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 Spielberichte: SpVgg Neckarelz - TuS Koblenz 1:2 (1:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: SpVgg Neckarelz - TuS Koblenz 1:2 (1:0)   So 19 Okt 2014 - 19:28

Zitat :
Zweiter Sieg in Folge: Die TuS gewinnt 2:1 bei der SpVgg Neckarelz!
Benamar und Steuke schießen die Schängel zum verdienten Erfolg - Startelfdebüt für Dominik Schmidt

Der zweite Sieg in Folge ist perfekt! Am Samstagnachmittag feierte die TuS in der Regionalliga Südwest einen verdienten 2:1-Erfolg bei der SpVgg Neckarelz. Dabei hatte die TuS nach einem frühen Gegentreffer von Giuseppe Burgio schon mit 0:1 zurückgelegen (11.). Dank einer hochkonzentrierten Leistung über 90 Minuten drehten die Schängel das Spiel und kamen nach Treffern von Samir Benamar (47., Foulelfmeter) und dem eingewechselten Kevin Steuke (81.) zum zweiten Auswärtssieg in dieser Saison. Durch den Dreier kletterte die TuS auf den 16. Tabellenplatz, bleibt aber nach wie vor mitten im Abstiegskampf.

U23-Kapitän Dominik Schmidt kam ausgerechnet beim wichtigen Auswärtsspiel in Neckarelz zu seinem Startelfdebüt. Ebenfalls rückte Akiyoshi Saito ins Team. Bence Szenes und Julius Duchscherer nahmen hingegen auf der Ersatzbank Platz.

Die TuS erwischte den besseren Start in die Partie und hatte nach zwei Minuten schon die 1:0-Führung auf dem Fuß. Wie in der vergangenen Woche stand dabei Innenverteidiger André Marx sehr früh im Mittelpunkt. Aus 30 Metern jagte er einen Freistoß nur Zentimeter über die Latte (2.). Kurz darauf hätte TuS-Torjäger Danko Boskovic beinahe wieder zugeschlagen: Nach einer schnellen Kombination über Hadzic, Saito und Ernst fehlten dem 32-Jährigen im Zentrum nur wenige Zentimeter zum Torerfolg (10.). Praktisch im Gegenzug dann die völlig überraschende 1:0-Führung für die Gastgeber, die vor dem Spiel gegen die TuS drei Ligaspiele hintereinander gewinnen konnten. Nach einer Abele-Hereingabe stand TuS-Innenverteidiger Daniel Reith bei einem Kopfball von Top-Torjäger Szimayer noch genau richtig, doch der Ball landete genau vor den Füßen von Giuseppe Burgio, der keine Mühe hatte das Leder aus acht Metern in die Maschen zu knallen (11.). Die TuS wirkte keineswegs geschockt, sondern antwortete mit zahlreichen Angriffen in Richtung SpVgg-Tor. Nach einem Eckball von Samir Benamar klärte Gerstle auf der Linie scheinbar mit dem Unterarm auf der Linie. Der Elfmeterpfiff vom ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Michael Kempter aus Sauldorf blieb hingegen aus (14.). Glück hatten die Gastgeber auch fünf Minuten später als der aufgerückte André Marx einen Benamar-Eckball aus fünf Metern an die Latte köpfte (18.). Nur noch einmal tauchten die Gastgeber nach einem Konter gefährlich im Strafraum der TuS auf, aber Torschütze Burgio scheiterte am starken Keeper Fabrice Vollborn (21.). Die TuS war das bessere Team, optisch überlegen und hatte auch deutlich mehr Ballbesitz. Vor allem die schnellen Spielzüge über die Außen bereiteten den Gastgebern immer wieder große Probleme. Der bärenstarke TuS-Kapitän Michael Stahl erkämpfte sich mehrmals im Mittelfeld das Leder und dann ging es über Saito, Benamar, Ernst und Boskovic ganz schnell nach vorne. So auch in der 30. Spielminute. Rechtsverteidiger Dominik Schmidt bediente mit einem langen Ball TuS-Sturmspitze Danko Boskovic, der den Ball geschickt in den Lauf von Saito verlängerte. Doch freistehend vor dem Gäste-Tor versagten dem Japaner die Nerven, der starke SpVgg-Torwart Wehr schnappte sich im letzten Moment das Leder (30.). Kurz vor dem Pausenpfiff legte die TuS noch einmal nach. Einen abgefälschten Ernst-Schuss kratzte Wehr von der Linie (35.), zwei Minuten später kam Boskovic einen Schritt zu spät (37.). Die letzte Chance der ersten Halbzeit dann für Kapitän Michael Stahl. Ganz stark wurde der Mittelfeldspieler von Boskovic 16 Meter vor dem Tor in Szene gesetzt, doch der 27-Jährige legte sich den Ball noch einmal vor, statt direkt abzuziehen (42.). Die 1:0-Führung der Gastgeber war zum Pausenpfiff mehr als schmeichelhaft.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit legte die TuS los wie die Feuerwehr. Der Gegner wurde sofort unter Druck gesetzt, Saito konnte nach einem Ballgewinn nur per Foul gestoppt werden. Beim anschließenden Freistoß durch Benamar dann ein Pfiff von Schiedsrichter Michael Kempter. Niklas Horn hatte Kapitän Michael Stahl im Luftkampf zu Boden gerissen. Klare Sache: Foulelfmeter. Samir Benamar trat an und verwandelte sicher durch die Mitte zum mehr als verdienten 1:1-Ausgleich (47.). Nach dem Treffer der Schängel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 50. Minute landete nach einem Ernst-Kopfball der Schuss von Saito am linken Außenpfosten, allerdings hatte Schiedsrichter Kempter die Szene aufgrund eines Handspiels abgepfiffen. Auf der anderen Seite scheiterte SpVgg-Torjäger Szimayer nach einem Ballverlust der TuS mit seinem Schlenzer am Pfosten (52.). Die TuS nahm das Heft nach 60 Minuten wieder deutlich mehr in die Hand und war dem 2:1-Führungstreffer deutlich näher als die Gastgeber. Die größte Chance vergab der schnelle Benamar nach einem traumhaften Pass von Saito in die Spitze. Letztlich setzte der Offensivspieler den Ball mit einem Schlenzer freistehend am rechten Pfosten vorbei (60.). Zwei Minuten später dann ein super Reflex von SpVgg-Keeper Wehr: Einen Boskovic-Volleyknaller lenkte er über die Latte (62.). Nach einer Eckball-Serie der TuS war der Neckarelzer Torwart dann wieder zur Stelle. Auch den Kopfball von Daniel Reith konnte er mit den Fingerspitzen über das Tor lenken (63.). Es spielte nur noch die TuS. In der 69. Minute stand dann wieder das Duo Saito-Benamar im Mittelpunkt: Wiederum bediente der Japaner den Flügelflitzer mit einem starken Zuspiel. Dieses Mal versuchte Benamar den Keeper zu umkurven, allerdings blieb Wehr erneut Sieger und klärte im letzten Moment zur Ecke (69.). Eldin Hadzic vergab nach Boskovic-Pass aus 14 Metern die nächste gute Chance für die TuS, sein Schuss zischte knapp über die Latte (74.). In der 81. Minute dann der Auftritt des eine Minute zuvor eingewechselten Kevin Steuke. Eigentlich wurde Danko Boskovic im Luftkampf von gleich zwei Gegenspielern gefoult, allerdings entschied Schiedsrichter Kempter auf Vorteil. Der 21-Jährige schnappte sich die Kugel auf der linken Außenbahn und zog dann geschickt in die Mitte. Er legte sich den Ball auf seinen starken linken Fuß und knallte das Leder schließlich aus 18 Metern zum 2:1 in die Maschen (81.). Es war der erste Ballkontakt für Steuke, der gerade einmal 60 Sekunden auf dem Platz stand. Letztlich brachte die TuS den verdienten Auswärtssieg bei der SpVgg Neckarelz über die Zeit und fuhr damit den nächsten wichtigen Dreier im Abstiegskampf ein.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: SpVgg Neckarelz - TuS Koblenz 1:2 (1:0)   Di 21 Okt 2014 - 1:34

Zitat :
Steukes linke Klebe macht TuS Koblenz glücklich
Fußball-Regionalliga Starke Leistung beschert dem Nessos-Team einen 2:1-Sieg in Neckarelz

Neckarelz. Na bitte, es geht doch. Fußball-Regionalligist TuS Koblenz hat allen Untergangsszenarien getrotzt und mit dem 2:1 (0:1)-Sieg bei der SpVgg Neckarelz einen zarten Hauch von Aufbruchsstimmung erzeugt. Mit dem zweiten Dreier in Folge haben die Koblenzer nicht nur „Anschluss ans untere Mittelfeld gefunden“, wie Präsidiumsmitglied Frank Linnig ganz vorsichtig anmerkte, sondern auch ein fußballerisches Ausrufezeichen gesetzt. Selbst die Gastgeber, nach drei Siegen in Folge höchst zuversichtlich in die Partie gegen den vermeintlichen Abstiegskandidaten gegangen, gaben hinterher unisono zu: TuS Koblenz war die bessere Mannschaft.

Dabei begann es eigentlich wie (fast) immer. Die TuS begann gefällig – und kassierte früh ein Gegentor. Gerade mal zehn Minuten waren gespielt, als Giuseppe Burgio einen schlecht abgewehrten Eckball vom Elfmeterpunkt volley und humorlos unter die Latte donnerte. „Nach dem frühen 0:1 dachte ich, wir können auch gleich nach Hause fahren“, gestand Linnig, „doch die Mannschaft hat mich glücklicherweise eines Besseren belehrt.“ Nach einer kurzen Schockphase kämpften sich die Gäste zurück ins Spiel und hatten mehr und bessere Chancen als der Gegner. Nach einem der gefährlichen Eckbälle, den Samir Benamar von rechts mit dem linken Fuß hereingedreht hatte, köpfte André Marx an den Pfosten (19.), Akihiro Saito scheiterte beim Versuch, Torwart Marcel Wehr auszuspielen (28.), und dem Schrägschuss des flankenfreudigen Dustin Ernst fehlte es an Wucht und Präzision (33.). Hinten stand die TuS sicher. Nur einmal ließ sich die Koblenzer Abwehrreihe ausspielen, Torschütze Burgio schob den Ball diesmal Fabrice Vollborn in die Arme (20.). „So eine Führung wie unsere kann passieren, sie war aber irgendwo nicht verdient“, fasste der Neckarelzer Trainer Peter Hogen die erste Halbzeit zusammen, „die Koblenzer waren bissiger und griffiger.“ Sein Koblenzer Kollege Evangelos Nessos sah das ähnlich („Die erste Halbzeit war gar nicht mal so schlecht.“), erkannte aber auch Verbesserungsbedarf: „Uns haben fünf bis zehn Prozent gefehlt, um uns auch zu belohnen.“ Die erste Belohnung gab's dann gleich nach Wiederbeginn. Als Ernst einen Freistoß vors Tor schlug und alle Augen dem Ball folgten, gingen an der Strafraumgrenze Niklas Horn und Michael Stahl zu Boden. Der Schiri-Assistent gab Zeichen, und Referee Michael Kempter zeigte auf den Elfmeterpunkt.

„Mein Gegenspieler hat mich vorher schon mehrfach mit einem regelrechten Wrestler-Griff umgerissen“, schilderte der TuS-Kapitän die Vorgeschichte, „darauf habe ich das Schiedsrichtergespann in der Halbzeit hingewiesen. Und in dieser Situation war's genauso.“ Die Gastgeber empörten sich über den Strafstoßpfiff, aber gesehen hatte keiner etwas – mit Ausnahme des Linienrichters.
Samir Benamar, der trotz eines Bänderrisses im linken Knöchel 83 Minuten lang für mächtig Betrieb auf der linken Seite sorgte, schnappte sich den Ball, täuschte Torwart Wehr und erzielte den Ausgleich (47.). „Ich bin sehr ehrgeizig und will mich immer durchsetzen“, erklärte der 22-jährige gebürtige Marokkaner seinen Mut, mit dem er seine Kollegen ansteckte.

Einmal noch stockte den TuS-Fans der Atem, als der ansonsten abgemeldete Torjäger Sebastian Szimayer den Pfosten des Koblenzer Tores traf (51.). Den Rest der Spielzeit dominierte die TuS, angeführt von ihrem wie aufgedreht wirbelnden Kapitän. „Der Stahl ist ja in der zweiten Halbzeit regelrecht über den Platz geflogen“, staunte ein Neckarelzer Offizieller. Gefühlt 90 Prozent gewonnene Zweikämpfe waren die Basis, dazu setzten die Gäste auch spielerische Akzente. Der krönende Torschuss gelang Kevin Steuke zwei Minuten nach seiner Einwechslung, als er von rechts in die Mitte zog und mit seinem starken linken Fuß den Ball unhaltbar ins Eck zirkelte (81.). „Der Trainer hat es mir genau so gesagt, wie es passiert ist“, berichtete Steuke nach seinem ersten Saisontor, und Nessos bestätigte: „Ich habe oft gefordert, dass er mal seine linke Klebe einsetzt. Endlich hat er es gemacht.“ Und bei Teamkollegen und Fans im sonnendurchfluteten Odenwald ungeahnte Glückshormone freigesetzt.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 20. Oktober 2014, Seite 24.
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