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 Spielberichte: Waldhof Mannheim - TuS Koblenz

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: Waldhof Mannheim - TuS Koblenz   Sa 21 März 2015 - 17:26

Zitat :
TuS dreht Rückstand und schenkt Sander den Sieg
Fußball-Regionalliga Südwest Die Koblenzer landen ein wichtiges 2:1 in Mannheim – Steuke schießt nach 196 Minuten das erste Tor in diesem Jahr

Mannheim. Frei nach dem Motto „Totgesagte leben länger“ holte die TuS Koblenz den dritten Auswärtssieg in dieser Saison, in der prekären Situation zudem auch noch ein eminent wichtiger: Im Spiel der Fußball-Regionalliga Südwest gelang dem Tabellenletzten vor 2398 Zuschauern ein zwar erhofftes, aber nicht unbedingt erwartetes 2:1 (2:1) beim SV Waldhof Mannheim. Angenehme Begleiterscheinung: Mit den Punkten 14 bis 16 gab die Elf von Trainer Petrik Sander die Rote Laterne ab und kletterte im Tableau am SVN Zweibrücken und auch am KSV Baunatal vorbei.Dass der Koblenzer Coach kein Freund eines starren und ständig wiederkehrenden Spielsystems ist, wurde im Carl-Benz-Stadion deutlich: Nach dem 4-4-2 gegen Nöttingen und dem 4-1-4-1 in Hoffenheim war es diesmal ein 4-2-3-1, das die Koblenzer auf dem Rasen präsentierten. Zudem hatte Sander zwei Veränderungen an der Startformation vorgenommen. Eine, weil er musste, eine, weil er wollte: Für den gesperrten Angelo Hauk spielte Samir Benamar auf dem linken Flügel. Und André Marx trat auf seiner angestammten Position als Innenverteidiger in Erscheinung. Dafür ging Stefan Hickl auf die rechte Seite, wo der verletzte Sven Wurm fehlte. Eldin Hadzic fand zunächst keine Berücksichtigung, für ihn durfte Dustin Ernst außen in der Dreier-Mittelfeldreihe ran.

Das Spiel hatte es in den ersten 20 Minuten wahrlich in sich. Zwei Tore in einem Auswärtsspiel hatte die TuS in dieser Saison zwar auch schon in Nöttingen (2:0) und Neckarelz (2:1) erzielt, aber noch nicht in einer derart raschen Abfolge. Und dabei mussten die Gäste den Nackenschlag eines frühen Rückstands verdauen. Nach einer Ecke von Philipp Förster kam der aufgerückte Abwehrrecke Mike Schulz zentral vorm von Fabrice Vollborn gehüteten Koblenzer Kasten relativ ungehindert zum Kopfball – 1:0 (10.). Doch wer nun glaubte, diese Begegnung würde ein ähnlich böses Ende nehmen wie die zwei vorangegangenen, sah sich schnell getäuscht. Ziemlich unbeeindruckt spielte die TuS jetzt munter nach vorn. Marco Quotschalla wurde im Getümmel vorm Mannheimer Gehäuse elfmeterwürdig behindert, doch den durchaus fälligen Pfiff konnte sich der Unparteiische sparen. Denn Kevin Steuke schaltete im Fünfmeterraum des SVW am schnellsten und drückte den Ball zum Ausgleich über die Linie (16.). Es war der erste Treffer der Schängel im Kalenderjahr nach zuvor torlosen 195 Spielminuten.

Die Platzherren wirkten nun geschockt, das nutzten die Schängel rigoros aus. Nach schnellem Spielaufbau enteilte Benamar seinem Bewacher Marco Müller über die linke Angriffsseite und schlug im Strafraum noch einen Haken. Müller fädelte ein und brachte die Nummer 29 der Koblenzer zu Fall. Der Schiedsrichter zögerte nur kurz, dann zeigte er auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß vollstreckte der Gefoulte selbst mit einem gezielten Flachschuss ins Eck und ließ sich dabei auch nicht vom gellenden Pfeifkonzert des Mannheimer Anhangs hinterm Tor beirren – 1:2 (20.).

Bis zur Pause musste die TuS aber noch einige bange Momente überstehen. SVW-Kapitän Robin Neupert (29.) sowie Alban Ramaj (44.) und Yannick Tewelde (45.) hatten den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten aber jeweils kläglich in vielversprechender Position. Nur neun Minuten nach Wiederanpfiff kam Hadzic für Ernst ins Spiel und agierte fortan als hängende Spitze hinter dem vorne allein lauernden Quotschalla, Steuke ging auf die rechte Mittelfeldseite. Nach dem Wechsel blieb der SVW am Drücker: Erst forderten die Mannheimer einen Elfmeter, als Müller im Strafraum der TuS zu Boden ging (58.), dann scheiterte Morris Nag aus nur sechs Meter Entfernung kaum 120 Sekunden später am glänzend reagierenden Fabrice Vollborn.

Danach versuchten es die Mannheimer mit der sprichwörtlichen Brechstange, doch die Gäste ließen nicht mehr allzu viel zu. Nur bei der Chance für den eingewechselten Shkemb Miftari musste der Anhang der Schängel und auch die Trainerbank tief durchatmen, doch er schoss freistehend übers anvisierte Ziel (84.). Letztlich blieb es beim in der Summe erst vierten Saisonerfolg der Gäste. Aufgrund der Spielanteile nicht unbedingt verdient, aber in jedem Fall hart erkämpft. So kann es im Sinne der Koblenzer punktemäßig sicher gerne weitergehen. Was in Mannheim noch für Aufsehen sorgte, war ein unschönes Handgemenge nach dem Abpfiff auf dem Platz, als einige erhitzte Gemüter aneinandergerieten, letztlich ohne gravierende Folgen.

Die nun folgenden Aufgaben der Koblenzer in der Regionalliga sind nicht ohne: Erst muss sich die TuS am Samstag nächster Woche im Stadion Oberwerth gegen den aufstiegsambitionierten 1. FC Saarbrücken beweisen, nur drei Tage später steht die ebenfalls kniffelige Herausforderung beim 1. FC Kaiserslautern II auf dem Programm.

Mannheim: Broll - Müller, Schulz (46. Yazgan), Neupert, Mesfin - Radojewski, Nag - Tewelde (68. Alami Bazza), Förster, Straub (46. Miftari) - Ramaj.

Koblenz: Vollborn – Hickl, A. Marx, Matuwila, Lietz - Softic (78. Göderz) - Ernst (54. Hadzic), Boskovic, Benamar - Steuke (90.+3 Fritsch), Quotschalla.

Schiedsrichter: Nicolas Winter (Hagenbach).

Zuschauer: 2398.

Tore: 1:0 Schulz (10.), 1:1 Steuke (16.), 1:2 Benamar (20., Foulelfmeter).

Gelbe Karten: Müller, Alami Bazza, Radojewski - Softic, Hadzic, Quotschalla, Göderz.

Das nächste Spiel für Koblenz: am Mittwoch, 25. März, im Rheinlandpokal beim VfB Wissen.

RZ Koblenz und Region vom Samstag, 21. März 2015, Seite 27.
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BeitragThema: Re: Spielberichte: Waldhof Mannheim - TuS Koblenz   Sa 21 März 2015 - 17:28

Zitat :
Schängel geben niemals auf! Die TuS gewinnt 2:1 bei Waldhof Mannheim
Die TuS dreht Rückstand - Doppelschlag durch Steuke und Benamar - Sander-Elf klettert auf 16. Tabellenplatz

Im Kampf um den Klassenerhalt setzte die TuS durch einen verdienten 2:1-Erfolg beim SV Waldhof Mannheim am Freitagabend ein Lebenzeichen. Die Mannschafts von Cheftrainer Petrik Sander drehte die Partie beim fünftheimstärksten Team der Liga nach einem Gegentreffer von Mike Schulz in der 10. Spielminute. Ein Abstauber-Tor von Kevin Steuke (16.) und ein verwandelter Strafstoß von Samir Benamar (20.) führten die TuS zum Auswärtssieg in Mannheim. Durch den dritten Dreier in der Fremde kletterte die TuS vorübergehend auf den 16. Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest.

Cheftrainer Petrik Sander veränderte sein Team vor 2398 Zuschauern – darunter rund 100 TuS-Fans – im Vergleich zur 0:2-Niederlage bei der TSG 1899 Hoffenheim II auf insgesamt drei Positionen. Für den gesperrten Angelo Hauk spielte Samir Benamar auf dem linken Flügel, Dustin Ernst ersetzte Eldin Hadzic im Mittelfeld und André Marx rückte nach seiner Rotsperre für den verletzten Sven Wurm ins Team.

Die TuS fand gut ins Spiel, brachte die heimstarken Mannheimer gerade in der Anfangsphase durch frühes Pressing immer wieder in Verlegenheit. Eine Standardsituation brachte die Schängel schließlich doch sehr früh in Rückstand. Einen Förster-Eckball köpfte Abwehrspieler Mike Schulz ziemlich freistehend aus sechs Metern in die Maschen (10.). Die erste Torchance der Gastgeber brachte die 1:0-Führung. Doch wer glaubte, die TuS würde nicht zurück ins Spiel finden, sah sich an diesem Abend getäuscht. Die Mannschaft von Petrik Sander spielte nach vorne, versuchte es dabei hauptsächlich immer wieder über die starke linke Seite mit Felix Lietz und Kevin Steuke. Ein Doppelschlag sorgte kurz nach dem Rückstand für die schnelle 2:1-Führung der TuS. Einen weiten Einwurf des starken Stefan Hickl konnte Angreifer Marco Quotschalla im 16er stark verarbeiten, wurde dabei klar zu Fall gebracht und alle rechneten mit dem fälligen Elfmeterpfiff. Aber Schiedsrichter Nicolas Winter entschied in dieser Szene auf Vorteil und ließ die Partie weiterlaufen. Kevin Steuke schaltete am schnellsten und staubte den Ball zum 1:1 ab (16.). Und die Schängel legten nach. Ein starker Steuke-Pass schickte den schnellen Samir Benamar auf die Reise, der erst Gegenspieler Müller stehen ließ und nach einem Haken im Strafraum nur noch von Waldhof-Kapitän Neupert per Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst mit einem platzierten Flachschuss ins linke Eck und ließ damit Keeper Broll nicht den Hauch einer Chance (20.). Die Gastgeber wirkten nach diesem Doppelschlag der TuS durchaus verunsichert, die Schängel waren zwischen der 20. und 30. Minute sogar an der 3:1-Führung dran. In dieser Phase vergab Danko Boskovic die beste Gelegenheit nach einem Steuke-Eckball am langen Pfosten (25.). Die letzte Viertelstunde der ersten Halbzeit gehörte dann aber dem SV Waldhof Mannheim, der besonders über Standardsituationen gefährlich war. Glück hatte die TuS als Kapitän Neupert nach einem Eckball aus sieben Metern über das Gehäuse schoss (31.) und Alban Ramaj einen abgefälschten Ball nicht im Tor unterbringen konnte, Stefan Hickl grätschte im letzten Moment dazwischen (45.). In der Nachspielzeit konnte André Marx einen Förster-Schuss entscheidend abfälschen (45.+1).

Mit der Führung im Rücken überließ die TuS in den zweiten 45 Minuten den Gastgebern die Spielkontrolle, verteidigte geschickt und lauerte auf Kontermöglichkeiten. Zwar blieb Mannheim optisch überlegen, echte Torchancen blieben zunächst aber aus. Es war dem starken TuS-Keeper Fabrice Vollborn zu verdanken, dass die TuS in der 61. Minute – wiederum nach einem Eckball – nicht den 2:2-Ausgleich kassieren sollte. Der Koblenzer Schlussmann rettete mit einem sensationellen Reflex gegen Morris Nag, der das Leder aus sechs Metern nicht verwerten konnte. Der SV Waldhof Mannheim blieb am Drücker, setzte sich regelrecht in der Koblenzer Hälfte fest. Immer wieder forderten die Waldhof-Angreifer ziemlich plump Elfmeter. In der 70. Minute stand TuS-Verteidiger Hickl nach einer Hereingabe von rechts genau richtig und rettete per Flugkopfball. Die große und einzige Möglichkeit für die TuS in der zweiten Halbzeit hatte dann erneut Samir Benamar auf dem Fuß. Der Linksfuß spekulierte und versuchte einen Rückpass auf Keeper Broll ins Tor zu spitzeln. Aber der Mannheimer Torwart war einen Schritt schneller (79.). Glück hatte die TuS dann auch noch einmal fünf Minuten vor Schluss, als der ansonsten starke TuS-Verteidiger José Matuwila am Ball vorbei treten sollte und somit den eingewechselten Miftari ins Spiel brachte. Aus elf Metern fiel dem Stürmer der Ball direkt vor die Füße, doch Miftari knallte den Ball hektisch drüber (85.). Letztlich brachte die TuS den knappen 2:1-Auswärtssieg geschickt über die Zeit, verdiente sich dieses Erfolgserlebnis vor allem dank einer kämpferischen Meisterleistung und setzte im Abstiegskampf der Regionalliga Südwest ein Lebenszeichen.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: Waldhof Mannheim - TuS Koblenz   Sa 21 März 2015 - 18:03

Videozusammenfassung vom Spiel von Waldhof 07 TV:

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BeitragThema: Re: Spielberichte: Waldhof Mannheim - TuS Koblenz   Mo 23 März 2015 - 23:37

Zitat :
TuS sorgt für einen Lichtblick im Abstiegskampf
Regionalliga Südwest Koblenzer wollen im Rheinlandpokal ans 2:1 in Mannheim anknüpfen

Mannheim. Gewonnen. Nach acht sieglosen Spielen, nur einem Punkt und 3:12 Toren war die TuS Koblenz in der Fußball-Regionalliga Südwest mal wieder an der Reihe, beim SV Waldhof Mannheim behielten die Schängel mit 2:1 (2:1) die Oberhand. Das war er also, der Schritt in die richtige Richtung. Aber eben nur einer, weitere sollten in naher Zukunft und häufiger Zahl folgen, wenn sich die abstiegsbedrohte TuS noch irgendwie selbst aus dem Sumpf manövrieren will.
„Ein Lichtblick. Das muss der Anfang sein“, sagte TuS-Präsidiumsmitglied Frank Linnig nicht unbedingt erleichtert, aber doch etwas gelöst nach dem nervenaufreibenden Schlagabtausch auf dem Rasen des Carl-Benz-Stadions. Die Frage, ob der Erfolg gegen nach der Pause stürmische Waldhof-Buben auch verdient oder doch eher glücklich war, stellte sich ihm und auch vielen anderen speziell aus dem Koblenzer Lager irgendwie gar nicht.

TuS-Trainer Petrik Sander bilanzierte keineswegs übermütig, sondern eher unterkühlt und wie gewohnt sachlich: „Der Sieg war wichtig für die Moral. Wir haben eine überragende erste Halbzeit gespielt. Der frühe Rückstand konnte uns nicht verunsichern. Wir haben die richtige Reaktion gezeigt, gut gekontert und lagen dann auch verdient in Führung.“ Die weniger erbauliche Vorstellung nach dem Wechsel fasste er so zusammen: „Da lief Welle auf Welle auf unser Tor, es war eine regelrechte Abwehrschlacht. Dass die zweite Halbzeit so verlaufen würde, war ja vorauszusehen. Natürlich hätte ich mir da mehr Entlastung gewünscht. Wir arbeiten weiter daran und wollen das Beste daraus machen.“

Sein Pendant Kenan Kocak verstand mit Blick auf das Endergebnis die (Fußball-)Welt überhaupt nicht mehr: „Wir haben direkt vor der Halbzeit zwei Hundertprozentige vergeben, später auch noch ein paar. Eigentlich unfassbar, dass wir verloren haben.“ Dabei sah es zunächst noch recht finster aus für die Koblenzer, bei der ersten echten Gelegenheit des Abends lagen die weiß gekleideten Gäste nach dem Kopfball von Mike Schulz im Hintertreffen (10.). „Das war das Beste, was uns zu diesem Zeitpunkt passieren konnte“, glaubte Kocak da noch, dass alles wie gewünscht verlaufen würde. Doch die passende Antwort des Außenseiters ließ nicht lange auf sich warten, Kevin Steuke schaltete im Getümmel vorm Mannheimer Gehäuse am schnellsten – 1:1 (16.).

Dass die Begegnung spätestens ab der 20. Minute einen emotionsgeladenen Verlauf nehmen sollte, verdeutlicht die Szenerie vor und nach dem von Samir Benamar zum 2:1 verwandelten Foulelfmeter. Mit einem in solchen Fällen üblichen Pfeifkonzert versuchte der Waldhof-Anhang den ausführenden Benamar zu irritieren. Doch der verwandelte eiskalt und provozierte danach die Fans des Gastgebers in einem allerdings erträglichen Maß, als er zum Zaun lief und die ohnehin schon vor Wut schäumenden Fans mit einem auf die Lippen gelegten Zeigefinger noch mehr auf die Palme brachte.

Es sollte aber während der 90 Minuten der einzige Aufreger dieser Art bleiben, denn die TuS kam dem Tor der Mannheimer fortan nicht mehr gefährlich nah. Dieses Phänomen ist eigentlich symptomatisch für den bisherigen Saisonverlauf. Die Koblenzer spielen lange auf Augenhöhe mit, zollen aber dann dem hohen Laufpensum ihren Tribut. Zumeist gehen die Spiele dann im letzten Viertel verloren, doch dieses Missgeschick blieb den Koblenzern in Mannheim erspart. Mit Glück und auch Können ließen Schlussmann Fabrice Vollborn & Co. hinten nichts mehr zu. Brenzlig wurde es nur noch nach dem Abpfiff, als sich ein paar Hitzköpfe beider Lager in die Haare gerieten. Danko Boskovic, der die Mannschaft wieder als Kapitän aufs Feld geführte hatte und zentral direkt hinter den Spitzen spielte, atmete tief durch: „Nach dem 2:1 für uns haben wir 70 Minuten lang gut verteidigt. Wir haben uns heute endlich mal für den Aufwand belohnt.“ Innenverteidiger André Marx war nach dem Ablauf seiner Rotsperre erstmals in diesem Jahr wieder mitten im Geschehen und sagte hinterher: „Kämpferisch und läuferisch haben wir alles gegeben. Wir leben noch, so muss es jetzt am nächsten Samstag gegen Saarbrücken weitergehen. Und natürlich auch schon am Mittwoch im Pokal beim VfB Wissen.“

RZ Koblenz und Region vom Montag, 23. März 2015, Seite 24.
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