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 Pokal-Spielberichte: Eintracht Trier - TuS Koblenz 1:2 (0:2)

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BeitragThema: Pokal-Spielberichte: Eintracht Trier - TuS Koblenz 1:2 (0:2)   Pokal-Spielberichte: Eintracht Trier - TuS Koblenz 1:2 (0:2) EmptyFr 26 Mai 2017 - 0:31

Zitat :
TuS Koblenz holt Pokal und viel Geld ans Deutsche Eck

Salmrohr. Es ist geschafft: Nach elf Jahren haben die Fußballer der TuS Koblenz erstmals wieder den Rheinlandpokal gewonnen. Nach dem überzeugenden 2:1 (2:0)-Sieg gegen den bisherigen Regionalliga-Rivalen und künftigen Oberligisten SV Eintracht Trier winkt der TuS neben gut 100.000 Euro „Antrittsprämie“ vom DFB in der ersten Pokal-Hauptrunde ein Gegner aus dem Profilager und damit eine weitere stolze Einnahme.

„Die Mannschaft hat sich für eine sensationelle Saison belohnt“, lobte der stolze TuS-Trainer Petrik Sander, bevor seine Spieler die erste Bierdusche über seinem Kopf entleerten. „Ich hab's ja befürchtet“, schmunzelte Sander glücklich und nippte an einer Flasche Gerstensaft. „Wenn wir das jetzt nicht verdient haben, dann nie.“ Dann wurde er wieder ernst: „Unser Erfolg ist nicht das Ergebnis von Glück, sondern von harter Arbeit.“

Im letzten und wichtigsten Spiel einer sportlich nahezu rundum gelungen Saison zeigten Sanders Schängel vor 4112 Zuschauern, darunter etwa die Hälfte begeisterte Koblenzer, vor allem in der ersten Halbzeit alle Tugenden, die sie zum Überraschungs-Aufsteiger dieser Regionalligasaison im Südwesten gemacht haben. Ruhig und besonnen pendelten sie die ersten Angriffsversuche aus und überließen den Trierern überwiegend den Ball, ahnend, dass die sowieso nicht viel damit anfangen konnten. Die entscheidenden Zweikämpfe, ob am Boden oder in der Luft, gewannen die Koblenzer, fingen ein ums andere Mal ungenaue Pässe des Gegners ab und starteten umgehend ihre Gegenattacken, die wesentlich zielstrebiger wirkten als die der Trierer. „Mit viel Ballbesitz haben wir zuletzt keine guten Erfahrungen gemacht“, erinnerte sich Sander, „wir wollten kompakt stehen und Nadelstiche setzen, weil wir wussten, dass die Trierer Fehler machen.“ Der Führungstreffer durch den Freistoß von André Marx überraschte niemanden, und dass Dimitrios Popovits mit seinem Tricksertor gleich das 2:0 nachlegte, spielte der TuS in die Karten und ließ die Trierer Köpfe sinken. Mit dem Pausenstand war der Titelverteidiger noch gut bedient.

Die Koblenzer Taktik änderte sich auch nach der Pause nicht. „Wir haben gesagt, wir verändern nichts, die Chancen ergeben sich von allein“, erläuterte Sander. Und konnte hinterher befriedigt feststellen: „Der Matchplan ist zu 100 Prozent aufgegangen.“ Mit dem Nachsatz: „Bis auf das Gegentor.“

Denn statt den alten, im direkten Duell in den vergangenen Jahren meist erfolgreicheren Rivalen mit ein paar Toren mehr so richtig abzuschießen, brachte sich die TuS durch eigene Schussligkeit am Ende noch mal in die Bredouille. Doch auch nach dem Trierer Anschlusstor glaubte keiner im Stadion ernsthaft an eine Wende, zu unbeholfen stellte sich die Eintracht an, zu wenig durchdacht waren ihre Angriffsbemühungen.

Sehr zum Ärger ihres Trainers Rudi Thömmes, dessen Spielanalyse sich auf einen wüsten Rundumschlag beschränkte: „Das war Angsthasenfußball“, stieß der einstige Trierer Pokalheld hervor, „eine bodenlose Frechheit. Ich habe den Koblenzer Spielern vor dem Anpfiff in die Augen geschaut und gesehen: Die wollen! Unsere haben auf den Boden geschaut.“

Während seine Schützlinge vor der dicht gefüllten Fankurve den TuS-Anhängern für die lautstarke Unterstützung dankten und sich den verdienten Beifall abholten, sinnierte Sander im biergetränkten Trainingsanzug: „Es ist erstaunlich: Wir haben in dieser Saison drei Mal gegen Trier gewonnen.“ Auch wenn der ehrgeizige Coach von einer Planung für den weiteren Verlauf des Tages ausnahmsweise absah („Open End, Feuer frei, mir egal“), so schweiften seine Gedanken doch in die fernere Zukunft: „Es wäre ein großer Fehler zu denken, dass wir im nächsten Jahr mit demselben Aufwand den selben Ertrag erzielen können. Wir müssen wesentlich mehr tun.“

In Andreas Glockner, Dimitrios Popovits, Michael Stahl, Daniel von der Bracke, Ricardo Antonaci und Kevin Lahn darf er auf eine Handvoll Stammspieler auch in der kommenden Spielzeit zählen. Neben Torwart Sebastian Patzler und Mittelfeldmotor Julian Grupp, mit deren Abschied zu rechnen ist, hat auch Kapitän André Marx noch nicht unterschrieben. Den zuverlässigen Abwehrchef und Torjäger lockt wohl ein (besseres?) Angebot eines anderen Vereins. Es wird weiter verhandelt. Petrik Sander geht auch als Trainer des stolzen Pokalsiegers die Arbeit nicht aus.

Die Partie im Zeitraffer:

9. Minute: Bozic legt den Ball auf dem Weg zum SVE-Tor an Dingels vorbei und wird gefoult (Gelb für Triers Kapitän).

16. Minute: Alawie versucht TuS-Keeper Patzler, der weit vor seinem Kasten steht, mit einem Heber zu überlisten, Ball fliegt am langen Pfosten vorbei – Glück für Koblenz.

20. Minute: TuS-Kapitän Marx schießt Freistoß aus 28 Metern, zentrale Position. Sein strammer Flachschuss wird von Triers Mauer unhaltbar für Schlussmann Keilmann zum 1:0 abgefälscht.

26. Minute: Popovits narrt Dingels und Maurer, legt sich den Ball per Hacke selbst vor, dringt in den Strafraum ein und vollendet zum 2:0 für Koblenz.

30. Minute: Ecke für Trier von Telch von rechts, Alawie köpft unbedrängt übers Tor.

32. Minute: Buchners Flugkopfball nach Ecke von Glockner rauscht haarscharf übers Trierer Gehäuse.

40. Minute: Telch spielt sich rechts durch und flankt vors TuS-Tor. Marx klärt vorsorglich zur Ecke.

41. Minute: Nach Telchs Eckball schießt Zinram, erneut ist der Koblenzer Kapitän zur Stelle. Diesmal bereinigt er die Situation per Kopf.

42. Minute: Flanke von Lahn, in der Mitte verpasst Bozic eine aussichtsreiche Kopfballchance.

45. Minute: Lahn trifft per Lupfer den Innenpfosten des SVE-Tores. Maurer klärt den Ball artistisch vor dem Überschreiten der Torlinie.

45. (+ 1) Minute: Schiedsrichter Zimmer pfeift zur Pause, die TuS-Fans skandieren: „Rheinlandpokal, Rheinlandpokal ...“ Im Trierer Block herrscht ernüchternde Stille.

58. Minute: Glockner trifft mit Freistoß aus 24 Metern die Latte.

61. Minute: Der eingewechselte Papadimitriou steht beim vermeintlichen Tor zum 1:2 im Abseits. Das war Triers bester Angriff im gesamten Spiel.

66. Minute: Gute Aktion des agilen Bozic, der im Strafraum von rechts schießt. Keilmann hat die Fäuste rechtzeitig oben.

70. Minute: Triers Zinram schießt aus dem Lauf von rechts zwei Meter links vorbei.

75. Minute: Stark köpft nach Freistoß von Glockner und Kopfballvorlage von Marx per Kopf zum 3:0. Das Tor zählt jedoch nicht, weil Stark zuvor seinen Gegenspieler gerempelt hat.

82. Minute: Zinram trifft aus dem Hintergrund nach einem abgewehrten Eckball zum 1:2 für Trier.

89. Minute: Schwacher Schuss von Celik nach Ecke – genau auf Patzler (fünf Minuten Nachspielzeit).

91. Minute: Trier wirft alles nach vorne, Patzler pflückt hohen Ball sicher herunter.

94. Minute: Bozic und der eingewechselte Jusufi spielen an der Trierer Eckfahne auf Zeit – kurz darauf ist Schluss.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-regionalliga/tus-koblenz_artikel,-tus-koblenz-holt-pokal-und-viel-geld-ans-deutsche-eck-_arid,1655614.html
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BeitragThema: Re: Pokal-Spielberichte: Eintracht Trier - TuS Koblenz 1:2 (0:2)   Pokal-Spielberichte: Eintracht Trier - TuS Koblenz 1:2 (0:2) EmptyFr 26 Mai 2017 - 0:32

Zitat :
Rheinlandpokal-Sieger: TuS Koblenz macht DFB-Pokaleinzug perfekt!
André Marx und Dimitrios Popovits treffen beim 2:1-Sieg gegen Eintracht Trier

Als Schiedsrichter Christoph Zimmer (Wittlich) zur Pfeife griff und das Spiel abpfiff, kannte der Jubel keine Grenzen mehr: Die TuS Koblenz hat sich den Rheinlandpokal gesichert. Nach einer hochspannenden Schlussphase setzten sich die Schängel im Endspiel verdient mit 2:1 (2:0) gegen den SV Eintracht Trier durch. Damit qualifizierte sich die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals.

Beide Teams lieferten sich vor 4112 Zuschauern im Salmtal-Stadion eine intensive Partie mit verbissen geführten Zweikämpfen. In der zehnten Minute wurde es das erste Mal gefährlich. Nach einem Freistoß von Andreas Glockner brannte es lichterloh im Trierer Strafraum. Dejan Bozic kam am langen Pfosten noch an die Kugel, konnte das Leder aber nicht mehr entscheidend kontrollieren. Auf der Gegenseite sorgte Muhamed Alawie für den ersten nennenswerten Torschuss der Eintracht. Sein Heber von der rechten Seite ging am Kasten von TuS-Schlussmann Sebastian Patzler vorbei (16.). Drei Minuten später brachte der Koblenzer Kapitän André Marx seine Mannschaft auf die Siegerstraße. Der Innenverteidiger knallte einen Freistoß aus rund 25 Metern mit purer Entschlossenheit unhaltbar in die Maschen. Doch es sollte sogar noch besser kommen für die Schängel. Dimitrios Popovits setzte sich am linken Strafraumeck gegen zwei Gegenspieler durch, behielt die Übersicht und schloss überlegt ins lange Eck zum vielumjubelten 2:0 ab (25.). Die beiden schnellen Treffer zeigten Wirkung. Eintracht Trier war geknickt, die TuS dagegen diktierte das Spielgeschehen und kam in der Folge zu guten Gelegenheiten. So wie in der 27. Minute, als ein SVE-Spieler nach einem gefährlichen Flankenball von Bozic noch den Fuß dazwischen bekam und damit Schlimmeres verhinderte. Fünf Minuten später war es Christoph Buchner, der nach einer Glockner-Ecke nur knapp mit dem Kopf scheiterte. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff dann die nächste Großchance für die TuS. In allerhöchster Not konnte Triers Simon Maurer einen Ball von Kevin Lahn noch von der Linie kratzen (45.).

Auch die erste Chance im zweiten Durchgang gehörte den Schängeln. Lahn brachte den Ball von rechts scharf vor das Tor, wo Bozic die Kugel nur knapp verpasste (48.). Auf Trierer Seite probierte es Christian Telch in der 51. Minute mit einem Schuss von der linken Strafraumkante, das Leder ging ein gutes Stückchen am Kasten vorbei. Nach einer knappen Stunde hielt das Aluminium die Eintracht im Spiel. Ein zentraler Freistoß von Glockner ging an die Unterkante der Latte, den anschließenden Kopfball des lauernden Bozic konnte SVE-Keeper Chris Keilmann schließlich sicher festhalten (58.). In der 61. Minute jubelte das Trierer Publikum bereits, doch der vermeintliche Eintracht-Torschütze stand beim Abschluss im Abseits. Es ging Schlag auf Schlag weiter: Popovits (63.) und Bozic (66.) hatten für die Koblenzer das 3:0 auf dem Fuß, vergaben aber. Die Schlussphase brach an – und plötzlich mussten die TuS-Fans zittern. Nach einem Eckball landete der Ball vor die Füße von Jonathan Zinram, der mit einem strammen Schuss aus 16 Metern auf 1:2 verkürzte (83.). Die Eintracht witterte Morgenluft und warf noch einmal alles nach vorne. Doch die über die gesamte Spielzeit leidenschaftlich kämpfenden Koblenzer wehrten die Angriffe der Trierer allesamt erfolgreich ab. Nach einer insgesamt fünfminütigen Nachspielzeit wurden die Schängel dann erlöst und durften den Pokalsieg ausgelassen mit ihren Fans feiern.

Quelle: www.tuskoblenz.de
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