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 Spielberichte: SSV 1846 Ulm - TuS Koblenz 1:0 (0:0)

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BeitragThema: Spielberichte: SSV 1846 Ulm - TuS Koblenz 1:0 (0:0)   Spielberichte: SSV 1846 Ulm - TuS Koblenz 1:0 (0:0) EmptySo 16 Okt 2016 - 1:06

Zitat :
TuS Koblenz verliert das Aufsteiger-Duell
0:1-Auswärtsniederlage beim SSV Ulm

In einem Duell zweier Aufsteiger musste sich die TuS Koblenz am 15. Spieltag der Regionalliga Südwest geschlagen geben. Beim SSV Ulm unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander mit 0:1. Nach einer torlosen ersten Hälfte gelang David Braig in der 63. Spielminute das Tor des Tages im Donaustadion.

Auf einer Position hatte Sander sein Team gegenüber der 1:2-Heimniederlage gegen Hessen Kassel verändert. Für den wiedergenesenen Kevin Lahn musste Eldin Hadzic zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Beide Mannschaften waren auf Vorsicht bedacht, wollten keinen Fehler machen. Sowohl die Ulmer als auch die Koblenzer legten den Fokus auf die Defensive.

Die 2191 Zuschauer im Donaustadion bekamen dementsprechend kaum Torchancen zu sehen. Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel. Die Hausherren nutzten jedoch eine Standardsituation – und das reichte letztlich, um nach 90 kampfbetonten Minuten als Sieger vom Platz zu gehen. SSV-Spieler Felix Hörger schlug eine Freistoßflanke in den Strafraum, Braig setzte zum Kopfball an und erzielte seinen sechsten Treffer in dieser Saison. Es war die spielentscheidende Szene, denn allzu viel passierte in der Folge nicht mehr. Die Koblenzer rannten zwar gegen die drohende Niederlage an, warfen noch einmal alles nach vorne, blieben bei ihren Bemühungen aber erfolglos.

TuS Koblenz: Patzler, von der Bracke, Buchner (82. Hadzic), Glockner, Stahl (72. Charrier), Lahn (82. Jusufi), Grupp, Marx, Stark, Bozic, Antonaci.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: SSV 1846 Ulm - TuS Koblenz 1:0 (0:0)   Spielberichte: SSV 1846 Ulm - TuS Koblenz 1:0 (0:0) EmptyMo 17 Okt 2016 - 10:43

Zitat :
TuS nähert sich gefährlich dem letzten Tabellendrittel

Fußball-Regionalliga Koblenzer verlieren in einem ausgeglichenen Spiel beim SSV Ulm mit 0:1 – Fünfte Pleite in Folge sorgt für Missstimmung

Ulm. Die Ergebniskrise der TuS Koblenz in der Fußball-Regionalliga Südwest binnen 22 Tagen im Zeitraffer: 1:2 in Kaiserslautern, 0:2 gegen Homburg, 0:1 in Steinbach, 1:2 gegen Kassel – und nun ein vermeidbares 0:1 (0:0) beim SSV Ulm vor 2191 Zuschauern im Donaustadion. Fünf Niederlagen in Folge werfen beim Aufsteiger viele (unbeantwortete) Fragen auf. Trotz optimaler Vorbereitung und viel Aufwand, der TuS-Tross war bereits am Vortag ins vom Oberwerth 360 Kilometer entlegene Ulm gereist, stand unterm Strich nicht der erhoffte Ertrag.

Trainer Petrik Sander war somit auch restlos bedient: „Ich dachte, ich bin im falschen Film. Es war eine Wiederholung der vergangenen Spiele. Da treffen zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander, die alles reinhauen. Wir leisten uns einen kleinen Lapsus – und schon ist es vorbei“, grantelte er nach der sechsten Saisonniederlage. Auf ähnliche Weise war vor Wochenfrist die 1:2-Heimniederlage gegen Hessen Kassel zustande gekommen.

Es war ein Aufeinandertreffen zweier verunsicherter Teams. Die Ulmer Spatzen konnten keine der sechs vergangenen Begegnungen gewinnen, hatten allerdings mit einem engagierten Auftritt und defensiver Ausrichtung vor einer Woche der sturmstarken TSG Hoffenheim II ein 0:0 abgetrotzt. Diese defensive Marschroute verfolgte Ulms Trainer Stephan Baierl auch gegen die Koblenzer. Die Gäste, deren 100 mitgereiste Fans wegen Verkehrsproblemen erst zur Halbzeitpause in Ulm eintrafen, strotzten nach zuvor fünf sieglosen Partien auch nicht gerade vor Selbstbewusstsein und legten ebenfalls den Fokus auf eine sichere Defensive.

So entwickelte sich eine Begegnung, in der beide Teams das kämpferische Element bevorzugten, die spielerische Linie hingegen weitgehend fehlte. Beide Mannschaften agierten betont vorsichtig, verschleppten das Tempo, wollten nichts anbrennen lassen. „Keiner wollte einen Fehler machen“, begründete Baierl das verkrampfte Auftreten. Torchancen gab es im ersten Durchgang so gut wie keine. Bei den Koblenzern sorgten Andreas Glockners weite Einwürfe für Unruhe in den Ulmer Reihen. Nach einem dieser Einwürfe konterten die Gastgeber in der 42. Minute im eigenen Stadion, doch David Braigs Schuss ging daneben.

„Es war das erwartet eklige Spiel. Und es war klar: Wer das erste Tor schießt, der gewinnt diese Begegnung“, sagte Braig. Er war es denn auch, der nach einer Freistoßflanke von Felix Hörger in der 63. Minute im Strafraum zum Kopfball kam und zum 1:0 traf. Es war das sechste Saisontor des Ulmer Angreifers, der den Spatzen den fünften Saisonsieg einbrachte. Damit zog der SSV in der Tabelle am Gegner vorbei und erbte somit vom Gegner im Vorbeigehen das Attribut „bester Aufsteiger“. Der Koblenzer Kapitän André Marx konnte es kaum fassen: „Da fressen wir nach einer blöden Standardsituation mal wieder ein Gegentor. Dabei hatte ich eigentlich das Gefühl, dass hinten nichts passieren könnte. Und vorn sind wir im Moment einfach zu ungefährlich, in den letzten fünf Spielen haben wir nur zweimal getroffen.“

Die Koblenzer versuchten zwar in der Folge alles, gingen kämpferisch ans Limit (sechs gelbe Karten) und warfen in der Nachspielzeit alles nach vorne. Doch die Ulmer Defensive ließ an diesem Nachmittag nichts mehr zu. Sander sagte nach der Begegnung, die eigentlich ein typisches 0:0-Spiel zweier sich ähnelnder Mannschaften war: „Beiden Mannschaften ist es schwergefallen, Chancen zu kreieren. Aus dem Spiel heraus ging nicht viel.“ Seine Erklärung für den Negativlauf? „Zu Beginn der Saison sind wir unbeschwert aufgetreten. Diese Leichtigkeit ist jetzt weg. Einige Spieler tragen anscheinend einen großen Rucksack auf dem Rücken. Wir müssen jetzt schauen, dass wir die Kurve bekommen.“ Den Ulmern ist das nach sechs sieglosen Spielen in Folge geglückt, vielleicht schafft auch die TuS nach nunmehr ebenfalls sechs Partien ohne Dreier die Wende.

Ganz einfach wird das natürlich nicht, denn am Samstag kommt die TSG Hoffenheim II ins Stadion Oberwerth. Dem Bundesliga-Nachwuchs aus dem Kraichgau haben die Ulmer vor einer Woche ein 0:0 abgetrotzt. Marx: „Das läuft jetzt über die kämpferische Schiene. Wir müssen alle, wirklich alle die Arschbacken zusammenkneifen und an unsere Grenzen gehen. Wenn nur zwei bloß 98 Prozent geben, wird es in dieser Liga schon schwierig.“

Ulm: Betz - Kücük, Krebs, Reichert, Fassnacht - Bagceci (73. Halili), Hörger (89. Gondorf), Sapina, Nierichlo - Michel (69. Rathgeber), Braig.

Koblenz: Patzler - Antonaci, Marx, Buchner (82. Hadzic), Stark - Stahl (72. Charrier), von der Bracke - Lahn (82. Jusufi), Grupp, Glockner - Bozic.

Schiedsrichter: Michael Kimmeyer (Karlsruhe).

Tor: 1:0 Braig (63.).

Zuschauer: 2191.

Gelbe Karten: Nierichlo, Sapina – Lahn (3), Stark (2), Marx (7), Antonaci (6), Jusufi (2), Hadzic (2).

Die nächste Aufgabe für Koblenz: am Samstag um 14 Uhr gegen die TSG 1899 Hoffenheim II.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 17. Oktober 2016, Seite 24.
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