälle mit dem Knie oder womit auch sonst reinmachen. Danko ist auf einem guten Weg, aber er braucht sicher noch ein bisschen Zeit, um sich besser anzupassen.“ Zeit, die der TuS eigentlich nicht bleibt: Schon am Freitag steht das Heimspiel gegen die starke U23 des 1. FC Kaiserslautern auf dem Programm. Wie das gut funktionieren kann, erklärt Benamar: „Gegen die Jungs müssen wir mit richtigem Herrenfußball überzeugen, dann klappt das auch mit dem ersten Heimsieg.“

RZ Koblenz und Region vom Montag, 8. September 2014, Seite 14.
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