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 Spielberichte: TuS Koblenz - TSV Eintracht Stadtallendorf 1:0 (0:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - TSV Eintracht Stadtallendorf 1:0 (0:0)   Sa 16 Sep 2017 - 19:03

Zitat :
Geschafft: TuS feiert bei Oberwerth-Rückkehr ersten Saisondreier
1:0 gegen Eintracht Stadtallendorf

Der erste Ligasieg der TuS Koblenz ist unter Dach und Fach. Bei der Rückkehr ins Stadion Oberwerth bezwang die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander den Aufsteiger TSV Eintracht Stadtallendorf vor 1275 Zuschauern mit 1:0 (0:0).

Die Gäste spielten von Beginn an forsch auf. Laurin Vogt am langen Pfosten (9.) und Kapitän Kevin Vidakovics per Kopf (11.) verfehlten jeweils das anvisierte Ziel, ehe wenig später TuS-Keeper Chris Keilmann das erste Mal gefordert war. Mit einer Glanzparade rettete der Schlussmann gegen einen Schuss von Israel Suero Fernandez und verhinderte damit das frühe 0:1 (16.). Auf der Gegenseite kam die TuS wie aus dem Nichts zu einer großen Chance. TSV-Torhüter Hrvoje Vincek verlor das Leder an Ricardo Antonaci, der aber nicht genügend Druck hinter den Ball bekam. Kristian Gaudermann konnte letztlich kurz vor der Linie klären (23.). Wenig später waren wieder die schnellen und ballsicheren Gäste im Vorwärtsgang. Nach einer Ecke von links lenkte Keilmann den anschließenden Kopfball von Vidakovics reaktionsschnell um den Pfosten (25.). Die erste halbe Stunde hatte Stadtallendorf das Kommando, dann aber biss sich die TuS mehr und mehr ins Spiel hinein. Einen langen Einwurf von Andreas Glockner köpfte der aufgerückte Koblenzer Kapitän André Marx über das Tor (31.). Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff brannte es nach einem Glockner-Eckball lichterloh im Eintracht-Strafraum. Del Angelo Williams konnte einen Ball von Michael Stahl in höchster Not noch von der Linie kratzen, und auch der anschließende Nachschuss von Dino Bajric war alles andere als ungefährlich. Bis zum Halbzeitpfiff kam die TuS durch Erik Wekesser (43., 45.) noch zu zwei weiteren guten Gelegenheiten.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Gästefans den Torschrei bereits auf den Lippen. Über Gaudermann und Erdinc Solak kam die Kugel zu Vogt. Dieser visierte das lange Toreck an, nur haarscharf rauschte das Leder am Kasten vorbei (52.). Für die TuS hatte kurz darauf Kevin Lahn das 1:0 vor Augen. Der Schängel war bei einem Konter auf und davon, konnte im letzten Moment aber noch von Muhamet Arifi gestoppt werden (54.). Nach einer kurzen Verschnaufpause nahm das Spiel Mitte der zweiten Hälfte rasant an Fahrt auf. Stahl eroberte im Mittelfeld den Ball und leitete die Kugel weiter zu Dejan Bozic. In höchster Not konnte ein Gästespieler den enteilten Koblenzer noch aufhalten (68.). Nur eine Minute später fast das 1:0 für die Gäste: Nach einem Flankenball von Gaudermann zog Williams ab. Das Leder knallte gegen die Latte und sprang kurz vor der Linie wieder auf. Nun ging es hin und her. Eine Flanke von TuS-Rechtsverteidiger Ricardo Antonaci verpasste Bozic am Fünfmeterraum nur ganz knapp (71.). Die Erlösung für alle TuS-Fans dann in der 77. Spielminute. Der eingewechselte Marco Koch nahm die Kugel im Sechzehner an und versenkte das Leder am gegnerischen Torwart vorbei zur Koblenzer Führung. Sechs Minuten später hatte Koch sogar das 2:0 auf dem Fuß, sein Schuss konnte von einem TSV-Spieler noch zur Ecke abgefälscht werden. Die restliche Spielzeit inklusive einer nervenaufreibenden fünfminütigen Nachspielzeit überstand die TuS unbeschadet, und so konnte am Ende der erste Dreier der Saison bejubelt werden.

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - TSV Eintracht Stadtallendorf 1:0 (0:0)   Sa 16 Sep 2017 - 19:05

Zitat :
Im eigenen Stadion gelingt TuS Koblenz endlich der erste Sieg

Mit dem ersten Saisonsieg hat Fußball-Regionalligist TuS Koblenz die Rückkehr ins Stadion Oberwerth gefeiert. Das schwer erkämpfte 1:0 (0:0) gegen Aufsteiger Eintracht Stadtallendorf sicherte der eingewechselte Marco Koch in der 77. Minute.

Vor nur 1275 Zuschauern (TuS-Vorsitzender Arnd Gelhard: „Ich hatte auf mehr gehofft“) wurde der TuS beim lang ersehnten Erfolgserlebnis allerdings auch eine gehörige Portion von dem Spielglück zuteil, das ihr zuletzt so häufig gefehlt hatte. Die spielstarken Gäste, nach ihrem guten Saisonstart mit 15 Punkten aus sieben Spielen voller Selbstbewusstsein, vergaben eine Handvoll guter Möglichkeiten. Die beiden besten: Bereits in der 5. Minute stürmten gleich vier Gästespieler nach einem abgewehrten Koblenzer Eckball in die gegnerische Hälfte und hatten zunächst nur Ricardo Antonaci, dann auch Kevin Lahn gegen sich. Doch statt die Kontersituation in aller Ruhe auszuspielen, beendete ein hektischer Pass ins Niemandsland die Gefahr für die TuS. Und Mitte der zweiten Halbzeit knallte Gästestürmer Del Angelo Williams den Ball freistehend an die Unterkante der Latte, von wo der Ball jedenfalls nicht hinter der Linie aufsprang (67.). „Der Ball muss natürlich rein“, kommentierte Gästetrainer Dragan Sicaja, „wir haben es verpasst, bei einem angeschlagenen Gegner zum richtigen Zeitpunkt das Tor zu machen.“

Auch die TuS hätte früher in Führung gehen können. Zum Beispiel in der 20. Minute, als Ricardo Antonaci dem Stadtallendorfer Torwart Hrvije Vincek weit außerhalb des Strafraums den Ball abluchste, ihn dann mit dem linken Fuß aber nicht fest genug Richtung leeres Tor beförderte. So konnte Gaudermann noch klären. Und als Lahn sich bis auf die Grundlinie durchgedribbelt hatte, kam Dejan Bozic an dessen Flanke nicht heran (69.).

So blieb es dem eingewechselten Marco Koch vorbehalten, die TuS-Fans zu erlösen. Nach schöner Vorarbeit von Bozic tanzte der Sommer-Neuzugang, der die ersten Spiele wegen einer Gehirnerschütterung verpasst hatte, im Strafraum seinen Gegenspieler mustergültig aus und platzierte den Ball mit dem rechten Fuß ins lange Eck. Wenig später zog Koch von der Strafraumgrenze mit links ab, wurde aber geblockt. „Der hätte auch drin sein können“, meinte der gebürtige Limburger anschließend.

„Beide Mannschaften hatten Chancen, das Spiel zu gewinnen“, analysierte TuS-Trainer Petrik Sander, „wir hatten einmal die nötige Entschlossenheit und ein Quäntchen Glück. Endlich hat sich Mannschaft belohnt für den großen Aufwand, den sie betreibt.“

TuS Koblenz: Keilmann – Antonaci, Marx, Schüler, Müller – Stahl, Bajric – Lahn (58. Koch), Wekesser (82. Lorenzoni), Glockner (58. von der Bracke) – Bozic.

Eintracht Stadtallendorf: Vincek – Gaudermann (80. Heuser), Vidakovics, Auer, Dinler – Arifi (73. Doeringer), Baltic – Suero, Solak, Vogt (84. Miric) – Williams.

Schiedsrichter: Philipp Lehmann (Seitingen-Oberflacht).

Zuschauer: 1275

Tor: 1:0 Marco Koch (77.).

Quelle: https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-regionalliga_artikel,-im-eigenen-stadion-gelingt-tus-koblenz-endlich-der-erste-sieg-_arid,1704355.html
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TuS-Thomas
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - TSV Eintracht Stadtallendorf 1:0 (0:0)   Mo 18 Sep 2017 - 11:26

Zitat :
Auf dem Oberwerth kehrt das Glück zurück zur TuS
Fußball-Regionalliga Koblenz feiert gegen Stadtallendorf ersten Saisonsieg

Koblenz. Im eigenen Stadion ist das Spielglück zurückgekehrt zur TuS Koblenz. Der eingewechselte Marco Koch sicherte dem Fußball-Regionalligisten gegen Aufsteiger Eintracht Stadtallendorf mit seinem goldenen Tor zum 1:0 (0:0) den schwer erkämpften ersten Saisonsieg. Wegen Umbauarbeiten im Oberwerth-Stadion, unter anderem der (noch nicht endgültig abgeschlossenen) Erneuerung der Laufbahn für die Leichtathleten, hatte die TuS bekanntlich ihre ersten Heimspiele in Montabaur und Mülheim-Kärlich austragen müssen.

Trotzdem wollten nur 1275 Neugierige das erste echte Heimspiel der TuS sehen, darunter eine stimmstarke Fangruppe der Gäste aus Mittelhessen. TuS-Vorsitzender Arnd Gelhard war von dem geringen Zuschauerinteresse enttäuscht: „Ich hatte auf mehr gehofft.“

Am Ende überwog jedoch auf Koblenzer Seite die Erleichterung über den gelungenen Schritt aus dem Tabellenkeller. „Das war schließlich keine Laufkundschaft“ lobte TuS-Trainer Petrik Sander den Gegner, der mit dem Selbstbewusstsein eines gelungenen Saisonstarts (15 Punkte aus sieben Spielen) auftrat und sich die ersten Chancen erspielte. Bereits in der 5. Minute stürmten gleich vier Gästespieler nach einem abgewehrten Koblenzer Eckball in die gegnerische Hälfte und hatten zunächst nur Ricardo Antonaci, dann auch Kevin Lahn gegen sich. Doch statt die Kontersituation in aller Ruhe auszuspielen, beendete ein hektischer Pass ins Niemandsland die Gefahr für die TuS. Danach verhinderte Chris Keilmann im TuS-Tor mit guten Paraden gegen Fernandez Suero (15.) und Kevin Vidakovics (24.) den Rückstand.

Die Koblenzer hatten zunächst nicht viel mehr als lange Bälle und die stets gefährlichen Einwürfe und Freistöße von Andreas Glockner zu bieten. Mit einer Ausnahme: Als der aufgerückte Verteidiger Antonaci dem leichtsinnig dribbelnden Gästekeeper Hrvoje Vincek den Ball abluchste, war sein anschließender Linksschuss zu schwach, um aus gut 40 Metern bis ins leere Tor zu rollen; Stadtallendorfs Verteidiger Kristian Gaudermann lief den Ball noch vor der Torlinie ab (20.). „Wenn der Ball auf dem rechten Fuß liegt, schieße ich ihn rein“, ärgerte sich Antonaci, „aber natürlich muss ich ihn auch mit links reinmachen.“

Kurz vor der Pause zeigte sich die TuS dann zweimal in kurzer Folge vor dem Gästetor. Doch weder Dino Bajric (38.), dessen Schuss nach einer flach hereingegebenen Ecke Muhamet Arifi von der Linie kratzte, noch Erik Wekesser, dessen Lupfer Torwart Vincek wie ein Volleyballer aus dem Strafraum pritschte (42.), konnten die ersehnte Halbzeitführung erzielen.

An Torchancen auf beiden Seiten mangelte es auch im zweiten Durchgang nicht. Die Gäste wurden immer wieder durch den offensivstarken Rechtsverteidiger Gaudermann über die Außenbahn gefährlich. Gaudermann legte auch auf für Del Angelo Williams, der freistehend nur die Unterkante der Latte traf (67.).

Die TuS, deren Defensivarbeiter Michael Stahl nach seinem Nasenbeinbruch mit einer Gesichtsmaske auflief und gelegentlich Orientierungsprobleme zu haben schien, kam im Mittelfeld kaum zurecht gegen das flüssige Kombinationsspiel der Mittelhessen und verlegten sich stattdessen wie gehabt häufig auf lange Bälle. Nach einer knappen Stunde nahm Trainer Petrik Sander in Andreas Glockner und Kevin Lahn beide Außenspieler gleichzeitig vom Feld und reagierte auf Nachfragen erstaunlich dünnhäutig: „Beide waren angeschlagen“, sagte der Coach, „wir waren der Meinung, dass die Auswechslungen gut für unser Spiel sind.“

So kam's denn auch, als der eingewechselte Marco Koch seinen Gegenspieler Muhamet Arifi im Strafraum nach allen Regeln der Stürmerkunst austanzte und den Ball überlegt mit dem rechten Fuß ins lange Eck platzierte. „Das ist ein schönes Gefühl, gleich im ersten Heimspiel direkt ein Tor zu machen“, freute sich der gebürtige Limburger, der über Wehen Wiesbaden, die Stuttgarter Kickers und den SSV Ulm den Weg zurück in die Heimatregion gefunden hatte. „Hier kann meine Familie zum Zugucken kommen“, nannte der beidfüßige Offensivmann, der kurz nach seinem Tor bei einem aussichtsreichen Linksschuss gerade noch abgeblockt wurde, einen Vorteil seines Wechsels.

Die ersten Spiele hatte der 21-Jährige wegen einer Gehirnerschütterung verpasst, nach seiner Genesung kam er nun zum dritten Mal von der Bank. Ansprüche auf die Anfangself will Koch trotz ansprechender Leistung nicht stellen: „Wir haben viel Qualität in der Mannschaft. Ich versuche, mich reinzukämpfen, aber das liegt an jedem selbst.“

In der Schlussphase geriet der Koblenzer Sieg nicht mehr in Gefahr, clever und routiniert hielten die Schängel ihre Gäste auch in der vierminütigen Nachspielzeit von der Gefahrenzone fern. „Solche Spiele gehören zum Lernprozess für einen Aufsteiger“, nahm Stadtallendorfs Trainer Dragan Sicaja die für sein Team unglückliche Niederlage erstaunlich gelassen hin. „Wir haben guten Fußball gespielt, aber den richtigen Moment versäumt, gegen eine angeschlagene Mannschaft das Tor zu erzielen. Aber bei uns ist alles gut.“ Lässt sich leicht sagen angesichts eines 15-Punkte-Polsters.

Kollege Sander analysierte: „Beide Mannschaften hatten Chancen, das Spiel zu gewinnen. Wir hatten in der entscheidenden Szene einmal die nötige Entschlossenheit und ein Quäntchen Glück. Endlich hat sich die Mannschaft belohnt für den großen Aufwand, den sie betreibt.“

Bereits am Dienstag (19.30 Uhr) will TuS Koblenz im Drittrundenspiel beim Bezirksligisten SG Müden/Moselkern/Treis-Karden den nächsten Schritt zur Verteidigung des Rheinlandpokals tun. Denn der Traum vom großen Pokalabend gegen einen Erstligisten auf dem Oberwerth, der lebt noch immer.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 18. September 2017, Seite 14.
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